RZ053 Mythos Raumfahrt

Aufzeichnung des ersten Raumzeit Live on Stage Events vom 8. April 2013 in der Centralstation in Darmstadt

Episode image for RZ053 Mythos RaumfahrtWie vor einiger Zeit angekündigt fand am 8. April 2013 in der Centralstation in Darmstadt unser erstes Live-Event statt und 400 Besucher füllten die Halle bis auf den letzten Platz und sorgten von Anfang an für gute Stimmung und bis zu letzt für eine lebendige Atmosphäre.

Thematisch haben wir dieses Mal einen anderen Weg genommen und einen unterhaltsamen Talk mit einem sehr breiten Ansatz angestrebt. Tim Pritlove sprach mit Rainer Kresken (ESA) und Volker Schmid (DLR) über den Mythos Raumfahrt, die Rolle der Science Fiction und über die kommenden Herausforderungen der Raumfahrt und Wissenschaft im Allgemeinen.

Das Event hat gezeigt, wie groß doch das Interesse an der Raumfahrt im allgemeinen und den Themen von Raumzeit im besonderen ist. Es war schön, so viele Hörer auf einmal zu treffen und für das vielfältige Feedback vor Ort bedanken wir uns auch ganz artig. Der Abend war ein großer Erfolg und wir hoffen, das zu gegebener Zeit ein mal wiederholen zu können.

Dauer: 1 Stunde 48 Minuten

Aufnahme: April 2013


Rainer Kresken
Flugdynamik, ESOC, ESA

Volker Schmid
Raumfahrtmanagement, DLR

Rainer Kresken ist Flight Dynamics Enginneer bei der ESA im ESOC in Darmstadt und betreut Missionen wie XMM Newton, Planck, Herschel und Integral. Darüber hinaus ist er ein aktiver Forscher in Sachen Raumfahrt-Vergangenheit und ist bekannt für seine gleichsam informierten wie auch unterhaltsamen Widerlegungen von allerlei Verschwörungstheorien, die auch so verdiente Disziplinen wie die Raumfahrt nicht in Ruhe lassen.

Volker Schmid ist für das DLR im Raumfahrtmanagement tätig und ist dort der Leiter der Fachgruppe für die Raumstation ISS. Privat ist er außerdem Science Fiction Autor und beschäftigt sich naturgemäß viel mit den fiktiven Parallelwelten und weiß, wo sich Erfundung und Realität nahestehen und wo sie immer noch weit von einander entfernt sind.


Dank unserem Hörer und Zuschauer SimSullen gibt es auch ein paar schöne Fotos vom Event, die ganz gut transportieren, wie diese Atmosphäre vor Ort war. Mehr Bilder gibt es in seinem Archiv.

Begrüßung

00:00:41

Rainer Kresken (ESA)

00:02:14

Europäisches Raumflugkontrollzentrum (ESOC).

Das Apollo-Programm und die Verschwörung

00:23:16

Sputnik — John F. Kennedy — Wernher von Braun — Apollo-Programm — Moon Hoax Not.

Die Welt nach der Mondlandung

00:37:26

The Beatles.

Science Fiction, Raumfahrt und die Gesellschaft

00:46:23

Samantha Cristoforetti — Sigmund Jähn — Reinhold Ewald — Star Trek.

Neue Technologien

01:09:40

Ich, der Robot — 2001: Odyssee im Weltraum.

Leben auf anderen Planeten

01:14:10

Kepler.

Die Vermittelbarkeit von Raumfahrt

01:38:13

Carl Sagan — Pale Blue Dot.

RZ050 Humanoide Robotik

Anwendungsgebiete und Entwicklungsstand "menschenähnlicher" Roboter

Episode image for RZ050 Humanoide RobotikDie Robotik ist schon seit langem ein vertrautes Forschungsfeld der Wissenschaft, jedoch stehen noch viele Durchbrüche der Technologie in diesem Feld aus. Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird Robotik für eine Vielzahl von Anwendungen erforscht.

Nachdem wir in Raumzeit #014 schon einmal auf die Anwendungsfelder in der Raumfahrt geschaut haben, wollen wir in der aktuellen Ausgabe die Robotik als Gesamtforschungsfeld betrachten - mit einem Schwerpunkt auf humanoide Roboter.

Dauer: 1 Stunde 43 Minuten

Aufnahme: November 2012


Christoph Borst
Leiter Abteilung Autonomie und Fernerkundung, Institut für Robotik und Mechatronik, DLR

Das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik am Standort Oberpfaffenhofen ist das Zentrum dieser Forschung. Im Gespräch mit Tim Pritlove bietet Christoph Borst, Leiter der Abteilung Autonomie und Fernerkundung, einen Einblick in die Forschung mit humanoiden Robotern, der DLR-Robotikplattform “Justin” und deren vielfältigen  Anwendungsmöglichkeiten für zum Beispiel Rettung, Medizin oder Industrie.

Links:

RZ049 Der Mars

Unser Nachbarplanet beantwortet der Wissenschaft viele Fragen und ist zu einem Lieblingsziel der Raumfahrt geworden.

Episode image for RZ049 Der MarsDer Mars ist derzeit das begehrteste Objekt der Raumfahrt und der Planetenforschung. Zahlreiche Missionen haben das Wissen um den Roten Planeten in den letzten Jahren erheblich erweitert.

Heute weiß man, dass der Himmelskörper nicht nur Wasser in Form von Eis vorrätig hat, sondern auch vor nur wenigen hunderttausend Jahren und vielleicht sogar noch heute von geringen Mengen flüssigen Wassers geformt wurde. So kann die Wissenschaft mit der Erkundung des Mars viele Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems und auch der Erde zusammentragen.

Dauer: 1 Stunde 44 Minuten

Aufnahme: Oktober 2012


Ernst Hauber

Im Gespräch mit Tim Pritlove berichtet Ernst Hauber vom Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin über den Mars und erläutert, was man heute über den Mars weiß und welche Mysterien noch gelöst werden müssen.

Podcast-Hinweis: in der Aufzählung der Missionen wurde die Phoenix-Mission leider übersehen.

Links:

RZ047 Die Venus

Unser Nachbarplanet Venus ist zwar wenig erforscht, bietet aber viel Potential für wichtige Antworten

Episode image for RZ047 Die VenusNachdem wir in der letzten Raumzeit die Herausforderungen eines Fluges zur Venus besprochen haben, rücken wir in dieser Ausgabe den Planeten selbst in den Mittelpunkt: die Venus. Der „höllische Nachbar der Erde“, mit seiner tödlichen Atmosphäre und umgedrehter Rotationsrichtung, gibt der Wissenschaft noch viele Rätsel auf.

Obwohl die Venus außerhalb der habitablen Zone liegt, mag der Planet einmal die Voraussetzungen für Leben geboten haben. Aus diesem Grund ist die Venus für die Forschung auch besonders interessant: können Rückschlüsse auf eventuelle Folgen einer Erderwärmung gezogen werden?

Dem  Planeten fehlen verschiedene Schutzmechanismen und Voraussetzungen, die auf der Erde Leben ermöglichen. Die Oberflächentemperatur von ungefähr 500 Grad Celsius und ein atmosphärischer Druck von 92 bar machen es schwierig, sich dem Planeten zu nähern. Bisher hat noch kein Landesystem mehr als ein paar Minuten auf der Vesus-Oberfläche überlebt.

Dauer: 1 Stunde 9 Minuten

Aufnahme: September 2012


Jörn Helbert
Experimentelle Planetenphysik, Institut für Planetenforschung, DLR

Im Gespräch mit Tim Pritlove berichtet Jörn Helbert vom Institut für Planetenforschung des DLR über den aktuellen Kenntnisstand zur Venus und darüber, welche Fragestellungen von der wissenschaftlichen Gemeinde derzeit in den Mittelpunkt gerückt werden. Außerdem stellt er die Arbeit der Experimentellen Planetenphysik vor, die eng mit den Planetenmissionen der Raumfahrtagenturen verzahnt ist.

Links:

RZ045 Rexus/Bexus

Das Weiterbildungsprogramm des DLR bietet Studenten einen einfachen Zugang zur Raumfahrt

Episode image for RZ045 Rexus/BexusEine gute Ausbildung spielt in der Raumfahrt eine große Rolle - und so engagieren sich DLR und ESA auch darin, Studenten noch während des Studiums eine Vielzahl von Einstiegsmöglichkeiten zu geben. Das DLR bietet dabei Studententeams sogar die Möglichkeit, eigene Experimente in der Schwerelosigkeit  zu planen, entwickeln und durchzuführen.

Die Programme REXUS und BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) sind umfangreiche Kampagnen, in deren Rahmen Teams über einen Zeitraum von rund einem Jahr eigene wissenschaftliche und technische Experimente auf Höhenforschungsrakete und -Ballonen unter speziellen Atmosphärenbedingungen durchführen. Die Missionskampagnen bzw. -starts finden im Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Schweden statt.

Das DLR begleitet und unterstützt die deutschen Teilnehmer während der gesamten Projektzeit, sodass hier auch über das eigene Experiment hinaus umfangreiche Kenntnisse - beispielsweise in Bezug auf die Zusammenarbeit mit einer Raumfahrtagentur wie dem DLR - gewonnen werden können.

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten

Aufnahme: Juli 2012


Alexander Schmidt
Mobile Raketenbasis, DLR

Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Alexander Schmidt von der Mobilen Raketenbasis des DLR die Motivation des DLR, sich hier zu engagieren, welchen Herausforderungen sich die Teams sich stellen müssen, wie Kooperation mit den DLR-Teams abläuft und welche Bedeutung diese Arbeit für die Ausbildung der Studenten hat.

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