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NOTE
Podcast: Raumzeit
Episode: RZ090 Weltraumstaub
Publishing Date: 2020-10-13T10:00:00+02:00
Podcast URL: https://raumzeit-podcast.de
Episode URL: https://raumzeit-podcast.de/2020/10/13/rz090-weltraumstaub/

00:00:34.239 --> 00:00:41.336
<v Tim Pritlove>Hallo und herzlich willkommen zu Raumzeit, dem Podcast über Raumfahrt und andere kosmische Angelegenheiten

00:00:41.318 --> 00:00:46.317
<v Tim Pritlove>Mein Name ist Tim Pritlove und ich begrüße alle zur neunzigsten Ausgabe hier unserer

00:00:46.258 --> 00:00:58.095
<v Tim Pritlove>Reihe, wir nähern uns der Hundert, wir nähern uns auch langsam dem zehnjährigen Jubiläum dieses Podcasts im Übrigen. Aber ein gewisser Weg ist noch äh zu gehen und heute nehmen wir den nächsten Schritt

00:00:58.089 --> 00:01:01.574
<v Tim Pritlove>Heute bin ich nach Heidelberg

00:01:01.491 --> 00:01:14.806
<v Tim Pritlove>gefahren und äh heute wird's staubig und ein bisschen dreckig, denn wir äh wollen mal schauen, was eigentlich im Universum noch so zu äh finden ist, was vielleicht nicht ganz so offensichtlich ist. Konkret geht es um,

00:01:14.909 --> 00:01:23.471
<v Tim Pritlove>den Weltraumstaub. Und dazu gibt's keinen besseren Gesprächspartner als meinen heutigen, nämlich über Hartgrün. Schönen guten Tag, Herr Grün.

00:01:23.454 --> 00:01:24.937
<v Eberhard Grün>Guten Tag. Herr Fritzlauf.

00:01:25.539 --> 00:01:26.416
<v Tim Pritlove>Ja

00:01:26.548 --> 00:01:40.940
<v Tim Pritlove>Wir sind äh in Heidelberg, das ist ja auch so ein bisschen auch der Kern ihrer äh ihrer ihres Wirkens äh zu Beginn gewesen. Wie äh wie heißt Heidelberg sie denn da geprägt.

00:01:42.088 --> 00:01:49.749
<v Eberhard Grün>Ja also ich bin aufgewachsen in einem kleinen Dorf im Oberhessischen, am Rande des Vogelsberges.

00:01:50.386 --> 00:02:01.911
<v Eberhard Grün>Äh und bis sechzehn Jahren bin ich dann nach Heidelberg gekommen, weil meine Großeltern hatten hier ein Haus gebaut, damals noch auf einer Kuhweide,

00:02:02.441 --> 00:02:13.262
<v Eberhard Grün>und das war während des Kriegs und Nachdems von den Amerikanern besetzt und wurde dort wieder freigegeben und da sind wir nach Heidelberg gezogen.

00:02:13.882 --> 00:02:20.936
<v Eberhard Grün>Und ich habe dort meine Schule absolviert, Abitur gemacht und äh Physik studiert.

00:02:22.469 --> 00:02:24.421
<v Tim Pritlove>Das war auch gleich klar, dass sie das wollten.

00:02:24.884 --> 00:02:28.045
<v Eberhard Grün>Ja und zwar ähm.

00:02:29.583 --> 00:02:43.710
<v Eberhard Grün>Ich selber erinnere mich nicht mehr dran, aber mir wurde gesagt, äh dass meine Großmutter äh mich gefragt hatte, als ich acht Jahre alt war, was ich werden wollte und da sagte ich Astrologen.

00:02:44.558 --> 00:02:56.678
<v Eberhard Grün>Weil ich immer fasziniert war in dem kleinen Dorf, war wunderschöner Sternenhimmel zu sehen, Meteore, Sternschnuppen äh sind über den Himmel gezicht und die Milchstraße war zu sehen,

00:02:57.159 --> 00:03:10.769
<v Eberhard Grün>am Abend, also um nachts, wenn ich nachts über die Wiese zum Bauer zum Milchhold gegangen bin und äh das hat mich äh beeindruckt. Ich war auch technisch interessiert,

00:03:11.142 --> 00:03:17.061
<v Eberhard Grün>mit meinem Opa der Maschinenbauinview war, der hat alle möglichen,

00:03:17.632 --> 00:03:26.357
<v Eberhard Grün>Dinge gebaut, kleine Häuschenhütten, selber ein Haus und eben das Haus in Heidelberg hatte er vorher schon gebaut, während er,

00:03:26.820 --> 00:03:34.745
<v Eberhard Grün>arbeitslos war weder Depression und das hat mich schon geprägt,

00:03:35.100 --> 00:03:46.385
<v Eberhard Grün>und als der Heidelberg kam äh und das Abitur machte, war es klar, dass ich Physik studiert wollte. Allerdings, damals war noch Wert, Wehrpflicht und ähm,

00:03:46.704 --> 00:03:52.268
<v Eberhard Grün>Das war ein Losverfahren, man zog ein Los, werden der äh.

00:03:53.362 --> 00:04:00.266
<v Eberhard Grün>Ein Berufungsprozesses und je nach Los äh die gingen bis ungefähr dreitausend,

00:04:00.783 --> 00:04:15.415
<v Eberhard Grün>da konnte man sehen, wann man eingezogen wird. Und die Leute, die über dreitausend hatten, also es ging noch viel weiter. Äh die hatten gute Chancen äh das Studium anzufangen und dann äh,

00:04:15.806 --> 00:04:25.342
<v Eberhard Grün>danach möglicherweise dann freigestellt zu werden. Aber ich hatte hundertfünfzig ungefähr und da war keine Chance und da habe ich gesagt, da da gehe ich gleich nach dem Abitur,

00:04:25.751 --> 00:04:29.386
<v Eberhard Grün>zur Bundeswehr und deswegen anderthalb Jahre.

00:04:30.192 --> 00:04:40.545
<v Eberhard Grün>Und als ich dann zurückkam, war ich allerdings bisschen außer Tritt mit dem Vorlesungs äh Terminen. Das war so ein Jahreszyklus und dann war ich in einem halben Jahr,

00:04:40.870 --> 00:04:50.472
<v Eberhard Grün>mittendrin, aber ich habe trotzdem dann äh mit dem zweiten Semester angefangen und das erste Semester praktisch dann hinterher nachgeholt,

00:04:50.887 --> 00:04:59.575
<v Eberhard Grün>mich vorbereitet. Das ging ganz gut. Also es war klar, dass ich Physik studieren musste, weil hier in Heidelberg konnte man nicht ähm,

00:04:59.906 --> 00:05:09.587
<v Eberhard Grün>mit Astronomieanfang erst nach dem Diplom als Physiker konnte man dann Astronomie machen. Und äh,

00:05:10.128 --> 00:05:12.110
<v Eberhard Grün>ich war,

00:05:12.652 --> 00:05:26.893
<v Eberhard Grün>war klar, dass ich explodal Physik machen wollte, das Basteln hat mir immer Spaß gemacht und so kam ich dann, habe ich hier angefangen und dann kam die nach vier Semestern hatte ich dann das Vordiplom in der Tasche,

00:05:27.260 --> 00:05:36.105
<v Eberhard Grün>Ähm was für eine Diplomarbeit, ich machen's könnte. Da war ganz äh im,

00:05:36.616 --> 00:05:40.732
<v Eberhard Grün>Trend ganz äh Laserphysik, die war ganz neu damals.

00:05:40.498 --> 00:05:41.765
<v Tim Pritlove>Welches Jahr ist das jetzt.

00:05:42.397 --> 00:05:45.028
<v Eberhard Grün>Das war dreiundsechzig.

00:05:45.858 --> 00:05:58.500
<v Eberhard Grün>Mein Studienkollege, mit dem ich zusammen dann äh war, der allerdings ein halbes Jahr vorher fertig wurde, der Theo Hensch, der ist bekannt, der es hat dann später einen Nobelpreis gekriegt,

00:05:58.976 --> 00:06:07.087
<v Eberhard Grün>auf eine Lasertechnik. Der war einer der der so eine Arbeit im physikalischen Institut bekommen hatte,

00:06:07.599 --> 00:06:15.770
<v Eberhard Grün>Da das nicht waren die ganzen Plätze besetzt und mich umgehört und dann hieß es im Max-Planck-Institut, da oben irgendwo auf dem Berg,

00:06:16.258 --> 00:06:23.606
<v Eberhard Grün>da machen sie Weltraumforschung ganz neue Gruppe und da bin ich hingegangen und.

00:06:24.424 --> 00:06:35.889
<v Eberhard Grün>Äh dort gleich nach dem Vordiplom machte man da ein Großpraktikum. Also wurde ich angenommen und ich kam in ein in die Staubbeschleunigergrupp.

00:06:36.526 --> 00:06:45.948
<v Eberhard Grün>Als ich ankam, gab's den Staubbeschleuniger nicht, aber er war schon bestellt und noch während der Zeit, also gleich nach einem Monat,

00:06:46.345 --> 00:06:49.830
<v Eberhard Grün>kam er an und das erste, was ich gemacht habe, die Abschirmsteine,

00:06:50.191 --> 00:07:03.116
<v Eberhard Grün>und Beschleuniger, der mit zwei Millionen Volt Staubteigen elektrostyrisch beschleunigt. Äh der gibt Strahlung ab und die muss dann durch äh Betonsteinen schwer betont, einem eine Mauer abgeschirmt.

00:07:04.102 --> 00:07:11.324
<v Eberhard Grün>Und das erste, was ich gemacht habe, solche Betonsteine da aufzubauen und den äh den Kasten um den Beschleuniger zu mach.

00:07:11.181 --> 00:07:13.612
<v Tim Pritlove>Warum würde den Staub beschleunigt.

00:07:13.470 --> 00:07:15.050
<v Eberhard Grün>Ja, das war.

00:07:14.800 --> 00:07:16.282
<v Tim Pritlove>Normalerweise wird er ja gesaug.

00:07:15.982 --> 00:07:25.085
<v Eberhard Grün>Ja äh das äh Institut des Max Plangens Social Kernphysik hatte und der Gentner der Gründungsdirek,

00:07:25.626 --> 00:07:30.493
<v Eberhard Grün>Abteilung, Kernphysikalische Abteilung, aber auch,

00:07:30.914 --> 00:07:38.521
<v Eberhard Grün>kosmochemisch Abteilung. Das ist eine Abteilung, in der Physiker im Wesentlichen, aber auch Chemiker äh,

00:07:39.051 --> 00:07:45.552
<v Eberhard Grün>kernphysikalische Methoden anwenden, um extra terroristisches Material zu untersuchen. Zum Beispiel Methyorit,

00:07:46.105 --> 00:07:55.491
<v Eberhard Grün>das war ganz interessant, woher kommen die, wie alt sind die? Äh woraus bestehen die? Äh und diese Abteilung,

00:07:55.882 --> 00:08:03.171
<v Eberhard Grün>gab's dann auch eine Gruppierung, die sich mit dem Kleinsten mit Thüriten, die gar nichts bis auf die Erde,

00:08:03.441 --> 00:08:08.290
<v Eberhard Grün>der die nicht sichtbar sind, jedenfalls nicht als einzelne Teilchen,

00:08:08.573 --> 00:08:22.129
<v Eberhard Grün>zu äh zu analysieren. Das war grad Beginn der Raumfahrt und eins der wesentlichen Fragestellungen war äh kann dieser Staub, diese Methode, die man äh,

00:08:22.514 --> 00:08:31.329
<v Eberhard Grün>sieht als Meteor, als Sternschnuppen, wenn sie ein Erdogan sehr eintreten und mit Geschwindigkeiten bis zu siebzig Kilometer pro Sekunde.

00:08:32.501 --> 00:08:36.323
<v Tim Pritlove>Eine Gefahr darstellen für die startenden Raumfahrzeuge.

00:08:36.455 --> 00:08:40.565
<v Eberhard Grün>Und äh das war die Fragestellung und.

00:08:41.767 --> 00:08:50.468
<v Eberhard Grün>Da hatte in Amerika im Russland also den Raumfahrenden, also US-Sessar damals noch,

00:08:50.739 --> 00:09:02.252
<v Eberhard Grün>Raumfahrenden Nation wurde haben sich Gruppen gebildet, die mit einem fasten Direktoren wie einfachen Mikrofonen versuchten den Staub nachzuweisen,

00:09:02.601 --> 00:09:10.851
<v Eberhard Grün>das Mikrofon geeignet ist, konnte man dadurch überprüfen, indem man einfach Glasperlen auf Mikrofon fallen ließ,

00:09:11.290 --> 00:09:19.690
<v Eberhard Grün>Und dann wusste, wusste man, Impuls und Energie er hat und was für Signale daraus kommt, der glaubte man, das kann man dann extra polieren zu den.

00:09:20.382 --> 00:09:22.022
<v Eberhard Grün>Kleineren Teilen,

00:09:22.274 --> 00:09:32.369
<v Eberhard Grün>die bis zu tausend Millimeter an mikrometergroß sind und solche Dinge wurden geflogen, andere Gruppierungen,

00:09:32.520 --> 00:09:42.086
<v Eberhard Grün>hatten dann versucht den Staub einzufangen, denn das war das Ziel, man wollte den Staub kennenlernen, wollte wissen, woraus besteht er und vielleicht was, wo kommen die denn her.

00:09:42.946 --> 00:09:55.222
<v Tim Pritlove>Sie haben jetzt erstmal auf der Erde beschleunigt, um irgendwie das zu simulieren sozusagen, um also äh eine eine Basis zu haben, nachzuvollziehen, wie sich der Staub im All verhalten könnte, um dann Instrumente reinzuhalten.

00:09:55.222 --> 00:10:07.360
<v Eberhard Grün>Ja und das war klar, also das war eine große äh Kontroverse im Augenblick, denn die andere Methode, wie man äh Staub untersuchen konnte, war von Astronomen oben auf dem Berg, der Elsässer,

00:10:07.643 --> 00:10:17.533
<v Eberhard Grün>so Elsa der Gründungsarek der Firmen MPE für Astronomie und seine Mitarbeiter Christoph Leinhardt und andere,

00:10:17.846 --> 00:10:24.330
<v Eberhard Grün>untersuchten das zu diaka Licht. Das ist ein Himmelsleuchten,

00:10:24.649 --> 00:10:35.020
<v Eberhard Grün>was man an einem klaren, dunksen Tag in der Abenddämmerung sehen könnte als so ein dreieckiges Leuchten am oberhalb der,

00:10:35.447 --> 00:10:48.108
<v Eberhard Grün>äh entlang der Egliptik, der also der Bahnebene, der Planeten, was schon Cassini, sechzehnhundertdreißig als Staub interpretiert hat im Weltraum,

00:10:48.306 --> 00:10:55.487
<v Eberhard Grün>von der Sonne angestrahlt ist und dann beleuchtet wird und dadurch sichtbar wird.

00:10:55.595 --> 00:10:59.447
<v Tim Pritlove>So eine dünne Staubscheibe, die die Sonne umgibt und die dann.

00:10:59.796 --> 00:11:05.432
<v Eberhard Grün>Die ja nicht die Sonne umgibt, sondern in der Ebene der Planeten ist.

00:11:05.282 --> 00:11:08.609
<v Tim Pritlove>Also zwischen den Planeten und der Sonne. Genau. Hm.

00:11:08.509 --> 00:11:15.653
<v Eberhard Grün>Interplanetarisch staub. Der da. Und zwar nicht nur morgens, auch abends abends und morgens ist es zur DRK zu sehen.

00:11:16.315 --> 00:11:25.308
<v Eberhard Grün>Wenn's denn klar genug und dunkel genug, was heute im Allgemeinen nur noch in in sehr abgelegenen äh Stellen.

00:11:23.303 --> 00:11:25.736
<v Tim Pritlove>Mhm. Mhm.

00:11:25.775 --> 00:11:35.747
<v Eberhard Grün>Ja, also die hatten dann schon eine Vorstellung, wie viel Licht streut da zurück und unter der Annahme der Größenverteilung dieser Staubteilchen, die äh.

00:11:36.673 --> 00:11:44.262
<v Eberhard Grün>Nicht gemessen worden war. Bis dahin äh konnte man sagen, wie viel Busse es da geben, um dieses Leuchten vorzogen.

00:11:44.852 --> 00:11:50.001
<v Eberhard Grün>Die andere Art war dann mit Instrumenten, die ich gesprochen habe, Mikrofon, dann.

00:11:51.155 --> 00:11:56.034
<v Eberhard Grün>Außerhalb der Erdatmosphäre zu fliegen und diese Staub dort direkt zu messen.

00:11:56.701 --> 00:12:11.429
<v Eberhard Grün>Die Kontroverse war, dass die Leute, die das Institu, also an eine Stelle mit mit Direktoren, den Staub registriert hatten, äh viel zu viel gesehen hatten. Das wurde diskutiert, gibt's einen Staubring um die Erde.

00:12:12.241 --> 00:12:26.013
<v Eberhard Grün>Und der und das konnten die Astronomen, der stand im Widerspruch, denn der hätte müsste man dann sehen von der Erde, auch als leuchtende Scheibe oder leuchtende Hintergrundhelligkeit.

00:12:26.597 --> 00:12:34.907
<v Eberhard Grün>Die war nicht zu sehen und es lag dann da dran, dass die Instrumente möglicherweise sehr unzuverlässig sein,

00:12:35.430 --> 00:12:39.984
<v Eberhard Grün>und wir als kernphysikalisches Institut hatten eben Möglichkeiten,

00:12:40.406 --> 00:12:53.481
<v Eberhard Grün>Tagesgeschäft war hier unten beschleunigen und dann irgendwelche krankphysikalischen Prozesse beim Aufeinandertreffen von äh Atom und Kernen festzustellen, konnte man dann auch Staub.

00:12:54.821 --> 00:13:02.344
<v Eberhard Grün>Beschleuniger brauchen, elektrostagische Beschleuniger, indem man den Staub auflegt und dann im elektrischen Feld,

00:13:02.915 --> 00:13:05.415
<v Eberhard Grün>einige Millionen Volt,

00:13:05.896 --> 00:13:15.005
<v Eberhard Grün>In unserem Fall war der Staubbeschleuniger zwei Millionen Volt, aber das Institut hat äh kernphysikalische Instrumente, die bis sechzehn Millionen Volt gegen.

00:13:14.741 --> 00:13:17.703
<v Tim Pritlove>Mhm. Und dann rotiert der äh Staub oder wie.

00:13:17.403 --> 00:13:26.104
<v Eberhard Grün>Na, der wird dann einfach äh beschleunigt vom also den Staubteilchen werden positiv aufgeladen. Ähm und äh.

00:13:27.012 --> 00:13:41.559
<v Eberhard Grün>Fliegen dann von der positiven Seite, von plus zwei Millionen Volt auf die Null Volt, das ist dann der Labor äh Potenzial und da kriegen sie Geschwindigkeiten im Kilometer bis hundert Kilometer.

00:13:41.350 --> 00:13:43.590
<v Tim Pritlove>Aber was für eine Strecke ist das dann, die man dann überbrück.

00:13:43.290 --> 00:13:52.430
<v Eberhard Grün>Der Beschleuniger selber hat so einen Meter Meter fünfzig Länge. Das ist die Beschleunigungsstrecke, die ist eben es ist natürlich im Vakuum.

00:13:52.130 --> 00:13:59.587
<v Tim Pritlove>Also ist jetzt nicht wie im Zern, dass man dann erstmal so einen Kilometertunnel gebohrt hat und das den Stopp auf weite Strecken, es geht einfach nur darum, ihn sehr.

00:13:59.287 --> 00:14:05.998
<v Eberhard Grün>Hätten wir gerne, aber das war leider nicht möglich und da war nicht das ja, also,

00:14:06.335 --> 00:14:20.336
<v Eberhard Grün>und äh solch ein Staubbeschleuniger, das war im Prinzip ein krankphysikalischer Beschleuniger, der allerdings dann eine Staubquelle hatte, die war das Besondere an der Staubquelle, das ist so ein kleiner Behälter, da liegt dann.

00:14:21.875 --> 00:14:29.872
<v Eberhard Grün>Als erstes, was mit dem er explodieren war Eisenstaub bei der Tonbandherstellung,

00:14:30.293 --> 00:14:39.246
<v Eberhard Grün>wird äh Eisen, das besteht aus kleinen äh Eisen, Kügelchen, die durch die Reduktion einer Eisenverbindung,

00:14:39.511 --> 00:14:51.511
<v Eberhard Grün>gewonnen wird als kleinste Kügelchen, Mikrometer große Kügelchen, das war wunderbar geeignet für uns dann, die wir da nicht auf dem Plastik äh Tape geklebt,

00:14:51.788 --> 00:14:55.483
<v Eberhard Grün>waren dann ein Thronband, sondern wir haben so ein Fläschchen gekriegt und,

00:14:56.018 --> 00:15:04.028
<v Eberhard Grün>Da liegt also eine kleine Schale, da drüber eine Zunge, an die eine Spannung angelegt wird und dann wird die oberste Schicht vom Staub angezogen,

00:15:04.263 --> 00:15:12.062
<v Eberhard Grün>und fliegt dann durch die Zunge, die Löcher hat dann in den eigentlichen Beschleunigungsraum hinein, in dem man,

00:15:12.369 --> 00:15:22.980
<v Eberhard Grün>Nadelsitz, die vorne an der äh Spitze eine sehr hohe Feldstärke hat, wenn dann zufällig da ein Staubteil hinten drauf kam, hat's eine besonders hohe Ladung gekrieg,

00:15:23.341 --> 00:15:28.743
<v Eberhard Grün>und dann durch das Feld in das Beschleunigungsrohr reingezogen. Das war die Staufquelle.

00:15:28.726 --> 00:15:34.133
<v Tim Pritlove>Das heißt, das funktioniert jetzt aber auch nur mit Staubpartikeln, die äh entsprechend manetisierbar waren.

00:15:35.083 --> 00:15:36.867
<v Eberhard Grün>Äh elektrisch.

00:15:36.892 --> 00:15:38.057
<v Tim Pritlove>Elektrisch leitend war.

00:15:37.775 --> 00:15:51.878
<v Eberhard Grün>Also Magnetis, das war klar mit Magnetiabeschleunigung kann man wie beim Zerren nicht äh arbeiten, da kriegt man die Energie nicht äh hin. Aber mit Elektrostatik beschleunigen äh ging das.

00:15:52.287 --> 00:15:53.080
<v Eberhard Grün>Und.

00:15:52.828 --> 00:15:56.601
<v Tim Pritlove>Hätte es jetzt auch so mit Steinpulver oder sowas äh funktioniert.

00:15:56.620 --> 00:15:59.227
<v Eberhard Grün>Jaiden,

00:15:59.696 --> 00:16:10.831
<v Eberhard Grün>Das haben wir später gemacht, allerdings der muss elektrisch leitend sein. Denn wenn er an diese Spitze drankommt, muss er falsch auf das Potenzial kommen, wenn sie einen Isolator nehmen, Glas,

00:16:11.144 --> 00:16:22.326
<v Eberhard Grün>sowas würde nichts passieren. Das wird nicht geladen und deswegen wird's nicht beschleunigt. Allerdings mit einem Trick, indem man diese Oberfläche beschichtet, die fest genug hält, dass das nicht wegfliegt, die Beschichtung,

00:16:22.591 --> 00:16:29.224
<v Eberhard Grün>kann man auch äh haben wir kontritisches Material, also Material, was aus dem meteoritisch dann,

00:16:29.525 --> 00:16:38.683
<v Eberhard Grün>oder auch Gesteinsmaterial, Olivien und so weiter äh beschleunigt. Denn im Weltraum gibt's halt nicht bloß Eisenpulver,

00:16:39.158 --> 00:16:43.087
<v Eberhard Grün>sondern alle möglichen im kleinen, zermahlenden Methode,

00:16:43.539 --> 00:16:52.407
<v Eberhard Grün>wobei Meteoritia äh das würde dann würden wir nicht sehr weit kommen. Meteorit besteht, also zumindestens mal die Kolidenkritte,

00:16:52.774 --> 00:17:00.700
<v Eberhard Grün>bestehen aus einer Mischung von allen Materialien, die es gibt, denn das ist das Ausgleichsmaterial, das aus dem Planeten entstanden sind,

00:17:01.085 --> 00:17:10.290
<v Eberhard Grün>Also da muss man dann schon gezielt von Minalogen äh spezielle Mineralien kriegen und die dann einzeln untersuchen, was die für ein Signal mach.

00:17:10.435 --> 00:17:14.226
<v Tim Pritlove>Aber in dem Moment ging's ja jetzt primär erstmal um die Entwicklung von neuen Instrumenten, wenn ich das richt.

00:17:14.197 --> 00:17:23.799
<v Eberhard Grün>Von neuen Instrumenten und vor allem von zuverlässigen Instrumenten. Denn man hat festgestellt, diese Mikrofone, die reagieren auf alles mögliche. Die reagieren auf Kosmetikstrahlung,

00:17:23.925 --> 00:17:32.963
<v Eberhard Grün>wenn man sie sehr schnell heißt, nicht die Zeranfelder, die man heute hat, sondern diese,

00:17:33.378 --> 00:17:38.629
<v Eberhard Grün>Platten früher, dann dann knackten die das, weil sich dann dies ausgedehnt haben,

00:17:39.002 --> 00:17:52.943
<v Eberhard Grün>und deswegen und ihr habt Umlauf läuft da ja so ein Satellit dauernd durch den Erdschatten, dann wieder in die Sonne und wird dauernd hochgeheißt, abgekühlt und so weiter und allein durch dieses hermensche Prozieren knackt das Ding dauernd.

00:17:53.730 --> 00:18:01.163
<v Eberhard Grün>Die kosmischen Strahlen, die da durchgehen, erzeugen auch Knackse. Deswegen das Fahrrad äh schnell klar, dass die sehr unzuverlässig sind,

00:18:01.644 --> 00:18:11.607
<v Eberhard Grün>in der Kernphysik atmen Methoden, Kurinzidenzmethoden, dass man nicht nur ein Signal nimmt, viel Wärmemikrofon, das gibt ein Schnack,

00:18:12.058 --> 00:18:14.732
<v Eberhard Grün>und dann denkt man, man hat irgendwas gemessen.

00:18:14.570 --> 00:18:17.346
<v Tim Pritlove>Kann aber auch halt einfach nur irgendeine andere Strahlung gewesen sein.

00:18:16.439 --> 00:18:17.784
<v Eberhard Grün>Störung sein.

00:18:18.770 --> 00:18:28.787
<v Eberhard Grün>Da haben wir Methoden entwickelt, die gleichzeitig in Amerika auch untersucht wurden und entwickelt wurden,

00:18:29.148 --> 00:18:37.224
<v Eberhard Grün>dass beim Auftreffen von Staubteilchen mit hohen Geschwindigkeiten so einen Kilometer pro Sekunde,

00:18:37.639 --> 00:18:44.771
<v Eberhard Grün>Material im das Staubteilchen selber, aber auch im Target, also der Oberfläche auf die es auftrifft,

00:18:45.186 --> 00:18:52.276
<v Eberhard Grün>Krater erzeugt wird und das Material, die Energie ist so hoch, dass das Teilchen verdampfen kann.

00:18:52.896 --> 00:18:59.169
<v Eberhard Grün>Aber nicht nur verdampfen, denn wenn ihr die Temperatur hochgenugst, dann mionisiert das auch. Also.

00:18:59.770 --> 00:19:05.022
<v Eberhard Grün>Atome oder Moleküle werden verlieren Elektronen,

00:19:05.503 --> 00:19:19.161
<v Eberhard Grün>und es gibt ein Plasma. Und dieses Einschlagsplasma war das der Prozess, mit dem wir Staubteilchen analysiert. Wir haben dann äh in einem dieses Amt über diese Einschlagsplatte,

00:19:19.696 --> 00:19:26.546
<v Eberhard Grün>auf die dieses Startgleichen auftreffen sollten im Labor, weil das einfach da im Strahlrohr endet hat man die an.

00:19:27.364 --> 00:19:34.737
<v Eberhard Grün>Leckeres Feld, durch ein Gitter, was man da vorlegt oder irgendein anderer Feldkonfiguration, kann man diese.

00:19:35.368 --> 00:19:45.060
<v Eberhard Grün>Elektrischen Teilchen separieren das Plasma, das hier auseinander äh trifft. Das ist ja wie eine Explosionswolke, die dann auseinandergeht und da,

00:19:45.541 --> 00:19:59.572
<v Eberhard Grün>äh Plasma besteht aus positiven äh geladenen Teiche meistens die Atomkerne und die Hüllen, die Resthüllen äh der also der Idionen und Elektroen. Und man kriegt zwei Signale.

00:20:00.245 --> 00:20:12.251
<v Eberhard Grün>Und damit hat man von einem Einschlag zwei Signale, die mehr oder weniger unabhängig sind voneinander. Und wenn man die ähm getrennt aufnimmt,

00:20:12.828 --> 00:20:14.769
<v Eberhard Grün>und dann noch sagt, die müssen zu.

00:20:15.539 --> 00:20:23.440
<v Eberhard Grün>Gleichzeitig innerhalb von Mykrosekunden, das Millionstel Sekunden müssen die gleichzeitig sein, dann war das ein Einschlag.

00:20:23.627 --> 00:20:25.175
<v Tim Pritlove>Kann es nur das gewesen sein.

00:20:24.925 --> 00:20:26.294
<v Eberhard Grün>Ist nur das gewesen.

00:20:26.044 --> 00:20:27.628
<v Tim Pritlove>Nicht dieses selbe Signal erzielen.

00:20:27.328 --> 00:20:37.543
<v Eberhard Grün>Genau, diese sogenannte Kurinzedenzmethode war dann der Durchbruch und solche Instrumente hatten wir entwickelt und die waren äh,

00:20:38.115 --> 00:20:46.917
<v Eberhard Grün>Auch in Amerika wurden solche äh äh Geräte kamen zum Einsatz und die haben zum ersten Mal erstmal viel niedrigere.

00:20:48.090 --> 00:20:54.014
<v Eberhard Grün>Einschlagsraten festgestellt, als die einfachen, simplen Direktoren,

00:20:54.579 --> 00:21:00.125
<v Eberhard Grün>und das war dann die Methode mit der man wirklich,

00:21:00.667 --> 00:21:05.317
<v Eberhard Grün>zuverlässig die Staubteilchen im Weltall messen konnte.

00:21:05.282 --> 00:21:08.194
<v Tim Pritlove>Wir hatten ja diese Messgeräte damals da hochgebracht, also.

00:21:08.809 --> 00:21:10.130
<v Eberhard Grün>Na ja, das war.

00:21:09.880 --> 00:21:13.423
<v Tim Pritlove>Dreiundsechzig, also. Äh fünfundsechzig. Fünfundsechzig?

00:21:11.621 --> 00:21:17.726
<v Eberhard Grün>Fünfundsechzig. Ja gut einundsiebzig war der Mond fa.

00:21:15.491 --> 00:21:18.507
<v Tim Pritlove>Gab's schon so ja.

00:21:18.694 --> 00:21:31.601
<v Eberhard Grün>Also Raketentechnik äh war gab's und äh die war auch im Institut. Wir hatten eine Gruppe, die Atmosphärenforschung machte und die obere Atmosphäre und die Jonoshäre untersucht,

00:21:32.148 --> 00:21:35.957
<v Eberhard Grün>Prozesse dort und da haben wir auch kleine Staubdeutel hier draufgebaut.

00:21:35.886 --> 00:21:38.806
<v Tim Pritlove>Also es wird quasi kleine Satelliten hochgeschossen, die.

00:21:38.506 --> 00:21:41.263
<v Eberhard Grün>Zunächst mal mit Höhenforschungsraketen.

00:21:41.841 --> 00:21:50.049
<v Eberhard Grün>Haben wir Direktoren, aber die sehr klein waren, so zehn Quadratzentimeter, also das ist.

00:21:51.077 --> 00:22:02.265
<v Eberhard Grün>Streichholzschachtelgröße. Die Sensoren und da hat man nichts gefunden, weil die Zeit, die Exponierungszeit.

00:22:02.927 --> 00:22:05.191
<v Eberhard Grün>Extra Rechtenstaub nicht groß ged.

00:22:04.891 --> 00:22:07.096
<v Tim Pritlove>Welcher Höhe wurden die dann ausgebracht? Also.

00:22:06.796 --> 00:22:16.062
<v Eberhard Grün>Ach so hundert Kilometern drüber und die Messzeit war auch begrenzt und das ist dann so ein Paralflug, das dauert ein paar Minuten, dann ist die vorbei,

00:22:16.339 --> 00:22:25.472
<v Eberhard Grün>Deswegen die waren nicht sehr erfolgreich oder nicht überhaupt nicht erfolgreich und man hat musste auf seine Litten dann gehen und da hatten wir das Glück.

00:22:26.188 --> 00:22:34.594
<v Eberhard Grün>Dass äh einer der ersten Satelliten, die die Esro, die heutige Esa.

00:22:35.351 --> 00:22:39.834
<v Eberhard Grün>Äh gebaut habe, war die Heosit.

00:22:40.567 --> 00:22:49.713
<v Eberhard Grün>Die im Wesentlichen auch von Gas hin betrieben wurde, von der Physik dort, äh die die Magnetosphäre untersuchen sollten.

00:22:50.524 --> 00:22:58.967
<v Eberhard Grün>Und da hatten die ein Instrument, äh was sie sehr erfolgreich betrieben hatten, aber damit war,

00:22:59.484 --> 00:23:12.403
<v Eberhard Grün>diese Wissenschaft beantwortet, die Fragen und es war Platz für die zweite Mission. Äh die andere Instrumente auch noch hatte, Manometer und so weiter. Ähm.

00:23:13.155 --> 00:23:25.875
<v Eberhard Grün>Ähm war ein Platz frei für ein äh ins zum Einstaubdirektor von uns vom Inspax Plans zu verkannen für sie. Und das auf dem Heos zwei Satelliten flogen, wir dann unseren ersten ähm.

00:23:27.126 --> 00:23:36.764
<v Eberhard Grün>Unseren ersten Staubdetektor ähm im Jahr neunundsechzig bekamen wir die ähm.

00:23:37.840 --> 00:23:48.626
<v Eberhard Grün>Dass wir da mitfliegen können, sagten wir, ja, machen wir und zweiundsiebzig vor dem Start, also sehr schnell innerhalb von drei Jahren war das Instrument zur Flugreife entwickelt.

00:23:49.588 --> 00:23:51.847
<v Tim Pritlove>Heliosatellit.

00:23:50.339 --> 00:24:03.276
<v Eberhard Grün>Heos, HEOS, High Excentric, Orbiting, Satellite, der ging bis auf ungefähr ein Drittel der Mondentfernung, im Wesentlichen äh war dazu da die,

00:24:03.697 --> 00:24:05.926
<v Eberhard Grün>Physik der Aurora, also.

00:24:06.659 --> 00:24:16.003
<v Eberhard Grün>Polare Lichtregion im Weltall der Magnotosphäre zu untersuchen, weil dort eben, wie gesagt, die Aurora, eine Himmelserscheinung,

00:24:16.334 --> 00:24:25.702
<v Eberhard Grün>äh sehr prominent war, die man erkunden wollte, wo was passiert denn da genau in der Atmosphäre? Und wie sieht die Magnusphäre.

00:24:26.327 --> 00:24:37.846
<v Eberhard Grün>Um die Erde geht und die Erde ist ja die Pole, ein ein magnetischer Depol und deswegen die äh Form praktisch die Magnusphäre und gerade an den.

00:24:38.898 --> 00:24:49.726
<v Eberhard Grün>Polemden äh gibt es besondere Magnetfeldkonfiguration, wo das Magnetfeld zusammenkommt und dann überm Aquator zum anderen Pol hingeht,

00:24:50.225 --> 00:24:57.261
<v Eberhard Grün>und auch das Plasma, was dann an das Magnetfeld gebunden ist, macht dort äh besondere Phänomene,

00:24:57.640 --> 00:25:06.455
<v Eberhard Grün>und diese Aurore Zorunen im in der Magnusphäre sollten untersucht werden. Deswegen hat man diesen Dreieck Orbit und Zettelleit, der ging bis auf,

00:25:08.769 --> 00:25:21.676
<v Eberhard Grün>hunderttausend Kilometer Höhe Boden, also ein Drittel der Mondentfernung ging ja durch dieses Auge zum und da hatten wir dann ein Staubinstrument des Instrument drauf.

00:25:22.566 --> 00:25:29.145
<v Eberhard Grün>Aus eben aus solchen einfachen Einschlagsionisationsdetektorbestand ähm.

00:25:30.131 --> 00:25:40.034
<v Eberhard Grün>Zwei Signale in Konsidenz den Einschlag wirklich identifizieren sollten. Ja, das war erfolgreich. Äh.

00:25:40.052 --> 00:25:42.299
<v Tim Pritlove>Der lief ja auch lange, also der war ja so.

00:25:42.126 --> 00:25:45.430
<v Eberhard Grün>Heros lief dann zwei Jahre.

00:25:44.072 --> 00:25:46.494
<v Tim Pritlove>Sieben Jahre. Also, als.

00:25:46.194 --> 00:25:56.739
<v Eberhard Grün>Denn die Bahn war so exzentrisch, dass jedes Mal, wenn die äh weit draußen war, dann gemacht die kleinsten Störungen, insbesondere vom Mond veränderten dann das,

00:25:57.112 --> 00:26:07.117
<v Eberhard Grün>Perry gehumsant von der Präsidentin kleinsten Abstand zur Erde. Und innerhalb von zwei Tagen wart etwa Jahren war er dann in der, ist es ein Etatsphä.

00:26:06.817 --> 00:26:15.932
<v Tim Pritlove>Aber innerhalb von zwei Jahren könnte man dann schon ganz gut messen und dann gab's das erste Mal quasi konkrete Informationen dadrüber, wie viel Staub kommt denn jetzt eigentlich wirklich in unserer Atmosphäre an.

00:26:15.848 --> 00:26:19.315
<v Eberhard Grün>Äh ja und in ähm.

00:26:19.015 --> 00:26:20.926
<v Tim Pritlove>In welchem Impact et cetera.

00:26:20.908 --> 00:26:34.975
<v Eberhard Grün>Ja. Also wir waren nicht die einzigen, die Amerikaner, ähm Gott als Base als Institut hatten die Pionier, sondern schon in Interplanetanraum, also weg von der Erde ähm äh geschickt und die hatten ähnliche Direktoren,

00:26:35.324 --> 00:26:36.753
<v Eberhard Grün>die,

00:26:37.211 --> 00:26:47.179
<v Eberhard Grün>auch im Interplantarot. Wir haben im erdnahen Raum äh gemessen und äh erste Mal zufällig äh bestimmt und die die Werte hier.

00:26:47.991 --> 00:27:01.571
<v Eberhard Grün>Flüsse, das ist also wie viel Teilchen pro Zeiteinheit pro Sekunde durch einen Quadratmeter durchfliegen ungefähr, die wir eine Million mal geringer als das, was diese Einfahrtdirektoren gesehen haben. Die.

00:27:02.202 --> 00:27:06.931
<v Eberhard Grün>Natürlich total falsch war, die einfach bloß das Rauschen, Störungen gesehen haben.

00:27:07.172 --> 00:27:19.430
<v Tim Pritlove>Das heißt, im Prinzip sind sie gleich vom Staat weg äh nachdem das Studium da so im Kasten oder war das noch Teil des Studiums, habe ich jetzt nicht so ganz äh mitbekommen. Da war das schon abgeschlossen, als sie in dieses äh Lab.

00:27:19.130 --> 00:27:22.663
<v Eberhard Grün>Also ähm ich mein ähm,

00:27:23.216 --> 00:27:29.813
<v Eberhard Grün>fünfundsechzig bin ich in die Gruppe gekommen äh zweieinhalb Jahre später hatte ich mein Diplom.

00:27:31.509 --> 00:27:37.848
<v Eberhard Grün>Und dann hab ich die Gelegenheit bekommen das Raum ein Raum in.

00:27:38.449 --> 00:27:48.021
<v Eberhard Grün>Instrument für die Helios-Sonde. Helios war ein deutsch-amerikanisches Projekt, das äh ähm,

00:27:48.550 --> 00:27:55.604
<v Eberhard Grün>Eine Raumsonde bis auf ein Drittel der Erdentfernung zur Sonne an die Sonne heranbringen soll.

00:27:56.927 --> 00:28:04.804
<v Eberhard Grün>Das habe ich äh achtundsechzig ähm angefangen.

00:28:06.265 --> 00:28:08.458
<v Eberhard Grün>Zu entwickeln.

00:28:09.348 --> 00:28:17.874
<v Eberhard Grün>Und mit dem Instrument soll nicht nur die Einschläge registriert werden im Interplantalraum, sondern möglichst auch noch ihre Zusammensetzung.

00:28:18.560 --> 00:28:21.738
<v Eberhard Grün>Denn bei diesem Einschlagsprozess, den ich ihnen beschrieben habe.

00:28:22.315 --> 00:28:35.006
<v Eberhard Grün>Werden die Jornen sind ja zum Teil aus dem Targetmaterial, das ist das, was wir aus dem wir den Desektor bauen an der Oberfläche. Wir haben da Gold genommen, weil das besonders rein sein sollte,

00:28:35.505 --> 00:28:43.827
<v Eberhard Grün>oder kein ist. Und äh bei dem Einsteig werden die Ironen dann außer Goldionen werden auch noch die,

00:28:44.158 --> 00:28:53.640
<v Eberhard Grün>Stoppt halt, die Jungen vom Stabteilchen sind drin und in einem Massenspektrometer und das ist auch wieder eine kranphisikalische Methode, die wir an dem Institut hatten,

00:28:53.845 --> 00:29:03.988
<v Eberhard Grün>ein Flugzeitmassenspektometer konnte man dann aus die Masse der Juden bestimmen. Da kann man die verschiedenen Elemente,

00:29:04.277 --> 00:29:17.123
<v Eberhard Grün>die kommen dann zeitlich nacheinander. Also Flugzeitmassenspektometer ist so beim Einschlag entstehen die Ionen ja ganz kurze Zeit und wenn man sie dann in einem Feld beschleunigt, sagen wir tausend Volt.

00:29:17.737 --> 00:29:26.918
<v Eberhard Grün>Dass die alle tausend Elektronen Volt beschleunigenergie haben, dann fliegen die also alle mit derselben Energie zum selben Zeitpunkt ab,

00:29:27.345 --> 00:29:36.635
<v Eberhard Grün>und da sind die Kleinen hier mit der niederen Atommasse äh sind schneller an dem,

00:29:37.026 --> 00:29:48.839
<v Eberhard Grün>Nachweisdirektor im Elektronikmultiplayer, als die schweren und so unterkriegt man ein Laufzeitspektrum der Jungen. Das war das Ziel von Helios. Und dieses Instrument habe ich in meiner Doktorarbeit entwickelt.

00:29:49.507 --> 00:29:59.007
<v Eberhard Grün>Äh pronoviert habe ich äh siebzig, neunzehn, siebzig, also zwei Jahre, das war eine relativ kurze ähm.

00:30:00.065 --> 00:30:10.088
<v Eberhard Grün>Produktion zeigt und dann waren äh war ich gleich Teilnehmer an dem Helios Projekt. Das war keine Ausschreibung, das war von der Politik.

00:30:10.665 --> 00:30:17.280
<v Eberhard Grün>Besprochen, dass Deutschland zusammen mit den Amerikanern eine große Weltraummission machen wollte,

00:30:17.641 --> 00:30:30.308
<v Eberhard Grün>und unser Instrument war ein Staubinstrument und vom Max Blankens hat für Astronomie gab's ein Zoodiaka-Lichtfotometer, das jetzt mit optischen Methoden den Staub,

00:30:30.819 --> 00:30:36.101
<v Eberhard Grün>im Sonnensystem messen sollte. Also es gab zwei Staubinstrumen.

00:30:36.263 --> 00:30:41.046
<v Tim Pritlove>Kurz mal einhaken. Also wir befinden uns jetzt ungefähr so Mitte der siebziger Jahre, ne.

00:30:40.746 --> 00:30:42.921
<v Eberhard Grün>Vierundsiebzig von Helio.

00:30:42.621 --> 00:30:46.731
<v Tim Pritlove>Genau und das bedeutet, die Raumfahrt äh hat jetzt so

00:30:46.551 --> 00:31:01.892
<v Tim Pritlove>sagen wir mal so, ihr erstes äh solides Jahrzehnt äh abgelegt mit einigen äh Erfahrungen gesammelt, aber es gab ja noch sehr viele Unbekannte äh da draußen, also trotz der Erfolge und und dann und so weiter äh gab's ja auch viel, was man nicht äh wusste, gehörte sozusagen, da der

00:31:01.748 --> 00:31:10.623
<v Tim Pritlove>dieser Staub so noch so ein bisschen zu den Mysterien oder weil man mit diesen ersten Ergebnissen hatte man da schon so ein ein solides Wissen, mit dem man irgendwie gut arbeiten konnte.

00:31:11.008 --> 00:31:17.641
<v Eberhard Grün>Also nachdem zuerst diese falschen Messungen, die zu viel, viel zu viel Staub vorhersagt.

00:31:18.357 --> 00:31:24.353
<v Eberhard Grün>Da waren, haben die Amerikaner im Zusammenhang mit der ähm.

00:31:25.249 --> 00:31:34.881
<v Eberhard Grün>Vorbereitung für die Apollo Mission haben sie gesagt, damit das können wir den Astronauten dem nicht aussetzen, das müssen wir genauer wissen und deswegen waren die ersten Saturnre,

00:31:35.140 --> 00:31:40.800
<v Eberhard Grün>die erst die kleineren Saturn eins und zwei. Später war es ja die große Saturn fünf,

00:31:41.155 --> 00:31:49.129
<v Eberhard Grün>die wurden in Erdumlauf geschickt und dort wurden Tennisplatzgroße äh Direktoren geflogen,

00:31:49.430 --> 00:32:01.321
<v Eberhard Grün>die allerdings nicht auf diese kleinen Staubteilchen, die wir mit unseren Instrumenten messen, sondern auf den Größeren, die dann wirklich gefährlich dienende äh ein Zentimeter Aluminium durchschlagen können,

00:32:01.827 --> 00:32:13.135
<v Eberhard Grün>untersuchen konnten und die waren viel unempfindlicher und deswegen waren die auch nicht so störanfällig wie diese Kleinen und die hatten gezeigt, dass da so wenig da ist, dass man den,

00:32:13.689 --> 00:32:22.918
<v Eberhard Grün>ähm Weltraumflug, auch bemannten Weltraumflug ohne größere äh Risiken betreiben kann.

00:32:22.618 --> 00:32:25.466
<v Tim Pritlove>Also da hat noch genug andere Risiken, aber das war zumindest erstmal.

00:32:25.184 --> 00:32:37.069
<v Eberhard Grün>Das war äh das war so gut eingrenzt. Deswegen war die Gefährdung äh das Gefahrenpotenzial vom Staub war weg damit.

00:32:37.641 --> 00:32:39.070
<v Tim Pritlove>Aus den Köpfen erstmal.

00:32:38.806 --> 00:32:52.350
<v Eberhard Grün>Aus den Köpfen und aus ja aus dem Weltraumagenturen, die haben dann das nicht mehr groß gefordert. Wenn am Anfang gab's insgesamt auf der Welt meisten Amerika äh zehn Staubbeschleuniger,

00:32:52.808 --> 00:33:01.652
<v Eberhard Grün>außer einen in Heidelberg, einen anderen in Cantabury in England und dann die anderen acht waren USA, die dann benutzt wurden, u,

00:33:02.086 --> 00:33:10.492
<v Eberhard Grün>Staubinstrumente zu entwickeln und zu Eichen. Äh und die Finanzierung war für die amerikanischen,

00:33:10.895 --> 00:33:18.706
<v Eberhard Grün>bis auf eine Gruppe weg im Gottes Baseball-Center gab's noch eine. Und zu der bin ich nach meiner Provokation,

00:33:19.091 --> 00:33:27.521
<v Eberhard Grün>gab's im Rahmen von Helios ein sogenanntes Trainingprogramm, das Wissenschaftler, die am Helios beteiligt waren. Ähm.

00:33:28.099 --> 00:33:42.905
<v Eberhard Grün>Nach USA zu Gruppen gehen konnten, die sowas schon äh länger machten und dort äh Erfahrungen zusammen. Da bin ich mit meiner Familie äh rüber äh geflogen für ein Jahr auf einundsiebzig bis zweiundsiebzig.

00:33:43.404 --> 00:33:51.269
<v Eberhard Grün>Und hab bei Odo Berg, der im Gotter Space Platz Center diese Pionierinstrumente äh geflogen hat.

00:33:51.919 --> 00:34:01.701
<v Eberhard Grün>Eben mit der Datenauswertung äh mitgemacht. Und es war gleichzeitig äh die Vorbereitung für ein Staubexperiment auf dem Mond,

00:34:02.104 --> 00:34:11.117
<v Eberhard Grün>aus der Ottoberg dann äh mit Apollo siebzehn hochgeflogen hat. Äh das lief dann gerade im Labor und da war ich mit dabei, das war,

00:34:11.652 --> 00:34:21.886
<v Eberhard Grün>äußerst interessante Sachen. Wir sind da auch nach Juston gefahren, haben dann einen Astronautentraining beobachtet, die dann das Ausbringen der Instrumente auf,

00:34:22.373 --> 00:34:29.661
<v Eberhard Grün>den Mond später üben sollten und das ist ja eine komplizierte Sache. Da musste erstmal die ähm.

00:34:30.437 --> 00:34:43.212
<v Eberhard Grün>Energiequelle, das waren radioaktive Generatoren ausgebracht werden, weit ab von Instrument, weil die ja ziemlich gestrahlt haben und dann die Leitungen legen, die Instrumente ausbauen, ausricht,

00:34:43.783 --> 00:34:54.292
<v Eberhard Grün>und das alles sicherstellen, dass dann die funktionierten und zu einer einer Sendestation, die dann die Daten zum Erde zurücksenden sollten. Das haben sie geübt.

00:34:54.720 --> 00:35:07.669
<v Tim Pritlove>Aber wenn jetzt sozusagen das Interesse am Staub erstmal als Bedrohungspotential so äh in den Keller gegangen ist und eigentlich nur noch so eine Minimalforschung hör übrig blieb, gewisser Hinsicht, zumindest nur noch an wenigen äh Standorten,

00:35:07.759 --> 00:35:08.955
<v Tim Pritlove>Was war dann,

00:35:09.141 --> 00:35:18.022
<v Tim Pritlove>eigentliche Ziel oder was was wollte man herausfinden oder worüber wissen wollte man sich gewahr werden, also was war das unmittelbare Ziel dieser Forschung?

00:35:17.728 --> 00:35:22.565
<v Eberhard Grün>Ja, also das ist ganz klar bei uns im Institut war es,

00:35:23.058 --> 00:35:36.038
<v Eberhard Grün>die Objekte selber, die äh zu verstehen, woher kommen sie, woraus bestehen sie? Die Mikromethoite, die großen Methode hat man da schon untersucht, man hat festgestellt, Kollegen von mir am Institut,

00:35:36.417 --> 00:35:44.252
<v Eberhard Grün>Hans Alter von einzelnen Körnern in Methoriten festfällt vier Komma sechs Milliarden Jahre,

00:35:44.529 --> 00:35:55.591
<v Eberhard Grün>und das ist das Alter des Planetensystems. Da ist das Zusammenkommen. Das konnte man aus Meteoriten finden, aus die die Materialien, die ich sage, Sprache von Contrit,

00:35:56.042 --> 00:36:04.418
<v Eberhard Grün>Das ist eine Mischung von allen Materialien, die es auf der Erde gibt, die zwar in der Erde schon verändert wurden, aber das war das Ausgangsmaterial.

00:36:04.166 --> 00:36:10.025
<v Tim Pritlove>Also es wechselte quasi von so einem potenziellen Problem für die Raumfahrt, also sagen wir mal, eher so ein technischer Asp,

00:36:10.253 --> 00:36:15.938
<v Tim Pritlove>hin zu der reinen Wissenschaft mit okay, alles klar, jetzt sind wir in der Lage, diesen Staub einzufangen, wir sind auch in der Lage mit

00:36:15.752 --> 00:36:21.941
<v Tim Pritlove>bestimmten Instrumenten den zu bestimmen, nicht wahr durch diese äh Massen äh

00:36:21.809 --> 00:36:32.829
<v Tim Pritlove>Spektruk Spektrum durch die Laufzeit konnte man schon mal rausfinden, was ist denn da eigentlich, aber damit hat man ja noch nicht so die komplette Chemische Zusammensetzung und Größe und so weiter, nähert sich dem an, aber,

00:36:32.908 --> 00:36:34.896
<v Tim Pritlove>war wahrscheinlich noch einiges zu holen, nämlich an.

00:36:34.837 --> 00:36:42.907
<v Eberhard Grün>Ja, ja, gut, also das waren der ersten Versuche und äh bei Helios hatten wir eine Massenauflösung von.

00:36:44.000 --> 00:36:48.459
<v Eberhard Grün>Zehn im besten Fall. Das heißt.

00:36:49.054 --> 00:36:57.160
<v Eberhard Grün>Das ist ein Verhältnis der Breite einer einzelnen Massenlinie zu äh.

00:36:58.200 --> 00:37:07.381
<v Eberhard Grün>Der Masse, die dabei ist. Also Masse zehn konnte man von Masse neun atomwahre Masseeinheiten.

00:37:07.965 --> 00:37:12.267
<v Eberhard Grün>Also zehn, weiß gar nicht, was das ist, aber zwölf ist Kohlenstoff.

00:37:12.988 --> 00:37:26.340
<v Eberhard Grün>Kohlenstoff konnte man vom Bohr und Lithium, das sind Elemente, die in der Gringe. Aber die hören und insbesondere die Moleküle, Magnesium vierundzwanzig, Aluminium siebenundzwanzig Schwefel, Eisen sechsundfünfzig,

00:37:26.593 --> 00:37:29.507
<v Eberhard Grün>nicht trennen. Also die ersten Helios,

00:37:29.700 --> 00:37:36.711
<v Eberhard Grün>hat man jetzt noch keine chemische Analyse kriegt man. Sah, dass es aus verschiedenen, dass verschiedene Zusammensetzungen gab,

00:37:37.193 --> 00:37:45.371
<v Eberhard Grün>Wir haben die identifiziert als solche, die ähnlich sind wie unsere Eisenteilchen, die wir im Labor untersucht hatten, äh dann andere, die aus,

00:37:45.792 --> 00:37:48.159
<v Eberhard Grün>simulierten damals noch äh,

00:37:48.670 --> 00:38:01.054
<v Eberhard Grün>kontritischem Material, also mehr silikatischem Material bestanden und dann anderen, die man nicht identifizieren kann. Also deswegen, das erste war noch kein Massenspektrum, mit dem man was viel anfangen konnte.

00:38:00.754 --> 00:38:01.770
<v Tim Pritlove>Zehn ist Neon.

00:38:02.623 --> 00:38:03.993
<v Eberhard Grün>Aha, danke schön.

00:38:04.636 --> 00:38:18.529
<v Eberhard Grün>Ja und Neon wer sowieso kommt nicht vor, das ist ja ein Edelgas und deswegen war das nicht ja äh heute arbeitet man die modernsten Massen.

00:38:19.389 --> 00:38:27.801
<v Eberhard Grün>Analysatoren gehen bis über hundert und es gibt Ideen bis zu zehntausend zu gehen. Das ist wichtig, wenn man,

00:38:28.168 --> 00:38:39.362
<v Eberhard Grün>ähm isomäre feststellen will auf der gleichen Masse liegen, die also gerade bei Molekülen, also sie aus verschiedenen äh atomaren Bestandteilen besteht äh.

00:38:40.060 --> 00:38:44.494
<v Eberhard Grün>Aber die gleiche Masse haben, die man mit dem einfachen Massenspektrum.

00:38:45.216 --> 00:38:57.978
<v Eberhard Grün>Bis Maße hundert äh noch auftrennen kann, aber dann liegt auf einer Masse jetzt verschiedene andere Massen. Äh weil gerade kein gutes Beispiel ein, aber äh das.

00:38:59.523 --> 00:39:05.940
<v Eberhard Grün>CO zwei äh zum Beispiel ist vierundvierzig, aber Masse vierundvierzig kann auch noch durch ander.

00:39:06.584 --> 00:39:12.965
<v Eberhard Grün>Moleküle erzeugt werden. Das kann man dann nicht mehr unterscheiden. Aber mit zehntausend kann man das sehr wohl.

00:39:12.941 --> 00:39:22.501
<v Tim Pritlove>Alles klar, verstehe. Ähm okay, worauf ich so ein bisschen hinaus will, ist so wie hat sich quasi die Sicht der Wissenschaft,

00:39:22.646 --> 00:39:31.473
<v Tim Pritlove>in der Phase auf diesen Staub entwickelt. Also als, als wie wichtig hat man das wahrgenommen? War das nur so ein Randas

00:39:31.455 --> 00:39:37.031
<v Tim Pritlove>oder hat man schon geahnt, da könnte viel Interessantes äh schlummern. Ich meine, es gab ja zu dem Zeitpunkt

00:39:36.821 --> 00:39:47.385
<v Tim Pritlove>so viele andere Dinge, die irgendwie alle auch erstmal erforscht und angestrebt werden wollten und manchmal dauert's ja eine Weile, bis so ein bestimmtes Feld überhaupt erst äh besonders äh in den Fokus des Interesses gerät.

00:39:47.325 --> 00:40:01.747
<v Eberhard Grün>Das ist richtig, also mit Helios und Helios von unserer Seite, aber ähnlicher Dinge gab's auf amerikanischer Seite und Engländer waren auch noch äh beteiligt, aber das waren auch meistens dann Zusammenarbeitungen.

00:40:02.030 --> 00:40:06.716
<v Eberhard Grün>Zwischen den Beteiligten und interessierten Gruppen ähm.

00:40:08.465 --> 00:40:16.877
<v Eberhard Grün>War gezeigt worden, man kann Staub besten. Was wir bei durch diese Instrumente außer.

00:40:17.563 --> 00:40:32.345
<v Eberhard Grün>Chemie war noch weit weg, aber grobe Zusammensetzung aus verschiedenen Kategorien von äh Zusammensetz konnte man unterscheiden. Aber noch nicht so, dass man äh.

00:40:33.126 --> 00:40:41.046
<v Eberhard Grün>Sehr genaue Analysen machen konnte. Das wäre das, wenn man das konnte, dann das hat zum Beispiel verzögert, dass die,

00:40:41.341 --> 00:40:49.410
<v Eberhard Grün>Kometen Mission zu wo wir man weiß, dass außerdem Eis und dem Gas, was vom Kameten wegfließ,

00:40:49.663 --> 00:41:03.442
<v Eberhard Grün>Staub weggeht und äh größerer Pock, die man analysieren möchte und von den man alles Mögliche wie die genaue Zusammensetzung, das Alter, wann ist das zusammengekommen, wissen wollte.

00:41:03.784 --> 00:41:11.223
<v Eberhard Grün>Äh das hat, da wir das noch nicht konnten, hat das die ersten äh Kometenmissionen verhindert,

00:41:11.410 --> 00:41:22.989
<v Eberhard Grün>sodass die sollten zwar wurden untersucht und ich war schon einundsiebzig zweiundsiebzig, also Amerika war bei den Mission der Missionsanalysen der NASA dabei, aber.

00:41:23.717 --> 00:41:33.271
<v Eberhard Grün>Insbesondere der Staub noch nicht so richtig untersucht werden konnte, äh wurde das dann nicht wurde nicht ausgewählt. Das kam erst.

00:41:33.854 --> 00:41:37.399
<v Eberhard Grün>Mit dem Hellisch und Kometen,

00:41:37.970 --> 00:41:47.662
<v Eberhard Grün>äh sechsundsiebzig, der sechsundsiebzig an der Erde in an der durch das innere Sonnensystem flogen ist, auf seinem Perhill äh Durchgang ähm.

00:41:48.654 --> 00:41:55.823
<v Eberhard Grün>Das war ein erklärtes Ziel, der Weltraumagenturen dorthin zu fliegen und äh Analysen zu machen.

00:41:56.520 --> 00:42:01.603
<v Eberhard Grün>Und natürlich die großen Weltraumnationen, Amerika, Russland,

00:42:02.163 --> 00:42:11.116
<v Eberhard Grün>aber auch Europa waren interessiert das zu machen, Japan dann auch. Und ähm da hat ähm.

00:42:13.273 --> 00:42:24.528
<v Eberhard Grün>Amerika war so praktisch die Nase war Vorreiter, die wollten eine große Mission äh zu einem jetzt nicht zum Direkt machen. Äh.

00:42:25.118 --> 00:42:31.372
<v Eberhard Grün>Am Helly vor mit einer Sonde am mit einer und abtrennbaren Sonde am Helle vorbeifliegen,

00:42:31.938 --> 00:42:41.281
<v Eberhard Grün>Weil der Helli sehr schnell durch das Sonnensystem, dem man nie äh an dem man nie andocken könnte oder ein Rohrdevoug machen konnte, sondern nur an vorbeiflog.

00:42:42.003 --> 00:42:51.521
<v Eberhard Grün>Aber zum Tempel kommt mit einem Tempel zwei war das Ziel, dort im Umlauf zu gehen und den genauer zu untersuch,

00:42:51.996 --> 00:43:01.610
<v Eberhard Grün>und die Esa sollte dann diese Vorbeiflug äh Mission für die am Helly machen.

00:43:02.428 --> 00:43:03.990
<v Eberhard Grün>In einem gemeinsamen Projekt.

00:43:05.510 --> 00:43:15.545
<v Eberhard Grün>Äh das wurde dann aber aus Kostengründen äh von Amerikaner gegrenzelt, weil andere Dinge wichtiger waren.

00:43:16.200 --> 00:43:28.440
<v Eberhard Grün>Äh und äh dann hat die Esa kurz entschlossen, gesagt, jetzt bauen wir nicht bloß eine Sonde, die abgestoßen wird vom Raumverzeug, sondern wir bauen eine eigene Sunde. Und das war dann die Jotte Sonne.

00:43:29.336 --> 00:43:32.791
<v Eberhard Grün>Also die Esa hat Jotto gemacht, die.

00:43:33.657 --> 00:43:43.794
<v Eberhard Grün>Russen haben eine Venusmission so modifiziert, dass sie an einem hellischen Kombeten vorbei sind. Das waren die Vega-Mission, Vega eins und zwei.

00:43:44.648 --> 00:43:49.983
<v Eberhard Grün>Japaner da hatten Mission geplant, die in großen Abstand verla.

00:43:50.825 --> 00:43:57.278
<v Eberhard Grün>Die Amerikaner haben dann allerdings einen Trick gemacht mit der ICE Mission. Das war eine.

00:43:58.342 --> 00:44:06.213
<v Eberhard Grün>Der Sospherische Mission und Sonnenwindmission, die sie schon Ende der.

00:44:07.241 --> 00:44:14.909
<v Eberhard Grün>Siebziger Jahre achtundsiebzig oder so gestartet, ich weiß nicht mehr genau.

00:44:15.877 --> 00:44:18.063
<v Eberhard Grün>Und die dann äh den.

00:44:18.719 --> 00:44:31.109
<v Eberhard Grün>Weltraum untersucht hat auf äh das Sonnenwind, auf die Magnesosphärischen Einflüsse und so weiter. Und die war dann noch im Betrieb und die konnten sie umlenken durch ähm.

00:44:32.005 --> 00:44:35.321
<v Eberhard Grün>Vorbeiflüge an der Erde, so, dass sie dann auch an.

00:44:36.391 --> 00:44:48.505
<v Eberhard Grün>Äh Nähe vom höllischen Komet, allerdings in großer Entfernung. Dort ist bis auf neunhundert Kilometer, soweit ich das weiß, rangekommen. Die Vega sollten auf dreitausend Kilometer oder so.

00:44:49.263 --> 00:44:54.400
<v Eberhard Grün>Japaner bis auf hunderttausend Kilometer und die Amerikaner bis auf einige Millionen Kilometer.

00:44:54.653 --> 00:45:00.476
<v Tim Pritlove>Also im Prinzip haben diese Phase in den achtziger Jahren hat halt das war quasi eine neue Phase.

00:45:00.267 --> 00:45:01.371
<v Eberhard Grün>War absolut.

00:45:01.323 --> 00:45:09.838
<v Tim Pritlove>Angefangen mal so richtig sich den Staub äh anzuschauen, einfach auch aus der Motivation heraus, weil man einfach vermutet hat oder ja im Prinzip weiß

00:45:09.748 --> 00:45:15.138
<v Tim Pritlove>Wenn man in irgendeiner Form in die Vergangenheit schauen möchte und Erkenntnisse darüber bekommen möchte, wie wie

00:45:14.994 --> 00:45:28.370
<v Tim Pritlove>die Materialien sich halt früher mal im Universum oder zumindest zur Entstehung des äh Sonnensystems ähm angefühlt haben und beschaffen waren, dann sind das sozusagen die ersten Kandidaten, wo man mal nachschauen kann.

00:45:28.821 --> 00:45:43.218
<v Eberhard Grün>Genau. Äh also das war von erstmal so hohem wissenschaftlichen Interesse, dass man gleich von Anfang an äh Staubinstrumente als wesentliche Paylot betrachtet hatte für diese Raumfahrzeuge,

00:45:43.627 --> 00:45:46.529
<v Eberhard Grün>und da war jetzt diese.

00:45:48.122 --> 00:45:54.888
<v Eberhard Grün>Massenspektrometischen Instrumente, die wurden von meinem Kollegen Jochen Kissel am Institut. Max-Minze.

00:45:55.525 --> 00:46:01.468
<v Eberhard Grün>Entwickelt und der hat diese Instrumente ähm.

00:46:02.207 --> 00:46:13.912
<v Eberhard Grün>Äh sowohl auf Jotto als auch auf den Vegason geflogen und die haben äh erstmalig äh wirklich chemische Informationen zurückgebracht,

00:46:14.237 --> 00:46:22.493
<v Eberhard Grün>ähm zum Beispiel, dass man feststellen konnte, dass die leichten Elemente.

00:46:23.179 --> 00:46:32.564
<v Eberhard Grün>In dem Staubteilchen äh deutlich erhöht waren gegenüber das, was man in Metheriten gefunden hat, dass man sagen konnte, die.

00:46:33.322 --> 00:46:34.944
<v Eberhard Grün>Kometenstaub.

00:46:36.453 --> 00:46:48.687
<v Eberhard Grün>Enthält viele mehr leichte Elemente, das geht bis zum Kohlenstoff hoch, also selbst Wasserstoff in gebundener Form natürlich,

00:46:49.144 --> 00:46:53.410
<v Eberhard Grün>äh als die das, was wir von Meteoriten äh,

00:46:53.801 --> 00:47:08.559
<v Eberhard Grün>kannte und deswegen äh wusste man die Metare Material ist primitiver ursprünglicher, denn mit Thorite, die ja schon eine lange Geschichte haben, ähm,

00:47:09.094 --> 00:47:18.672
<v Eberhard Grün>bis man sie dann schließlich auf der Erde findet ähm haben auch bei ihrer Entstehung, bestehen sie aus äh,

00:47:19.135 --> 00:47:29.428
<v Eberhard Grün>deutlich stärker prozessierten Material. Die Idee ist die, dass die Kometen ja von einem großer Entfernung dem Kolpergürtel, also außerhalb,

00:47:29.843 --> 00:47:35.095
<v Eberhard Grün>oder irgend ungefähr in der Plutobahn außerhalb der Neptun äh Bahn,

00:47:35.396 --> 00:47:42.005
<v Eberhard Grün>gibt es denn eine Anhäufung von Objekten, die dann durch Störungen der Planeten,

00:47:42.480 --> 00:47:56.355
<v Eberhard Grün>abgelenkt werden, zum Teil weggestreut werden intergeleitischen Raum oder zum anderen Teil nach innen gestreut und dann die sogenannten Zentauren bilden, die dann von einem Planeten.

00:47:57.124 --> 00:48:08.265
<v Eberhard Grün>Äh Bahn durch den Vorbeiflug an Planeten gestreut werden wieder und teilt dann schließlich im inneren Sonnensystem ankommt, bis sie dann,

00:48:08.818 --> 00:48:16.570
<v Eberhard Grün>praktisch im Endzustand, also jetzt diese größeren Kilometer großen Kopf als Jupiter Family Kometen.

00:48:17.784 --> 00:48:22.248
<v Eberhard Grün>Ähm häufig mit Umlaufbahnen von,

00:48:22.723 --> 00:48:29.483
<v Eberhard Grün>entsprechende äh Jubitarplan von fünf bis sechs äh Jahren immer wiederkehren,

00:48:29.922 --> 00:48:43.015
<v Eberhard Grün>und damit äh sind's diese Kometen ein Ziel für die Kometenmission Tempel zwei zum Beispiel war so eine. Und jetzt auch der Zielplanet von.

00:48:44.560 --> 00:48:48.213
<v Eberhard Grün>Solche äh Komed.

00:48:49.548 --> 00:49:03.512
<v Eberhard Grün>Also diese und während der Helle noch einer ist, der hat noch Verbindung zu dem Ursprung, diesem Körper wird der fliegt bis zum Ornus raus in seiner größten Entfernung. Aber der Komplus als sechsundsiebzig Jahre ins innere Sonnensystem, das wir war,

00:49:03.958 --> 00:49:13.698
<v Eberhard Grün>neunzehnhundertsechsundachtzig die Gelegenheit, dass man einen Kometen jetzt und den man schon lange kannte, den man ja schon äh.

00:49:14.966 --> 00:49:24.995
<v Eberhard Grün>Glaub, dass die selbst die Chinesen schon vor Christian gesehen haben. Also kompetenten Beobachtungen, die äh aufgeschrieben wurden,

00:49:25.410 --> 00:49:30.048
<v Eberhard Grün>das hat man geguckt, dass da wahrscheinlich einer davon sogar schon helli war.

00:49:29.779 --> 00:49:42.223
<v Tim Pritlove>Gib mir Gelegenheit kurz auf eine vergangene Episode von Romzeit zu verweisen, weil zu Jotto und dann auch Setta äh Ausgabe zwanzig. Schon ziemlich lange her, habe ich mich mit Gerhard Schweben, den sie sicherlich,

00:49:42.398 --> 00:49:49.950
<v Tim Pritlove>kennen äh lange darüber unterhalten, wie diese Mission so zusammen äh gestellt worden ist, was so die Pläne und Ziele äh waren.

00:49:50.732 --> 00:49:52.883
<v Tim Pritlove>Das mal so äh nebenbei.

00:49:53.742 --> 00:49:54.920
<v Eberhard Grün>Ja. Also der.

00:49:54.620 --> 00:49:57.895
<v Tim Pritlove>Ihre Rolle in dem in der in der Juttomission.

00:49:58.009 --> 00:50:05.592
<v Eberhard Grün>Äh äh ich sagte mein Kollege, Jochen Kissel, der war für diese großen Massenspektrum in Staub analysiert,

00:50:06.109 --> 00:50:18.506
<v Eberhard Grün>zuständig, sowohl auf Jotto Weger. Äh ich war beteiligt mit äh Tony McDonald's aus Kentaburry, der äh das sogenannte.

00:50:19.395 --> 00:50:26.359
<v Eberhard Grün>Äh Instrument gebaut aus dem aus dem äh,

00:50:26.877 --> 00:50:32.440
<v Eberhard Grün>Schutzschild, der vor der Jotto-Sonde war, denn äh Jotto, das Raumfahrzeug.

00:50:32.531 --> 00:50:34.039
<v Tim Pritlove>Auf den Kometen zu.

00:50:33.961 --> 00:50:47.613
<v Eberhard Grün>Wirk auf den Kometen zu und durch die dichten Teile der Staubwolke, die vom äh Komet äh ausging und zwar mit Geschwindigkeiten von neunundachtzig Kilometer pro Sekunde.

00:50:48.371 --> 00:50:52.012
<v Eberhard Grün>Sind äh Geschwindigkeiten, die man mit keiner.

00:50:52.848 --> 00:51:02.155
<v Eberhard Grün>Laborinstrument, äh, simulieren kann. Man konnte nur durch Berechnungen, Aussagen, dass man ein Schutz.

00:51:01.855 --> 00:51:03.213
<v Tim Pritlove>Troffen werden möchte.

00:51:02.925 --> 00:51:06.380
<v Eberhard Grün>Man nicht davon getroffen wird, ist sicher,

00:51:06.597 --> 00:51:18.404
<v Eberhard Grün>und deswegen hat man ein Schutzhild gebaut, der so Ausrecht war, dass beim Vorbeiflug, der immer nach vorne zeigt, also die Staubteilchen äh sie vom Kometen ausgehen, mit kleiner Geschwindigkeit, aber die Haup,

00:51:18.645 --> 00:51:23.848
<v Eberhard Grün>äh Geschwindigkeitskomponent kommt von vorne da, wie wenn sie mit dem Auto durch den,

00:51:24.191 --> 00:51:39.117
<v Eberhard Grün>kommen die Stabilen auch von vorne und da wurde ein Schutzschild von einigen Zentimeter gebaut und zwar ein doppelter Schutzhit, ein erster den die Staubteiche auftreffen und der ist.

00:51:39.730 --> 00:51:47.067
<v Eberhard Grün>Entfernt von dem eigentlichen Raumfahrzeug, sodass die Staubteilen, die selbst da noch durchdringen, aber die werden dadurch durch den,

00:51:47.380 --> 00:52:01.237
<v Eberhard Grün>Wechselwirkung mit dem Schild zerlegt in Teile und dann gibt's das auch, verteilt sich die Splitter oder was da noch rauskommt. Auf einen großen Teilbereich, der lässt sich leichter abfangen. Also diesen doppelten sogenannten Wippelschild,

00:52:01.441 --> 00:52:04.343
<v Eberhard Grün>der wurde bei diesen Missionen,

00:52:04.554 --> 00:52:14.565
<v Eberhard Grün>gebraucht bei diesem Vorbeiflugmission, diese hohe Geschwindigkeit. Und diese Schutzschild, der wurde von Ton McDonald mit Instrumenten bestückt,

00:52:14.986 --> 00:52:23.146
<v Eberhard Grün>die Einschläge auf den Direktor. In dem Fall auch wieder Mikrofone, aber in dem Fall war es klar, denn äh.

00:52:24.306 --> 00:52:25.225
<v Eberhard Grün>Die Störer.

00:52:24.925 --> 00:52:27.003
<v Tim Pritlove>Nicht mehr ist, man wollte nur wissen, dass sie da sind.

00:52:26.811 --> 00:52:28.416
<v Eberhard Grün>Ja ja.

00:52:28.747 --> 00:52:40.446
<v Eberhard Grün>Aber die Rate war so viel höher als die Untergrund der durch andere Störungen kam. Das dann dadurch sehr äh zuverlässige Messeton. Und da gab's ein kleines Instrument drauf,

00:52:40.639 --> 00:52:50.433
<v Eberhard Grün>was für die Mikrometer großen Teilchen äh zuständig waren. Das war da auch drauf. Und das war mein Teil, was zusammen mit den Italienern,

00:52:50.668 --> 00:52:52.975
<v Eberhard Grün>gebaut hab und dann da geflogen hab.

00:52:53.246 --> 00:52:55.180
<v Tim Pritlove>Wie lange entwickelt man an so einem Instrument.

00:52:55.289 --> 00:53:02.758
<v Eberhard Grün>Das ging relativ schnell, aber das waren äh ja auch drei Jahre dann von der Idee.

00:53:02.463 --> 00:53:03.515
<v Tim Pritlove>Gut.

00:53:03.239 --> 00:53:16.116
<v Eberhard Grün>Und ein ein Duplikat wurde auch von Russen gebaut, denn ich hab das freiwillig frei ausgetauscht mit dem, also diese internationale Community, Wissenschaftskomödie war damals,

00:53:16.567 --> 00:53:22.311
<v Eberhard Grün>also vor dem Fall der sogenannten Eisen äh Vorhangs ähm.

00:53:23.651 --> 00:53:37.556
<v Eberhard Grün>War sehr freundschaftlich. Wir waren heute die Kollegen aus der ganzen Welt praktisch, ist man gute Bekannte und zum Teil Freunde. Und so haben wir den Russen unsere äh.

00:53:38.145 --> 00:53:39.202
<v Eberhard Grün>Zeichen.

00:53:39.000 --> 00:53:40.038
<v Tim Pritlove>Heute auch noch so.

00:53:40.104 --> 00:53:44.610
<v Eberhard Grün>Ja, ja, natürlich ist es heute so, aber das war damals noch vor äh.

00:53:44.551 --> 00:53:47.170
<v Tim Pritlove>Zu Zeiten, wo man so nicht unbedingt damit gerechnet hätte, war es schon.

00:53:46.870 --> 00:53:51.599
<v Eberhard Grün>Und das war ja toll, also sechsundsiebzig beim Vorbeiflug waren,

00:53:52.129 --> 00:53:58.209
<v Eberhard Grün>hat gab's eine große Konferenz, eine Helly Konferenz äh hier in Heidelberg, die wir veranstaltet hatten,

00:53:58.600 --> 00:54:11.159
<v Eberhard Grün>da waren die Kollegen hier bei uns im Haus und wir haben da gefeiert und uns gefreut und wirklich sehr äh gute, kollegiale Verhältnisse gehabt.

00:54:10.979 --> 00:54:19.097
<v Tim Pritlove>Ja, diese internationale äh Kooperation, also dieses dieses internationale Verständnis, was so in gewisser Hinsicht so eine, so eine Normalität auch darstellt

00:54:19.007 --> 00:54:23.153
<v Tim Pritlove>Ähm ich hatte im Raumzeit zwölf, habe ich mich mit Sigmund Jähn unterhalten

00:54:23.009 --> 00:54:31.151
<v Tim Pritlove>kam das äh sehr zur Sprache und das war dann auch so ein bisschen so die äh Erkenntnis, dass eigentlich diese ganze wissenschaftliche Kooperation Raumfahrt.

00:54:31.818 --> 00:54:45.645
<v Tim Pritlove>Auch so ein bisschen so ein Modell ist, so ein Zukunftsmodell, wie ich finde, so für die für die Gesellschaft, so wie es halt eigentlich laufen könnte. Dem der Rest leider nicht unbedingt immer in dem Maße folgt, wie es wünschenswert wäre, aber zumindest wird's da halt auch aktiv gelebt.

00:54:45.723 --> 00:54:47.718
<v Eberhard Grün>Ja, ja und äh.

00:54:48.686 --> 00:55:01.641
<v Eberhard Grün>Zwar gibt es gewisse Nationalismen, wenn's ums Geld geht, dann äh wird da schon von den insbesondere von den Geldgebern den nationalen Behörden drauf geachtet, dass die Eigenleute bevorzugt werden und die anderen,

00:55:02.170 --> 00:55:05.535
<v Eberhard Grün>Nicht so aber selbst das äh wie gesagt äh.

00:55:06.641 --> 00:55:18.076
<v Eberhard Grün>Deutsche Instrumente sind auf dem russischen Sonnen geflogen, mit Amerikanern sowieso und bei der ESA ist das ein internationales äh Community, die da mitmacht.

00:55:19.020 --> 00:55:21.639
<v Tim Pritlove>Ja und da auf der ISS haben sie alles zusammengesteck.

00:55:21.568 --> 00:55:29.451
<v Eberhard Grün>Ja äh übrigens den Gerhard Schwem haben sie erwähnt, das war ein Kollege, mit dem wir sehr äh eng zusammengearbeitet haben,

00:55:29.992 --> 00:55:43.506
<v Eberhard Grün>der war in Bochum beim äh Richard Giese in der Abteilung die Modelle für das zu dir Karlich gemacht haben. Und dann bei äh gab's die Möglichkeit, ähm.

00:55:45.027 --> 00:55:48.061
<v Eberhard Grün>Neunzehnhundertsiebenundsiebzig die.

00:55:48.747 --> 00:55:59.268
<v Eberhard Grün>Out of Ecliptic Mission, denn einer Zusammenarbeit zwischen Esa und NASA. Das sollte mit einer gemeinsamen Staat vom Space.

00:56:00.320 --> 00:56:10.277
<v Eberhard Grün>Äh Shuttle ein zwei Sonden gestartet werden mit eigenen Antrieben,

00:56:10.643 --> 00:56:16.250
<v Eberhard Grün>Die eine sollte über den Nordpol der Sonne gehen und die andere über den Südpol der Sonne,

00:56:16.731 --> 00:56:28.268
<v Eberhard Grün>das ist die Mission, die wurde dann später, nachdem die Amerikaner sich zurückgezogen hatten, von der einen Sonde, weil sie sagten, na ja, also die Politiker sagten das,

00:56:28.641 --> 00:56:42.846
<v Eberhard Grün>äh wenn's eine gibt, das muss ja reichen, denn die kommt dann nach einem halben Umlauf dann auch auf den anderen Teil der Sonne. Aber die Gleichzeitigkeit ging natürlich verloren. Und die Instrumente, die waren nicht äh,

00:56:43.159 --> 00:56:51.132
<v Eberhard Grün>äh genau identisch, sondern ähm auf der NASA-Sonde war ein.

00:56:51.836 --> 00:56:59.857
<v Eberhard Grün>Zur DRK-Lichtfotometer, also ist wieder das Helligkeit des Staubes, im Interplatarenraum messen sollte, was von,

00:57:00.357 --> 00:57:13.600
<v Eberhard Grün>äh wo die Bochumer Gruppe Gieße, Schweden beteiligt war, eingebaut werden sollte und auf der europäischen War ein Instrument von uns, wo ich dann äh leidende Wissenschaftler war.

00:57:14.640 --> 00:57:22.133
<v Eberhard Grün>Nachdem die amerikanische Sonde ausgefallen war, haben wir die äh Kollegen von Bochum mit,

00:57:22.620 --> 00:57:25.648
<v Eberhard Grün>als Teil unseres Teams mit aufgenommen.

00:57:25.697 --> 00:57:36.855
<v Tim Pritlove>Heißt, dass man äh mal ganz bewusst mal raus aus dieser Scheibe wollte, um da mal zu schauen, was da eigentlich so ein Staub ist, weil das man quasi so in in der Ekliptik, also da wo alle Planeten sich

00:57:36.705 --> 00:57:49.426
<v Tim Pritlove>ja nicht nur befinden, sondern auch geformt haben und der Astrid-Gürtel rotiert, dass das da viel zu holen ist, ist ja irgendwie klar und offensichtlich lässt sich auch messen nur was es quasi mit dem Rest oben und unten.

00:57:50.003 --> 00:57:50.652
<v Tim Pritlove>Nicht wahr?

00:57:50.508 --> 00:58:01.474
<v Eberhard Grün>Das war die Motivation Staubinstrument. Natürlich die Hauptmodilation war die Sonne von den Polen beobachtenden Sonnenwind dann in höheren Breiten, denn äh.

00:58:02.893 --> 00:58:04.527
<v Tim Pritlove>Einfach mal einen anderen Blick kriegen, ja?

00:58:04.852 --> 00:58:08.697
<v Eberhard Grün>Aber der Staub war dort auch eine wichtige äh Teil.

00:58:09.731 --> 00:58:12.765
<v Tim Pritlove>Und das wusste man dann, also ich meine, was hat man dann da gefunden.

00:58:12.712 --> 00:58:19.550
<v Eberhard Grün>Ja und das war dann für das unser Staubinstrument, also wie man das überhaupt gemacht hat. Zwei Sonnen.

00:58:20.295 --> 00:58:33.058
<v Eberhard Grün>Die äh in dem Fall als es Olises war nur noch eine, die Esersonde. Äh die sollte mit dem Shuttle äh hochgebracht werden, von dort aus mit einer eigenen ähm.

00:58:34.513 --> 00:58:44.733
<v Eberhard Grün>Wasserstoff, Sauerstoff getrieben, Rakete äh zum Gebitter geschickt werden. Nach dem Shuttle Challenger und Glück ähm.

00:58:45.882 --> 00:58:53.044
<v Eberhard Grün>Sechs und achtzig war ähm.

00:58:54.697 --> 00:58:59.161
<v Eberhard Grün>Kam das ganze Space Shuttle System zum Halt,

00:58:59.691 --> 00:59:10.987
<v Eberhard Grün>Raketen oder die Satelliten und zwar nicht nur Olysis, sondern noch sogar vorher die Galeriosonde, auf der wir dann auch ein Instrument hatten. Die waren schon am Cape.

00:59:11.582 --> 00:59:15.103
<v Eberhard Grün>Und das wurde dann eingemottet und ähm.

00:59:14.990 --> 00:59:17.766
<v Tim Pritlove>Also Cape Cannabis, der Stadtplatz der Amerikaner. Mhm.

00:59:18.601 --> 00:59:23.276
<v Eberhard Grün>Äh und konnte dann erst drei Jahre später fliegen, allerdings nicht.

00:59:24.478 --> 00:59:34.248
<v Eberhard Grün>Ja jetzt dann nicht mehr mit einer ähm Wasserstoff-Sauerstoff angetriebenen Raketesonne, mit einer Feststoffrakete, die einfach sicherer war gegen.

00:59:34.832 --> 00:59:43.779
<v Eberhard Grün>Explosion. Also die wurden dann äh neunundachtzig neunzig Leo neunundachtzig und äh neunzig äh gestartet.

00:59:44.783 --> 00:59:57.197
<v Eberhard Grün>Von der Erde aus, aber von der Erde aus über die Polen der Sonne war, ist nicht möglich, aber da hatte man schon äh äh schon entwickelt die Methode durch vorbeiflog, an Planeten die Bahn so abzulenken,

00:59:57.684 --> 01:00:00.664
<v Eberhard Grün>dass sie dann ganz andere Bahnen.

01:00:00.592 --> 01:00:01.872
<v Tim Pritlove>Emanöver.

01:00:01.572 --> 01:00:07.395
<v Eberhard Grün>Und und da war ist natürlich der stärkste Planet für solche Ablenkspanne ist der Jupiter,

01:00:07.798 --> 01:00:20.302
<v Eberhard Grün>also die Sonde und musste zum Geburtstag fliegen und dort abgelenkt werden, sodass sie dann auf dem Rückweg wieder ins Innovation sind, über die Pole der Sonne äh erst über Nordpol und dann.

01:00:20.326 --> 01:00:23.733
<v Tim Pritlove>Da reicht der Einflyberei aus? Mhm.

01:00:22.117 --> 01:00:29.700
<v Eberhard Grün>Reicht ein Pflege aus, ja. Äh ging dann allerdings sehr dicht äh an der am Jubität vorbei.

01:00:30.518 --> 01:00:41.286
<v Eberhard Grün>Dort wo die vorher die Pionier und Volja Sanden äh durchaus auch Staub festgestellt haben.

01:00:41.983 --> 01:00:44.627
<v Tim Pritlove>Also hat man sich da auch der Risiko ausgesetz.

01:00:44.327 --> 01:00:53.989
<v Eberhard Grün>Risiko, aber das ging alles gut und äh es kam dann und das Ergebnis vom Staub her war, dass beim Anflug an den Jupiter,

01:00:54.464 --> 01:01:06.746
<v Eberhard Grün>Während wir so der normalen von der Erde aus langsam abnehmen, der Staubraher hatte festgestellt haben und am Juppe der plötzlich sahen wir, dass die kleinsten Signale, die alle Charakteristiker von Einschlagszitaten hat.

01:01:07.473 --> 01:01:17.412
<v Eberhard Grün>Plötzlich in Gruppen von äh Auftraten erhöhten Häufigkeiten alle vierzehn Tage in so was man im Inneren sonst eben überhaupt nicht kannte.

01:01:17.996 --> 01:01:23.968
<v Eberhard Grün>Die Frequenz blieb gleich, also ungefähr vierzehn Tage äh aber die ähm.

01:01:24.569 --> 01:01:32.898
<v Eberhard Grün>Äh die Anzahl in den Pulsen nahm mit dem Abstand zum Jubiläum dazu. Das musste also ein Jupiter-Phänomen mähen sein.

01:01:33.565 --> 01:01:37.903
<v Eberhard Grün>Und das haben wir dann schließlich rausgekriegt, dass ähm,

01:01:38.468 --> 01:01:43.930
<v Eberhard Grün>durch die Idee war dann mit dem Kollegen Holz Zuck vom Johnson Space Center,

01:01:44.411 --> 01:01:55.648
<v Eberhard Grün>dass das kleine Staubteilchen sind, die vom Jupiter ausgehen und man hatte vorher mit den schon äh.

01:01:56.351 --> 01:02:09.547
<v Eberhard Grün>Die Vulkane auf dem Mond IO gesehen, wo man richtig sieht, dass da Staubwolken hochgehen, die zum Teil wieder runterfallen auf den äh auf die äh Jupiter Satelliten-Io,

01:02:10.082 --> 01:02:15.802
<v Eberhard Grün>und da war dann die Idee, die wir zusammen entwickelt haben mit Kollegen.

01:02:16.380 --> 01:02:30.368
<v Eberhard Grün>Gregor Morphil hier von aus Garching und Mihay Horani aus Bolda, dass das kleine Staubteilchen sind jetzt nicht mehr im Mikrometerbereich, sondern im Nanometerbereich. Also Milliardstelmeter.

01:02:31.090 --> 01:02:44.441
<v Eberhard Grün>Dass die dann, wenn sie geladen sind, das war immer die Vermutung, dass Staub im Weltraum allein schon durch die Wechselwärme mit dem Sonnenwind Plasma und mit der UV-Strahlung der Sonne, der Voll-Effekt davon,

01:02:44.718 --> 01:02:49.705
<v Eberhard Grün>Ladung haben müssten, aber es war bisher nie gelungen, die Ladung festzustellen.

01:02:49.616 --> 01:02:54.687
<v Tim Pritlove>Aber wie wie so vierzehn Tage. Das ist ja nicht die Rotation des Mondes. Die ist glaube ich.

01:02:54.417 --> 01:03:06.056
<v Eberhard Grün>Also es gibt zwei äh zwei Phänomene, die eine vierzehntägige Periode haben. Die beiden wurden diskutiert. Das eine ist der Sonnenwind. Die Sonne dreht sich einmal achtundzwanzig Tagen. Äh.

01:03:07.042 --> 01:03:08.189
<v Eberhard Grün>Um sich selber,

01:03:08.580 --> 01:03:21.481
<v Eberhard Grün>und der Sonnenwind, der durch die neutrale Schicht äh der Sonne, das ist eine Schicht, die am Sonnenequator äh ist, der die da ausgetreiben im Sonnenwind.

01:03:23.447 --> 01:03:37.147
<v Eberhard Grün>Positive Polarität von Nordpol und die negativen Südpol haben, je nachdem wie die Sonne gepolt ist, die ändert sich ja alle elf Jahre, dann ist die Polarität und dass dieser Sonnenwind, der ist, der.

01:03:38.223 --> 01:03:40.837
<v Eberhard Grün>Zum Sonnenäquator geneigt ist,

01:03:41.408 --> 01:03:52.813
<v Eberhard Grün>dass so eine gewölbte Schicht, die alle vierzehn Tage sich ändert. Die Polarität im Sonnenwind wechselt alle vierzehn Teilen. Also der,

01:03:53.204 --> 01:03:57.992
<v Eberhard Grün>Sonnenwind und das Magnetfeld im Sonnenwind hat eine solche Periode.

01:03:58.618 --> 01:04:10.762
<v Eberhard Grün>Aber noch eine andere und die zeigte sich dann als die entscheidende Wahl ist die Jupiterbahn auch zur Ekliptik etwas geneigt. Die Jupiter Rotations.

01:04:11.706 --> 01:04:16.567
<v Eberhard Grün>Achse, die ist nicht genau neunzig Grad, sondern etwas.

01:04:16.519 --> 01:04:18.814
<v Tim Pritlove>Dieter Erde ja auch nicht so, aber.

01:04:19.265 --> 01:04:25.592
<v Eberhard Grün>Dass der Äquator, der Jupit, der ist stark magnetisiert, also der hat ein starkes Magnetfeld,

01:04:25.947 --> 01:04:29.528
<v Eberhard Grün>deswegen dieser Äquator,

01:04:29.709 --> 01:04:38.764
<v Eberhard Grün>Ebenes aussieht wie eine auch so eine gewölbte Scheibe, die aber jetzt mit der Periode vom Jubital. Und Io, der umläuft, um den äh Jupiter,

01:04:38.939 --> 01:04:47.069
<v Eberhard Grün>hat dann so eine Konfiguration, dass da auch eine vierzehntährige Periode rauskommt von aus, wenn das von außen bracht dann ist Io.

01:04:48.986 --> 01:04:51.293
<v Eberhard Grün>Umlaufzeit weiß ich jetzt nicht genau.

01:04:51.059 --> 01:04:52.098
<v Tim Pritlove>Sieben Tage.

01:04:51.798 --> 01:05:03.263
<v Eberhard Grün>Sieben Tage ja äh und dann mit ähm Neigung der der Polarx kommt auch eine vierzehntägige Periode raus und zeigte sich, dass,

01:05:03.600 --> 01:05:05.504
<v Eberhard Grün>die Haupteffekte diese,

01:05:05.835 --> 01:05:13.713
<v Eberhard Grün>Magnetfeld ist. Und kleine nanometer große Staubteilchen die geladen sind,

01:05:14.194 --> 01:05:21.230
<v Eberhard Grün>die werden beschleunigt von dem Jubitel Magnetfeld jetzt in dem Fall hat man Magnetbeschleunigung,

01:05:21.783 --> 01:05:35.478
<v Eberhard Grün>und die treten dann im vierzehntägigen Rhythmus in einer Entfernung, werden die gesehen. Die sind natürlich dauernd, werden sie weggestreut, aber alle vierzehn Tage treffen sie einen bestimmten Punkt, nämlich die Holisse-Sonde.

01:05:36.235 --> 01:05:37.599
<v Eberhard Grün>Und das hat man,

01:05:38.014 --> 01:05:52.117
<v Eberhard Grün>schön wunderbares Seat, mein Kollege Harald Krüger, der dann das Experiment nach meiner Pension oder schon vorher übernommen hatte, äh konnte dann auch beim dritten Umlauf als wieder am Jupiter vorbei ging, äh konnte das wiedersehen.

01:05:52.935 --> 01:06:03.900
<v Eberhard Grün>Und mit Galola haben wir das im Jubiläums selber feststellt und da konnten wir dann auch die die genaue Dynamik dieser Teilchen äh feststellen.

01:06:04.670 --> 01:06:10.979
<v Eberhard Grün>Das war die eine Entdeckung. Äh die zweite Entdeckung war dann nach dem Jupiter vorbeifl.

01:06:10.679 --> 01:06:21.645
<v Tim Pritlove>Also Jupiter war ja da sozusagen nur so ein, so ein, so ein Bonus, ne? Weil man musste da halt vorbeifliegen für den Flyby, dass man überhaupt erstmal über die Sonne rüber kann, aber äh wenn man da halt schon vorbeifliegt, dann müsste man halt mal gleich mal mit.

01:06:21.700 --> 01:06:28.213
<v Eberhard Grün>Also diese Jubiter Stromteilchen, wie wir sie genannt haben, die vom IO herkommen, wie Bittermond ihr,

01:06:28.772 --> 01:06:32.864
<v Eberhard Grün>äh das war jetzt praktisch die erste völlig unerwartete Entdeckung.

01:06:33.550 --> 01:06:42.857
<v Eberhard Grün>Die zweite Entdeckung war dann nach dem Jubitär vorbeiflug, nachdem die Bahn dann nach Norden abgelenkt wurde und wieder ins innere Sonnensystem er.

01:06:43.651 --> 01:06:47.689
<v Eberhard Grün>Da haben wir eine Population von Staub entdeckt, die.

01:06:49.209 --> 01:06:55.476
<v Eberhard Grün>Nicht im Prokraden sind, um die Sonne läuft, sondern am Jupiter in dem Fall Retrogra,

01:06:55.868 --> 01:07:03.631
<v Eberhard Grün>pro Grad heißt die ganzen Planeten, bewegen sich im selben Sinn, um die Sonne, die Astorin, Planeten, das äh,

01:07:04.076 --> 01:07:17.746
<v Eberhard Grün>im selben Sinn, wie die Sonne sich auch dreht, das hat was mit der Entstehung der Planeten zu tun, die Scheibe da ist nicht wild durcheinander äh sondern hat sich formiert in einer Scheibe, die um die Sonne rotiert.

01:07:18.540 --> 01:07:28.172
<v Eberhard Grün>Und äh auch die Kometen, die Jupiter Family Kometen, insbesondere, die haben diese Umlaufrichtung, nur die Langperiodenkomedien haben andere.

01:07:29.764 --> 01:07:35.641
<v Eberhard Grün>Und deswegen als dann die Bahn nach Norden ging vom Juppte aus.

01:07:36.531 --> 01:07:45.718
<v Eberhard Grün>Kann man ähm sagen, wenn man zur Sonne blickt äh von äh Ulisus aus, kam die Drohkraden äh,

01:07:46.163 --> 01:07:53.939
<v Eberhard Grün>Planetaren, Teichen, die ihr eine Plantarequelle hatten von der linken Seite, aber wir sahen auch von der anderen Seite. Staub.

01:07:54.408 --> 01:07:59.431
<v Eberhard Grün>Die nicht planet haben Ursprung sein konnten. Von Kometen, Astriden oder sonst was.

01:08:00.363 --> 01:08:08.276
<v Eberhard Grün>Und das, den Staub, dieses Staubteilen konnten wir auch über den Polen der Sonne noch feststellen, also bei hohen Breiten, wo der.

01:08:08.992 --> 01:08:13.198
<v Eberhard Grün>Interplantagestauben schon kaum noch da war.

01:08:14.274 --> 01:08:20.342
<v Eberhard Grün>Selbst über den Polen war praktisch mit dem gleichen Fluss die äh ein Strom von Teilchen.

01:08:20.367 --> 01:08:25.000
<v Tim Pritlove>Das heißt im Sonnensystem ist es eigentlich genauso wie zu Hause, man halt einfach überall Staub.

01:08:25.427 --> 01:08:34.656
<v Eberhard Grün>Ja, aber die hat bestimmte Eigenschaften. Und hier haben wir jetzt plötzlich Staub gesehen, der ganz andere dynamische Eigenschaften hat, der aus einer anderen Richtung kam. Die.

01:08:35.738 --> 01:08:41.284
<v Eberhard Grün>Mit dem Planetensystem eigentlich nichts zu tun haben konnte. Und.

01:08:41.958 --> 01:08:50.502
<v Eberhard Grün>Ja und es gab eine weiter auch auf und das ist eine Beobachtung von äh neutralen äh.

01:08:51.350 --> 01:09:03.169
<v Eberhard Grün>Teilchen, Wasserstoff, Helium und so, das von einem Instrukt, die von einem Instrument, vom äh Rosenbauer aus Lindau.

01:09:03.747 --> 01:09:16.563
<v Eberhard Grün>Vom Max-Plancks ist für Eronomie damals hier heute Max Blanzet für Sonnensystemforschung in Göttingen äh gebaut worden war, dass solche Teils sind festgestellt habe. Und.

01:09:17.646 --> 01:09:26.761
<v Eberhard Grün>Äh die festgestellt haben, dass es ein Interstellermaterialstrom durch das Planetensystem gibt von.

01:09:27.609 --> 01:09:28.329
<v Eberhard Grün>Äh

01:09:29.676 --> 01:09:44.199
<v Eberhard Grün>Wasserstoff und Telium, Ionen, äh die das und unsere Staubteile, die wir gesehen haben, kamen aus derselben Richtung. Und das war als Interstellarisch äh haben wir das wir als Intersteller Staub,

01:09:44.626 --> 01:09:51.620
<v Eberhard Grün>identifiziert. Äh es gab noch andere Beobachtungen, wenn man mit ähm Ultraviolett äh Instrumenten,

01:09:52.090 --> 01:09:59.847
<v Eberhard Grün>gerade Wasserstoff, äh die Leimann Alpha Strahlung anguckt, dann sieht man, dass ähm.

01:10:00.520 --> 01:10:03.530
<v Eberhard Grün>Die aus einer besonderen Richtung im.

01:10:04.967 --> 01:10:15.146
<v Eberhard Grün>Intersteller im galaktischen Bezugssystem aus einer Richtung äh kommen und das ist eben der Hinterstaller Gas, was durch diese.

01:10:15.735 --> 01:10:23.823
<v Eberhard Grün>Sonnensystem fliegt. Und unser Staubteilchen, die wir gesehen haben, flogen aus der Kamm, aus der selben Richtung. Und damit hatten wir.

01:10:24.424 --> 01:10:34.561
<v Eberhard Grün>Dem starken Hinweis, dass das in der schnellere Teichen sind. Inzwischen wurden mit anderen Instrumenten Galileos auch Cassidi und äh.

01:10:35.199 --> 01:10:50.155
<v Eberhard Grün>Staubteilen bis zum Saturn dieser Strom von in der Staubteilchen gesehen. Und sogar mit Cassini, weil das kommen vielleicht noch drauf. Ähm dann sogar äh analysiert, grobchemisch analysiert.

01:10:50.984 --> 01:10:57.648
<v Tim Pritlove>Letzte Mal an dieser Stelle mal äh kurz diese diese Unterscheidung auch nochmal festhalten. Also Feldraumstaub ist klar,

01:10:57.709 --> 01:11:06.084
<v Tim Pritlove>wir reden einfach über kleinste Teilchen und mehr oder weniger sind sie halt überall. So diese Vorstellung von das Universum ist so ein pures Vakuum und da ist nix,

01:11:06.151 --> 01:11:14.864
<v Tim Pritlove>äh okay, da ist jetzt nicht viel und man läuft auch nicht die ganze Zeit in irgendwas rein, aber die Vorstellung, dass es sozusagen leer äh ist, also so richtig leer gesaugt,

01:11:15.092 --> 01:11:21.606
<v Tim Pritlove>Davon kann man sich glaube ich äh verabschieden. Es findet sich immer irgendwas, irgendwie, irgendwo. Kann man das so sagen.

01:11:21.642 --> 01:11:30.277
<v Eberhard Grün>Äh ja es gibt äh kaum Gebiete, wo man überhaupt keinen Staub findet.

01:11:31.185 --> 01:11:35.421
<v Eberhard Grün>Findet ja auch Joden und ja geladene Teichen.

01:11:36.059 --> 01:11:46.261
<v Eberhard Grün>Oder auch neutrale Teilchen praktisch auch überall, aber nur zum Teil mit sehr, sehr geringen Dichten, viel geringeren dichtmals hier auf der Erde.

01:11:46.111 --> 01:11:57.787
<v Tim Pritlove>Na klar, also ich sage auch nicht äh man muss die ganze Zeit husten, aber es ist sozusagen auch nicht nichts da. Und durch diese zahlreichen Missionen jetzt blicken wir ja,

01:11:57.847 --> 01:12:02.570
<v Tim Pritlove>wo sind wir jetzt? Äh Julisses war äh Anfang der neunziger Jahre,

01:12:03.135 --> 01:12:11.193
<v Tim Pritlove>Also wir blicken sozusagen so auf so fünfundzwanzig Jahre kontinuierliche Beobachtung durch verschiedene äh Missionen. Hat man einfach herausgestellt, okay,

01:12:11.542 --> 01:12:20.411
<v Tim Pritlove>man weiß in etwa wie viel Staub sich dort befindet, wo man hingeschaut hat, wie er beschaffen äh äh ist.

01:12:20.423 --> 01:12:30.999
<v Eberhard Grün>Noch nicht aber man noch nicht jedenfalls sehr gut, dass man dann wirklich das vergleichen könnte mit Analysen von Meteoriten oder sowas.

01:12:30.711 --> 01:12:35.115
<v Tim Pritlove>Okay, müssen sie vielleicht noch nicht im Bereich der kosmischen Chemie, aber wir sind sozusagen schon mal äh,

01:12:35.326 --> 01:12:46.153
<v Tim Pritlove>Es gibt eine Vorstellung davon, um welche Mengen es sich handelt und vor allem, darauf wollte ich jetzt eigentlich so ein bisschen hinaus, wo kommt es her? Wo gehört es dazu? So und das war halt am Anfang eher so dieser,

01:12:46.287 --> 01:12:51.532
<v Tim Pritlove>ja, also der Interpletare Staub, also der quasi zwischen unserem Planeten, also Teil,

01:12:51.599 --> 01:13:01.086
<v Tim Pritlove>unseres Sonnensystems ist, wo sozusagen unser eigener Staub äh aus dem wir letztlich auch entstanden sind oder was davon noch übrig geblieben ist,

01:13:01.249 --> 01:13:12.678
<v Tim Pritlove>abgesehen von vielleicht äh hereingetragenen einzelnen äh Kometen, was noch eingefangen wurde, aber dieser Intastellare Staub, das ist sozusagen Staub, den man halt klar zuordnen könnte von,

01:13:12.960 --> 01:13:19.251
<v Tim Pritlove>jetzt so erstmal nichts unbedingt mit unserem Sonnensystem zu tun, sondern kommt von woanders.

01:13:19.991 --> 01:13:24.702
<v Tim Pritlove>Kann man das erstmal so äh festhalten, um diese Begriffe mal so ein bisschen klar zu bekommen.

01:13:24.829 --> 01:13:31.870
<v Eberhard Grün>Das ist genau richtig. Das ist eine ganz andere Kategorie. Allerdings.

01:13:32.604 --> 01:13:36.582
<v Eberhard Grün>Äh das ganze Sonnensystem vor vier,

01:13:37.069 --> 01:13:46.010
<v Eberhard Grün>viereinhalb Milliarden Jahren ist aus in der Stallarm, Staub und Gas hat es sich geformt. Also es wären so ganz.

01:13:46.593 --> 01:14:00.047
<v Eberhard Grün>Was anders ist das auch nicht und das war die nächste große Frage. Findet man noch Spuren in den Material von dem man hier das hier im Sonnensystem findet was,

01:14:00.402 --> 01:14:08.707
<v Eberhard Grün>Information über den Ursprung findest. Von Meteoriten konnte man das schon nachweisen und zwar man hat Isotope gefunden,

01:14:09.056 --> 01:14:11.188
<v Eberhard Grün>äh die ähm.

01:14:12.420 --> 01:14:22.731
<v Eberhard Grün>Hier auf der Erde innerhalb von viereinhalb Milliarden Jahren schon längst äh zerfallen wären und nicht mehr nachweisbar sind, hat man,

01:14:23.170 --> 01:14:35.339
<v Eberhard Grün>Reaktionsproduktion gefunden, die älter sind als äh viereinhalb Milliarden Jahre. Die also schon äh praktisch die Signatur von Interstellarem Material,

01:14:35.820 --> 01:14:41.714
<v Eberhard Grün>haben. Ungefähr der hundertstausendste Teil eines Meteoriten,

01:14:42.147 --> 01:14:55.282
<v Eberhard Grün>besteht noch aus ursprünglichem in der Stadt Lahmaterial, das nicht im Sonnensystem durch die protoplanetare Scheibe und Aufheizung der Sonne und Veränderung der Chemie sich verändert hat.

01:14:56.407 --> 01:15:09.650
<v Eberhard Grün>Kleinste Teilchen äh haben noch die Signatur von dem Ursprung. Also deswegen so ganz also es gibt eine ist eine weitere Verwandtschaft viel weiter als das zwischen.

01:15:10.564 --> 01:15:15.984
<v Eberhard Grün>Asteriden und Kommentaren, Staub oder Staub von Monden, der,

01:15:16.297 --> 01:15:29.847
<v Eberhard Grün>jetzt mit Cassini hat man den Enzelladus gefunden, den Eismond, der auch jetzt keine Vulkane, aber Gaizir hat, der besteht aus Eis und der stößt.

01:15:30.869 --> 01:15:37.003
<v Eberhard Grün>Wassertröpfchen aus, die aber noch Mineralien enthalten.

01:15:37.851 --> 01:15:46.150
<v Eberhard Grün>Müssen wir vielleicht erstmal was zu sagen, wie wieso ist der Mond Io zeigt der Vulkane,

01:15:46.727 --> 01:15:56.599
<v Eberhard Grün>Erdmondzeiten hat keine Vulkane, ist keine Aktivität mehr im Sinne, dass der äh Ehren sich groß verändert. Äh.

01:15:57.320 --> 01:16:06.460
<v Eberhard Grün>Denn der ist schon längst erkaltet seit aber der Jupiter Mond Io, der ist äh so weit so dicht am Jupiter dran.

01:16:06.509 --> 01:16:07.764
<v Tim Pritlove>Durchgeknetet.

01:16:07.680 --> 01:16:14.230
<v Eberhard Grün>Dass die Gezeitenreibung äh die äh Gezeiteneffekte das Material,

01:16:14.417 --> 01:16:26.807
<v Eberhard Grün>Sozialiten selber in Durchwalken wie sie sagen und dabei entsteht Hitze und Teil des Materials schmilzt und trinkt dann die Oberfläche und ekwandiert dann den Raum und bildet so Vulkane,

01:16:26.958 --> 01:16:29.457
<v Eberhard Grün>flüssiges Material und dadurch,

01:16:29.818 --> 01:16:36.962
<v Eberhard Grün>ähnlich wie es auf der Erde ist, äh verändert sich auch die Zusammensetzung. Bei der Erde ist im Zentrum,

01:16:37.161 --> 01:16:47.917
<v Eberhard Grün>Ein Eisenkern daraus darüber ist eine mehr silikatisches Material und an der Oberfläche ist eine ganz dünne Kruste von dem Material, was wir so um uns rum sehen und kennen

01:16:47.899 --> 01:16:56.714
<v Eberhard Grün>Äh das ist schon seit sehr frühen Zeiten äh so und die Erde ist immer noch geologisch aktiv und,

01:16:57.093 --> 01:17:04.682
<v Eberhard Grün>der äh Io durch die Gezeitenreitung, weil das Licht am Jubel da dran ist äh wird ähm.

01:17:06.666 --> 01:17:11.659
<v Eberhard Grün>Heute dauernd wird die äh wirkt eine zu einer Aufheizung.

01:17:12.560 --> 01:17:26.507
<v Eberhard Grün>Zum Vulkanismus hat. Ähnlich ist es bei dem Saturnmond in Zellados, der äh in der Entfernung von vier Saturnradien und den Saturn rumleicht, also als noch relativ dicht.

01:17:26.441 --> 01:17:28.400
<v Tim Pritlove>Übrigens, mein zweitlieblingsmondten.

01:17:28.953 --> 01:17:32.090
<v Eberhard Grün>Ja, ja, vor allem, weil der Aktivität zeigt Geisiere.

01:17:32.216 --> 01:17:47.004
<v Eberhard Grün>Die man direkt gesehen hat und durch die die Cassini Mission und mit unserem Staubinstrument da drauf durchgeflogen sind und unser Staubinstrument und das war eine andere große Entdeckung hat dann festgestellt, dass da nicht nur Wasser,

01:17:47.064 --> 01:17:51.084
<v Eberhard Grün>wie man's auch schon von der Oberfläche zieht, so Schnee,

01:17:51.259 --> 01:17:58.998
<v Eberhard Grün>sieht es aus wie eine beschneitete Landschaft, aber da waren Mineralen drin, sodass man schließen konnte, dass im Inneren.

01:18:00.399 --> 01:18:07.886
<v Eberhard Grün>Nicht bloß Wasser und Eis ist, sondern ein ein flüssiger See,

01:18:08.312 --> 01:18:13.750
<v Eberhard Grün>der in äh Kontakt mit einem äh mineralischen Kern,

01:18:14.093 --> 01:18:25.769
<v Eberhard Grün>des Mondes steht und dadurch aus aus dem Mineralien Salz auslöst, wie das auf der Erde passiert, ja. Die Flüsse tragen das Salz aus den Bergen in den Ozeanen, deswegen ist das mehr salzig,

01:18:26.196 --> 01:18:32.372
<v Eberhard Grün>und sowas passiert beim Entzeller des auf, nur das gibt's keine Flüsse, sondern es gibt Geisierer.

01:18:32.390 --> 01:18:39.541
<v Tim Pritlove>Jetzt haben wir so ein bisschen durch die Blume äh im Prinzip äh festgestellt, also wir reden ja von der Cassini Holgins äh Mission

01:18:39.386 --> 01:18:53.230
<v Tim Pritlove>Saturn System, auch da gibt's natürlich 'ne tolle Raumzeitfolge zu Nummer dreißig mit Michael Kahn, sehr spannender äh ähm sehr spannende Schildung der Mission, vor allem selber, wo ja auch so einiges äh schiefgegangen äh ist, also auf

01:18:53.158 --> 01:18:59.660
<v Tim Pritlove>letzten Metern dann noch ausgebügelt wurde. Ähm so und äh auf Cassini oder so auf Cassini war.

01:18:59.378 --> 01:19:01.787
<v Eberhard Grün>Heugens war ja die Sonder.

01:19:01.487 --> 01:19:02.358
<v Tim Pritlove>Nur die Sonne,

01:19:02.737 --> 01:19:16.641
<v Tim Pritlove>weiß ja nicht, ob die in der auch noch irgendwie Staub eingesammelt hat, aber nein, okay, gut, das ist äh klassisches Cassini, eine Mission, die ja mega lange gehalten hat, bis vor wenigen äh Jahren gelaufen ist, super erfolgreich, äh unglaublich äh eine der tollsten,

01:19:16.666 --> 01:19:24.057
<v Tim Pritlove>Mission finde ich äh überhaupt die so gelaufen sind. Äh gibt natürlich viele zur Auswahl, aber bin ich ein großer Fan von,

01:19:24.249 --> 01:19:29.044
<v Tim Pritlove>So und dort war dann auch ein neues Instrument an dessen Bau, sie beteiligt war, habe ich das richtig versteht, ne genau.

01:19:28.744 --> 01:19:43.694
<v Eberhard Grün>Vorgeschlagen hab und das sind PIs anfänglich war und das ist jetzt an meinen Kollegen später der dann mitgearbeitet hat schon weil mit dem Bau der Feststelle ist Ralf Ramer, der heute der Staubgruppenpleiter an der Universität in Stuttgart im Institut für Raum.

01:19:44.001 --> 01:19:57.881
<v Tim Pritlove>Was war denn da der technische Fortschritt so jetzt, wenn man jetzt über diese all diese Jahre äh gesehen haben, unterschiedliche äh Dinge konnten bestimmt werden bestimmte Dinge konnten nicht bestimmt werden. Wo befanden wir uns denn sozusagen zum Zeitpunkt von Cassin technisch.

01:19:58.362 --> 01:20:03.807
<v Eberhard Grün>Also äh wir hatten ja angefangen mit, dass zuerst schon am Anfang

01:20:03.747 --> 01:20:14.562
<v Eberhard Grün>praktisch alles machen wollt, aber das noch nicht so gut machen konnte. Also grad insbesondere die Zusammensetzung, die wurden dann mit den Jotto, den,

01:20:14.791 --> 01:20:22.362
<v Eberhard Grün>wesentlich verbessert. Allerdings die Kometen hatten dann Vorteil, dass da sehr viel Staub.

01:20:23.198 --> 01:20:31.322
<v Eberhard Grün>Im Interplantalen Raum, den wir mit Galileo und Ulusis auch in Planetaren Raum um äh Jupiter und auch im Erdbereich,

01:20:31.653 --> 01:20:42.349
<v Eberhard Grün>ist viel weniger. Staub da, deswegen mussten wir Instrumente groß bauen. Der große Erfolg von Galeo und Olisis Instrument war, die waren zehn Mal im Durchmesser,

01:20:42.596 --> 01:20:48.471
<v Eberhard Grün>in der Fläche der findlichen Fläche größer als der HEOS und Helios Instrumente.

01:20:49.266 --> 01:20:57.425
<v Eberhard Grün>Also die Heoselius hatten hundert Quadratzentimeter so. Ja und die,

01:20:57.852 --> 01:21:04.576
<v Eberhard Grün>Galeo und Lisses waren dann so äh ein Zehntel Quadratmeter große Flächen.

01:21:04.535 --> 01:21:06.316
<v Tim Pritlove>Recht eckig oder.

01:21:06.067 --> 01:21:09.756
<v Eberhard Grün>Und wie so ein Topf sahen die aus. Und ähm.

01:21:10.556 --> 01:21:25.440
<v Eberhard Grün>Oder einen Eimer, wenn sie wollen, äh das war die Einschlagsfläche und im Zentrum war dann der Ionen und Elektronendirektor, der dann den Einschlagsplasma die Signale aufgenommen hat. Und bei Cassini sollte ja eine.

01:21:26.251 --> 01:21:36.153
<v Eberhard Grün>Äh das Saturnsystem, wo zwar gesehen wurde, da gibt's die Ringe, durch die man nicht geflogen ist, weil das wird zu gefährlich, weil da große äh,

01:21:36.377 --> 01:21:37.969
<v Eberhard Grün>Körper drin sind bis,

01:21:38.281 --> 01:21:53.051
<v Eberhard Grün>Kilometer, aber auch die kleinen Zentimeter wären tödlich gewesen für Cassini. Aber im äußeren Bereich gibt's auch dort das auch selbst von der Erde, schon beobachtebar einen sehr dünnen Ring, den Ehring.

01:21:53.689 --> 01:22:05.226
<v Eberhard Grün>Und dem sollte das äh Cassini hauptsächlich die Messung Staubmessung machen und natürlich an den Satelliten und vom äh Planeten selber äh,

01:22:05.557 --> 01:22:12.701
<v Eberhard Grün>und dazu braucht man auch wieder diese großen tausend Quadratzimeer, Zehntel Quadratmeter Fläche,

01:22:13.104 --> 01:22:22.195
<v Eberhard Grün>aber wir wollten zusätzlich zu Gale und du lüstest dich bloß die Einschläge zuverlässig identifizieren soll, die sie vielleicht die Masse, die Richtung,

01:22:22.544 --> 01:22:29.003
<v Eberhard Grün>eine grobe äh Information über Geschwindigkeit sollte jetzt Kassidi auch noch die Teamszusammensetzung,

01:22:29.460 --> 01:22:34.111
<v Eberhard Grün>besser messen als im Methelius gemessen war. Nicht ganz so gut, wie sie was mit den,

01:22:34.640 --> 01:22:43.972
<v Eberhard Grün>und Vegas und helligen, aber doch so, dass man sinnvolle, chemische äh Informationen raushol.

01:22:43.678 --> 01:22:48.888
<v Tim Pritlove>Also, dass man konkret auch die Moleküle zum Beispiel bestimmen kann und nicht nur so, es könnte das, das oder das.

01:22:48.588 --> 01:22:56.200
<v Eberhard Grün>Massenauflösung von fünfzig gegenüber zehn, also bis fünfzig äh konnte man die einzelnen Massen auch trennen,

01:22:56.483 --> 01:23:06.554
<v Eberhard Grün>Und da drüber wurde es schwierig. Also da da sind ja so Haupt ähm bis zum Eisenhoch konnte man sie praktisch alle sehen. Magnesium, Silizium, Kohlenstoff.

01:23:06.254 --> 01:23:07.408
<v Tim Pritlove>Die wichtigen sozus.

01:23:07.108 --> 01:23:19.895
<v Eberhard Grün>Wichtigen, ja. Und da konnte man eben diese mineralischen Gehalt äh in den Eringteilchen die vollen Enzellabus ausgestoßen wurden. Äh nachweisen,

01:23:20.207 --> 01:23:28.019
<v Eberhard Grün>und dann im Saturn Entfernung auch die Intersteller und jetzt äh mit diesem Instrument identifizieren zunächst.

01:23:28.596 --> 01:23:35.211
<v Eberhard Grün>Und dann auch deren grobe Zusammensetzung äh bestimmen. Das war dann der Haupt.

01:23:37.243 --> 01:23:41.070
<v Tim Pritlove>Liefen die Instrumente auch bis zum Ende der Mission durch.

01:23:41.636 --> 01:23:54.290
<v Eberhard Grün>Ja, ja, ja, ja, das hat bei noch beim Eintauchen praktisch die letzten Daten wurden von unserem Staubinstrument äh äh Staub gesehen, der jetzt innerhalb der Hauptringe,

01:23:54.555 --> 01:24:04.470
<v Eberhard Grün>man von der Erde aus sieht nach äh feststellen konnte die praktisch auch wieder auch elektromognetische Weisen nach innen in die Atmosphäre hineingetrieben werden.

01:24:05.071 --> 01:24:05.690
<v Eberhard Grün>Ja.

01:24:07.631 --> 01:24:16.326
<v Eberhard Grün>Das war äh faktisch der Höhepunkt jetzt bisher, der Staubinstrumententwicklung.

01:24:17.035 --> 01:24:26.175
<v Eberhard Grün>Und auch halt sehr große wissenschaftliche Erfolge konnten Ehring sehr gut kategrophieren äh und auch identifizieren, dass der.

01:24:27.167 --> 01:24:40.969
<v Eberhard Grün>Der Hauptlieferant für diesen Staub ist. Während die anderen Monde, äh, die eben nicht so diese Zeiten, Anregungen unterworfen sind, eben nicht aktiv sind.

01:24:41.750 --> 01:24:46.840
<v Eberhard Grün>Jedenfalls nicht so wie ein Zelladus. Also das waren die äh.

01:24:47.736 --> 01:24:59.152
<v Eberhard Grün>Health Visionen im Interplanetaren und Planetarenbereich. Jetzt gab's da noch Rosetta, ähm das sollte vielleicht noch sagen, wenn wir noch Zeit haben.

01:24:59.062 --> 01:25:05.660
<v Tim Pritlove>Die Zeit haben wir auf jeden Fall. Rosetta war ja wie schon erwähnt ja auch schon mehrfach äh ein Thema.

01:25:06.159 --> 01:25:11.327
<v Eberhard Grün>Also das fing an gleich nach dem Mission Jotto.

01:25:12.156 --> 01:25:21.170
<v Eberhard Grün>Dass die Esa und NASA den nächsten Schritt äh identifiziert hat und äh die Esa hat,

01:25:21.537 --> 01:25:30.538
<v Eberhard Grün>an der Roger Boné, dass ähm Horizon two Sausen Programm der Esa entwickelt, das aus vier.

01:25:31.643 --> 01:25:40.278
<v Eberhard Grün>Cornerstore Mission, also Hauptmissionen äh bestehen sollte und davon eine implantarenbereich und die sollte eine.

01:25:41.054 --> 01:25:47.783
<v Eberhard Grün>Anfänglich eine Kometennukle Sambelmission sein, ein Mäden proben, Rückführmission,

01:25:48.144 --> 01:25:51.587
<v Eberhard Grün>Das geht natürlich viel weiter über den,

01:25:51.750 --> 01:26:05.624
<v Eberhard Grün>vorbeiflug, der bis dahin bei Helle gemacht wurde, hinaus. Äh das ging sogar noch einen Schritt weiter als den nächsten logischen Schritt, dass man erstmal in die Nähe eines Kometen fliegt und in der einen Kometen länger Zeit beobachtet,

01:26:05.931 --> 01:26:14.109
<v Eberhard Grün>das war, hatte die NASA vor in der sogenannten Comed Astroid Row Devo Mission Graf,

01:26:14.669 --> 01:26:22.780
<v Eberhard Grün>die eben zu Kometen, Astrid fliegen sollte und äh diesen Aspekt,

01:26:23.039 --> 01:26:25.460
<v Eberhard Grün>untersuchen soll. Das sollte zuerst passieren,

01:26:25.701 --> 01:26:35.406
<v Eberhard Grün>Daraufhin sollte diese Probenrückführermission der Esel gemeinsam mit Nase sein. Und da war ich auch beteiligt in der Studiengruppe, die,

01:26:35.406 --> 01:26:45.579
<v Eberhard Grün>überhaupt mal sagen, was will man denn wissenschaftlich da untersuchen und was, wie könnte man das tun wollen und was für Anforderungen hat es dann an die Mission.

01:26:46.216 --> 01:26:50.218
<v Eberhard Grün>Ähm und ähm.

01:26:51.312 --> 01:26:56.600
<v Eberhard Grün>Die ersten Ideen waren wirklich Abenteuerlich, da sollte sprach man von,

01:26:57.080 --> 01:27:03.690
<v Eberhard Grün>Ideen, dass man im Umlauf, Erdumlauf praktischen Space auf eine Space Station,

01:27:03.949 --> 01:27:14.188
<v Eberhard Grün>eine Raummission zusammenbaut, die man in einzelnen Teilen hochgebracht wird und daraus dann eine Rakete baut, die dann äh zum,

01:27:14.687 --> 01:27:21.284
<v Eberhard Grün>ähm einen Kometen äh fliegen soll und dann dort Proben nehmen sollte und dann zurückbringt,

01:27:21.802 --> 01:27:32.503
<v Eberhard Grün>Darüber haben wir diskutiert und das wurde ziemlich schnell klar, dass das nicht sehr praktikabel ist, denn bei einem der ersten Meetings sind da waren wir gerade im Kalteke,

01:27:32.990 --> 01:27:42.052
<v Eberhard Grün>und saß im Meeting oder kamen zum Meeting, gehörten nur in Nachrichten, dass der Challenger verunglückt.

01:27:43.447 --> 01:27:44.792
<v Eberhard Grün>Und das hat dann gleich.

01:27:44.510 --> 01:27:53.247
<v Tim Pritlove>Damit war klar, man kriegt nicht mehr genug Zeug hoch zur ISS. Ist ein ganz interessanter Punkt, habe ich noch gar nicht so drüber nachgedacht. Äh ist denn diese Idee überhaupt nochmal aufgegriffen worden

01:27:53.049 --> 01:28:01.275
<v Tim Pritlove>Mission von der ISS aus äh starten zu lassen, weil es ja im Prinzip so ein bisschen wie äh das Versprechen des Weltraumfahrstuhls ist. So, man kann halt,

01:28:01.353 --> 01:28:13.948
<v Tim Pritlove>größere Mission sich quasi oben zusammenbauen und würde sie dann irgendwie abstoßen und nochmal mit einer eigenen Rakete durchstarten lassen, hätte aber im Prinzip ja schon die Beschleunigung der ISS äh mit an Bord, was ja potenziell

01:28:13.739 --> 01:28:16.466
<v Tim Pritlove>die Reichweite vergrößern kann. Woran scheitert sowas?

01:28:16.172 --> 01:28:21.009
<v Eberhard Grün>Ja, also das war die erste eigentlich äh äh,

01:28:21.508 --> 01:28:30.900
<v Eberhard Grün>naheliegende äh Idee, äh dass man jetzt die äh ISS als Plattform nimmt, von dem aus jetzt weiter weggeht,

01:28:31.964 --> 01:28:41.662
<v Eberhard Grün>das zeigte sich aber sehr schnell, da die ISS eine bemannte Mission ist und die Anforderung an die Zuverlässigkeit, an die Sicherheit, dass ja nix passiert,

01:28:42.077 --> 01:28:51.733
<v Eberhard Grün>sind viel höher als bei unbemannten Missionen. Wenn's halt schief geht, dann hat man halt hundert Millionen verloren oder was immer die Mission kostet, aber es sind keine Menschenlebende.

01:28:51.433 --> 01:28:53.386
<v Tim Pritlove>Naja, okay und nicht gleich die.

01:28:53.086 --> 01:29:07.387
<v Eberhard Grün>Deswegen waren die Anforderungen der Papieraufwand, die Untersuchung, die Studien, die man machen muss, dass gar nichts passiert, viel höher und trieben die Kosten so hoch, dass das äh eine unbemannte Mission vom,

01:29:07.820 --> 01:29:17.572
<v Eberhard Grün>mit dem Shuttle hochbringen und von der ISS äh dann zu starten, von der ISS, insbesondere äh denn das hätte die ganze,

01:29:17.987 --> 01:29:25.757
<v Eberhard Grün>Möglichkeit verstanden, dass die ganze äh ISS damit beschädigt wird. Das hat das war das Ende.

01:29:26.160 --> 01:29:32.409
<v Eberhard Grün>Und da kam dann Ideen auf, dass man das so nicht machen sollte und es gab auch schon Ideen, wie man zu.

01:29:33.028 --> 01:29:44.139
<v Eberhard Grün>Kurz bei irischen Kometen, also Jupiter Familie, Kometen fliegen könnte, äh einen direkten Weg und dann äh die wieder zurückführen konnte. Äh,

01:29:44.716 --> 01:29:46.440
<v Eberhard Grün>Aal allerdings.

01:29:47.276 --> 01:29:59.636
<v Eberhard Grün>Äh damals waren die diese Grafmission, die Comed Radeprovision der NASA, die stand in Konkurrenz zu einer zu dem Vorläufer der Cassini-Mission.

01:30:00.357 --> 01:30:10.650
<v Eberhard Grün>Da sollten sogenannte Merinner Mark zwei Missionen werden, die auf einheitliches Raumfahrzeug auf das mal dahin fliegen sollen, zu dahin mit anderen Wissenschaftszielen.

01:30:11.246 --> 01:30:19.712
<v Eberhard Grün>Und das hat sich äh sehr schnell gezeigt, dass das zu teuer ist, wenn man einen Universalraumfahrzeug bauen wollte, was das alles kann,

01:30:20.151 --> 01:30:29.008
<v Eberhard Grün>Die Anforderung viel zu hoch und dann für die einzelnen Missionen werden Teile gar nicht benutzbar und dann hat man das aufgegeben. Und,

01:30:29.387 --> 01:30:37.673
<v Eberhard Grün>dann nun gesagt, man baut jetzt nicht ein Raumfahrzeug, das beides kann Kometen und Saturn äh,

01:30:38.197 --> 01:30:52.311
<v Eberhard Grün>sondern einzelne und dadurch äh war die einzelne Mission so teuer wie das einen Raumfahrzeug, was vielleicht beides können musste, wo man dann aber was nicht sehr sinnvoll war. Für die Entwicklung sehr viel teurer.

01:30:52.907 --> 01:30:57.641
<v Eberhard Grün>Und dann gab's Entscheidung Cassini zu machen und nicht diese Grafmission.

01:30:58.417 --> 01:31:08.914
<v Eberhard Grün>So, jetzt stand die Esa da mit ihrer Mission und wir mit unseren Studienthemen. Das war dann praktisch nicht mehr sinnvoll und möglich,

01:31:09.461 --> 01:31:22.429
<v Eberhard Grün>und auch mit hohem Risiko behaftet. Und sie wusste einige Zeit nicht, aber währenddessen während dieser Studienphase war dann zum Beispiel eine Frage bei der äh bei Flibermission, Proben einsammeln,

01:31:22.928 --> 01:31:36.148
<v Eberhard Grün>wie sieht denn das Zeug aus? Es gab ja noch keine Bodenproben, wie jetzt von Rosetta, dass man jetzt durchaus Informationen vom Kern hatte. Wusste es gar nicht. Und da kam dann die Idee auf, das könnte man im Labor simulieren.

01:31:37.097 --> 01:31:46.405
<v Eberhard Grün>Und es war gleichzeitig da der Dieter Stöffler aus Münster äh an die DFG einen Vorschlag gemacht, eine,

01:31:46.868 --> 01:32:01.421
<v Eberhard Grün>Expertelle Untersuchung zur Planetenentstehung zu machen und als Teilprojekt schlugen wir dann vor, eine Kometensumme bei der DLR in Köln zu machen. Die hatten doch die großen Weltraumsimulationskammern,

01:32:01.849 --> 01:32:10.856
<v Eberhard Grün>die so groß wie ein großes Zimmer war, in dem dann die Helios-Sonde getestet wurde,

01:32:11.373 --> 01:32:15.783
<v Eberhard Grün>einer Vakuumkammer mit Sonnenlicht beschienen wurde,

01:32:15.946 --> 01:32:21.714
<v Eberhard Grün>um zu sehen, dass die auch die Anforderung, die bei der Sonnenernährung da waren.

01:32:22.724 --> 01:32:29.772
<v Eberhard Grün>Die Stange rum und sollte abgerissen werden. Dann kamen wir auf die Idee, wenn er die schon abreißt, dann lasst uns vorher nochmal,

01:32:29.881 --> 01:32:40.522
<v Eberhard Grün>etwas machen, was ein Vakuumphysiker nie machen würde, nämlich Eis und Staub in eine Vakuumanlage reinzubringen, um zu sehen, was passiert, wenn der bestrahlt wird mit Sonnen, mit,

01:32:40.740 --> 01:32:41.719
<v Eberhard Grün>simulieren sollen.

01:32:41.419 --> 01:32:43.509
<v Tim Pritlove>Sozusagen nochmal so eine Abrissparty gefeiert.

01:32:43.558 --> 01:32:53.196
<v Eberhard Grün>So ungefähr, das war ein Projekt, das ging drei Jahre mit äh elf einzelnen äh Missionen, äh einzelnen,

01:32:53.472 --> 01:33:03.676
<v Eberhard Grün>ja Teilmission, wo zuerst mit einfachen da mussten wir erstmal haben wir inne eine Kammer gebaut, indem man Eis, was man,

01:33:03.929 --> 01:33:12.124
<v Eberhard Grün>Zuerst erzeugt durch Brühen von Wasser in flüssigen Stickstoff und Beigabe von Staub oder eine Schlammmischung, wenn sie wollen,

01:33:12.353 --> 01:33:19.593
<v Eberhard Grün>in ins ins flüssige Stichstoff ein, dann gab das so eine Art Schnee, der schmutzig war.

01:33:20.297 --> 01:33:27.784
<v Eberhard Grün>Und den hatten wir dann in die Kammer gepackt, in einen Behälter, der gekühlt war auch mit Fischenstickstoff und Vakuumkammer eingebaut,

01:33:28.175 --> 01:33:31.708
<v Eberhard Grün>und dann Instrumente drum rum, das waren Kameras,

01:33:31.955 --> 01:33:43.287
<v Eberhard Grün>selber wie ein Weltrauminstrumente abgeschirmt waren und wirklich kleine Staubdirektoren, Staubsammler äh Lasermethoden, um,

01:33:43.697 --> 01:33:53.239
<v Eberhard Grün>die Gas und Staubemission zu untersuchen, das alles in die Kammer eingebaut und dann bestrahlt und das ging dann meistens eine Woche lang

01:33:53.167 --> 01:34:00.984
<v Eberhard Grün>äh Tag und Nacht wollte guckt, dass äh was tut sich da und da gab's elf verschiedene äh ähm,

01:34:01.399 --> 01:34:10.640
<v Eberhard Grün>Einzelexperimente, die von einem internationalen Team, also wir waren da, da waren Amerikaner dabei, da waren Engländer, Franzosen, Italiener,

01:34:10.918 --> 01:34:17.064
<v Eberhard Grün>äh äh Israelis ähm äh.

01:34:17.743 --> 01:34:32.273
<v Eberhard Grün>Du Schande äh aus der russischen Föderation ähm Leute, die alle da dran sind, die mit Instrumenten und mit Kenntnissen da mitgewirkt haben, haben wir also ungefähr fünfzig Leute bei alliertem solchen Experiment,

01:34:32.526 --> 01:34:38.535
<v Eberhard Grün>vorbereitet war, haben wir die zu in dreieinhalb Jahren durchgeführt und erstmalig,

01:34:38.980 --> 01:34:52.055
<v Eberhard Grün>insbesondere vom DLR wurde versucht, dann auch Proben zu nehmen, also ein Bohrer entwickelt, der da reingehen sollte in das Material und das Material rausnehmen sollte, äh wie, wie müsste er beschaffen sein? Und wie verändert sich diese,

01:34:52.567 --> 01:35:02.060
<v Eberhard Grün>Schneeprobe, wenn sie wollen, im durch die Bestrahlung. Das waren ganz interessante Sachen, äh die man jetzt dann benutzen konnte bei der Analyse der Rosetta Daten,

01:35:02.271 --> 01:35:08.706
<v Eberhard Grün>die gezeigt haben, dass dieser lockere Schnee dann sich verfestigt. Der Rekristalisiert.

01:35:09.308 --> 01:35:13.603
<v Eberhard Grün>Das Wasser, was dann aus dem Eis,

01:35:13.910 --> 01:35:25.736
<v Eberhard Grün>abdampft, äh geht ja nicht nur nach außen weg, sondern auch durch die Poren ins Innere und durch die äh tiefe Temperatur kristallisiert ist, gefriert es wieder und verbinde das prak,

01:35:26.109 --> 01:35:34.299
<v Eberhard Grün>so dass dann nach einiger Bestrahlung war das ein ganz fester Brocken nur an der Oberfläche wurde dann praktisch das,

01:35:34.450 --> 01:35:45.223
<v Eberhard Grün>Eis und Staub abgedmpft, aber im Inneren hat taten auch Veränderungen auf. Und genau das hat man mit Rosetta auch gesehen. Jetzt ist das am Kometensee auf der wieder extrem fest zu Teil,

01:35:45.452 --> 01:35:47.819
<v Eberhard Grün>Nur an der Oberfläche war so eine Staubschicht drauf.

01:35:47.568 --> 01:35:48.198
<v Tim Pritlove>Ja.

01:35:48.457 --> 01:36:02.643
<v Tim Pritlove>Das war ja so ein bisschen diese Idee des schutzigen Schneeballs. Äh das war ja so ein bisschen so die Sicht äh äh auf äh Kometen. Ich äh habe so den Eindruck Rosetta dieses Bild etwas ähm einer Variation äh zu führt. Also

01:36:02.620 --> 01:36:04.026
<v Tim Pritlove>weiß nicht, ob das Bild noch so.

01:36:04.014 --> 01:36:11.423
<v Eberhard Grün>Ja, nee, also Schneeball ist es sicher dicht, das war die Ausgangshypothese von Fred Wippe, ein der,

01:36:11.663 --> 01:36:23.628
<v Eberhard Grün>großen Vordenke für von Kometen, aber auch vom Staub in der Plantanstaub, der war so praktisch der Grendmaster auch schon zu meiner Zeit und er war auch dann,

01:36:24.042 --> 01:36:32.484
<v Eberhard Grün>äh Staubkonferenz neunzehnhundertfünfundsiebzig hier in Heidelberg, die wir durchgeführt haben. Also der hat dieses äh Bild,

01:36:32.863 --> 01:36:41.619
<v Eberhard Grün>geformt, was ich in Teilen äh bewahrheite habe. Allerdings die mechanischen Eigenherrschaften,

01:36:42.040 --> 01:36:52.435
<v Eberhard Grün>waren doch ganz andere, weil eben das Material selbst im Kometen, der sehr kalt ist, äh, sich verändert. Durch die Bestrahlung von außen und.

01:36:53.096 --> 01:37:03.966
<v Eberhard Grün>Na ja, die Aussetzen der die Kometen sind ja auch mit den Planeten vor viereinhalb Millionen Jahren entstanden nur sehr weit weg, sodass selbst das,

01:37:04.327 --> 01:37:11.730
<v Eberhard Grün>Wasser noch äh nicht einfach gasförmig wird, so wie im inneren Sonntag. Deswegen die Ideren,

01:37:12.091 --> 01:37:22.589
<v Eberhard Grün>innerhalb von Jupiter die Asteroiden und die Terression Planeten Merkel äh Venus Erde Maas. Er besteht am wesentlichen aus Gestein,

01:37:23.136 --> 01:37:37.719
<v Eberhard Grün>weil da draußen die Gasrisse sind, die noch äh die volatileren Elemente noch enthalten und die Kometen sowieso sogar noch in gefrorener Form. In Eis und auch die Wunde da draußen beim Saturn sind halt Eismonde.

01:37:38.309 --> 01:37:47.393
<v Eberhard Grün>Also deswegen ähm diese Kometen, die von da draußen waren.

01:37:48.361 --> 01:37:57.748
<v Eberhard Grün>Die sollten am ursprünglichsten noch die Eigenschaften des Materials enthalten, wie sie beim Entstehen des Planetens.

01:37:58.493 --> 01:38:01.431
<v Eberhard Grün>Aber das hat sich dann gezeigt durch Prozesse.

01:38:02.279 --> 01:38:12.391
<v Eberhard Grün>Strahlung durch die Sonne, wenn sie ins innere Sonnensystem kommen, aber durch die milliardenlange Bestrahlung mit Kosmetikstrahlen verändern sich die Oberflächen auch äh äh ziemlich stark.

01:38:13.167 --> 01:38:21.886
<v Eberhard Grün>Also die sind auch schon Veränderungen äh unterworfen und ähm deswegen sind die auch nicht mehr so.

01:38:23.082 --> 01:38:34.144
<v Eberhard Grün>Pristine nennt man es ursprünglich, wie man das anfänglich gedacht hat. Zumindest an der Oberfläche, deswegen wollte man mindestens so einen Meter tief reinkommen, einen Kometen, das ist,

01:38:34.583 --> 01:38:43.524
<v Eberhard Grün>jetzt wollte man bei der komierten Probenrückführung um möglichst originales Prästines ursprüngliches Material äh zu finden.

01:38:43.585 --> 01:38:53.241
<v Tim Pritlove>Deswegen wollte man ja auch reinbohren in den äh äh in den Kometen. Das äh hat ja leider nicht so funktioniert, wie man sich das so erhofft hat.

01:38:52.965 --> 01:39:00.626
<v Eberhard Grün>Aber die Vorarbeiten dazu haben wir in dieser Kometensimulation Cosi äh äh gemacht und die Leute,

01:39:00.933 --> 01:39:06.720
<v Eberhard Grün>Spuren und die DLR-Leute, die da dran beteiligt sind,

01:39:07.009 --> 01:39:19.801
<v Eberhard Grün>die äh waren speziell an den Proben, die in die Tiefe gehen, die Temperaturprofil messen und sowas, die Bohrer, die dort gebaut wurden ähm kamen aus dieser,

01:39:20.174 --> 01:39:24.927
<v Eberhard Grün>Kometensimulationsgruppe, die die praktisch dann Vorbereitung war,

01:39:25.258 --> 01:39:35.731
<v Eberhard Grün>war ursprünglich für was anderes, nämlich Probenrück für, aber dann war das auch sehr nützlich dann für die viele Sonder äh die er dann vom ähm,

01:39:36.164 --> 01:39:41.218
<v Eberhard Grün>Rosenbauer und äh Feuerbacher Rosenbauer vom MPF Aeronie und.

01:39:41.909 --> 01:39:47.437
<v Eberhard Grün>Vom DLR Einzelpferden, Simulation äh vorangetrieben wurde.

01:39:48.062 --> 01:39:57.862
<v Tim Pritlove>Auch dazu habe ich natürlich eine Raumzeit äh Folge im Angebot. Wie sollte es anders sein, Rumzeit achtundfünfzig, da habe ich mir Stefan Ullamitz äh geschnappt und dann nochmal nach

01:39:57.785 --> 01:40:09.965
<v Tim Pritlove>dem alles gelaufen war nochmal so ein bisschen zusammengefasst was denn am Ende dann doch noch bei herausgekommen ist das ist ja so einiges. Die Mission war ja an sich super erfolgreich,

01:40:10.001 --> 01:40:12.170
<v Tim Pritlove>glaube ich äh letztlich sehr viel mehr

01:40:12.140 --> 01:40:22.085
<v Tim Pritlove>erreicht, als man äh hätte sich so vorstellen können. Und vor allem, er findet das jetzt ganz interessant, weil wir sind ja jetzt im Prinzip so mit diesem Weltraumstaub äh gestartet, erstmal so als

01:40:21.966 --> 01:40:37.535
<v Tim Pritlove>Ist das ein Hindernis? Also haben wir erstmal eine rein mechanische Betrachtung in gewisser Hinsicht, dann geht man in zunehmenden Maße äh äh hin, sich eben der Zusammensetzung der Analyse bis hin der Chemie äh äh so anzunähern über verschiedene Missionen, hat sehr unterschiedliche Bereiche

01:40:37.324 --> 01:40:42.018
<v Tim Pritlove>des Sonnensystems abgeklappert, um da irgendwie das Ganze noch in Bezug zu nehmen und,

01:40:42.126 --> 01:40:50.862
<v Tim Pritlove>im Prinzip steckt ja immer so ein bisschen die Frage dahinter, so, okay, was ist eigentlich so das Urmaterial? Wie äh war eigentlich das,

01:40:50.887 --> 01:40:55.237
<v Tim Pritlove>Material beschaffen aus dem unser Sonnensystem

01:40:55.118 --> 01:41:07.400
<v Tim Pritlove>vor allem natürlich die Planeten, aber auch die Sonne, sich eben äh zusammengesetzt haben und wo kann man sie eigentlich finden? Jetzt ist ja der Staub, der eben so herumfliegt im All.

01:41:07.797 --> 01:41:21.791
<v Tim Pritlove>Auch permanent dieser kosmischen Strahlung ausgesetzt und wahrscheinlich kann man da aus dem genauso wenig herauslesen, wie eben aus dieser Oberfläche der Kometen, aber so in den Kommeten und in die Astroiden hineinzugehen, das wäre dann sozusagen eigentlich der nächste

01:41:21.600 --> 01:41:24.303
<v Tim Pritlove>äh Schritt und die nächste Konsequenz.

01:41:24.514 --> 01:41:36.123
<v Eberhard Grün>Das ist zwar als Ziel ausgegeben, aber es gibt bisher noch keine konkrete äh Planung, konkrete Mission, Studien dazu gibt es, aber noch keine Mission leider, die,

01:41:36.412 --> 01:41:37.042
<v Eberhard Grün>äh

01:41:37.476 --> 01:41:50.557
<v Eberhard Grün>dieses Ziel jetzt direkt äh als Ziel hat. Aber die Vorarbeiten äh sind gemacht und ich glaube man könnte, wenn dann äh also es wird eine aufwendige Mission. Das heißt teuer.

01:41:50.671 --> 01:41:58.519
<v Tim Pritlove>Ja gut, aber äh Heiabus hat zwei äh von Japanern mit dem Messgott Linder vom DLR, die haben ja eine Probe genommen, die ist ja sozusagen auf dem Rückweg, ne?

01:41:58.219 --> 01:42:01.698
<v Eberhard Grün>Ja ja, Probenrückführung gab's jetzt schon einige,

01:42:01.962 --> 01:42:09.978
<v Eberhard Grün>auch von Kometen, die Startups Mission hat ja durch Vorbeiflug am Komäden in der Koma, also in dem,

01:42:10.110 --> 01:42:20.452
<v Eberhard Grün>Reif, wo der Staub, der vom Committen wegfliegt, er proben äh aufgenommen hat und die zur Erde zurückgeführt hat und dann auch schon außerordentlich,

01:42:20.542 --> 01:42:30.331
<v Eberhard Grün>interessante und auch überraschende Ergebnisse gebracht, dass man dort ähm Materialien findet, wie wir sie von mehr Theoriten her kennen, die ja in so näher,

01:42:30.560 --> 01:42:38.533
<v Eberhard Grün>entstanden sind, zumindest in der jetzigen Form, wie man sieht und von denen man glaubt, dass ein Teil dieser.

01:42:39.327 --> 01:42:43.953
<v Eberhard Grün>Körner, die da drin sind, Mineralien ähm äh.

01:42:45.126 --> 01:42:58.778
<v Eberhard Grün>Calcium, Aluminiumreiche, Einschlüsse zum Beispiel, äh die nur entstanden äh sein können bei sehr hohen Temperaturen, wie es in der Nähe der Sonne herrschen. Äh solche Körner hat man in den,

01:42:59.187 --> 01:43:08.933
<v Eberhard Grün>unter den Körnern, die man von äh dem äh Startust-Kometen Wild zwei ähm.

01:43:09.600 --> 01:43:20.044
<v Eberhard Grün>Zurückgebracht hat gefunden. Also das war schon überraschend, das führt dann dazu, dass äh die Ideen, dass das die Protoplanetare,

01:43:20.609 --> 01:43:26.300
<v Eberhard Grün>Wolke, die um die Sonne sich bildete, in der aus der sie dann die Planeten sich.

01:43:26.882 --> 01:43:34.111
<v Eberhard Grün>Die eigentlich sehr gut durchmischt gewesen sein soll, dass ein Teil von dem Material, was ganz dicht an der Sonne.

01:43:34.880 --> 01:43:46.388
<v Eberhard Grün>Sich gebildet hat, kondensiert ist und verändert hat, bis nach außen gebracht wurde, zu wo die Kometen waren. Natürlich nur zum kleinen Teil, aber doch immerhin, dass selbst die Parkhana, die bei,

01:43:46.640 --> 01:43:54.704
<v Eberhard Grün>mit Startups zurückgebracht hat schon solche äh kann enthalten, also das zeigt, dass die Ideen dann,

01:43:55.246 --> 01:44:03.135
<v Eberhard Grün>der ähm Planetenentstehung ähm modifiziert werden mussten,

01:44:03.670 --> 01:44:09.192
<v Eberhard Grün>insbesondere was die chemische Durchmischung äh der Planeten.

01:44:09.000 --> 01:44:14.907
<v Tim Pritlove>An welchen Missionen mangelt es ihnen jetzt? Also was sind sozusagen die Missionen, die es noch hier noch nicht gibt, die es aber eigentlich geben müsste.

01:44:15.003 --> 01:44:25.921
<v Eberhard Grün>Na ja, also äh ich habe hier angefangen, das war auch mein beim äh Profikarriereinstrumenten zu entwickeln. Zuerst mal zuverlässige Instrumente und dann Instrumente, die immer,

01:44:26.282 --> 01:44:32.826
<v Eberhard Grün>äh mehr leistungsstärker wurden, mehr äh konnten. Und da hat sich.

01:44:33.763 --> 01:44:43.330
<v Eberhard Grün>In den so ab zweitausend insbesondere mit Cassini äh eine neue Idee gegeben.

01:44:44.045 --> 01:44:50.504
<v Eberhard Grün>Nämlich Cassidi konnte auf dem Weg zum Saturn erstmalig zuverlässig.

01:44:51.250 --> 01:44:58.160
<v Eberhard Grün>Äh das Staubteils, die elektrische Ladung, die das Staubteilchen tragen äh messen.

01:44:58.990 --> 01:45:08.646
<v Eberhard Grün>Und zwar Staubteil, den Weltraum äh sind, die sind dem Sonnenwindplasma ausgesetzt, das besteht aus Jon und Elektronen,

01:45:09.043 --> 01:45:17.155
<v Eberhard Grün>und es werden von der Sonne bestrahlt und es werden entstehen Sekundärelektronen, die weggehen. Das Plasma, da die.

01:45:18.080 --> 01:45:32.135
<v Eberhard Grün>Fluss der Elektronen höher ist als der Hund, weil die kleiner sind, schneller sind ist höher, die würde Plasma würde negativ aufladen, der Sonnenwind, der Elektronen auslöst, die weggehen, ist positiv aufladen.

01:45:32.749 --> 01:45:40.842
<v Eberhard Grün>Äh und was wir direkt zeigen konnten im Weltraum, äh dass die Staubteicht eben.

01:45:41.774 --> 01:45:49.646
<v Eberhard Grün>Interplantan Raum äh positiv geladen sind. Das war auch vermutet worden aus Abschätzungen, wie.

01:45:50.331 --> 01:46:01.003
<v Eberhard Grün>Wie hoch diese verschiedenen Flüsse sind, aber es niemals nachgewiesen, obwohl wir schon mit Helios immer versucht hatten, das zu messen, aber die Störungen waren so groß, dass wir das nicht zuverlässig war und.

01:46:00.715 --> 01:46:04.687
<v Tim Pritlove>Das heißt, sie stehen im Wesentlichen unter dem Einfluss des Sonnenwindes, kann man das daraus folgen.

01:46:05.126 --> 01:46:09.451
<v Eberhard Grün>Im Wesentlichen unein dieses Fotoeffekt des Lohn UV.

01:46:10.131 --> 01:46:22.636
<v Eberhard Grün>Diese die laden die Teilchen im Interplantail positiv aus. In den Magnetosphären um diese äh großen Planeten im Jupiter System und im Saturnsystem,

01:46:23.002 --> 01:46:28.151
<v Eberhard Grün>besonders in den das Plasma so dicht ist in der Manosphäre,

01:46:28.561 --> 01:46:38.133
<v Eberhard Grün>da überwiegt die Negative Aufladung und das hat man am Saturn sehr schön sehen. Man konnte Profile der Ladungen in der manuffäre feststellen im Ehing,

01:46:38.206 --> 01:46:46.906
<v Eberhard Grün>weiter draußen, draußen waren sie positiv wie im Interplantaram, aber drin, wo das Plasma so stark war, waren sie negativ aufgeladen.

01:46:47.856 --> 01:46:56.196
<v Eberhard Grün>Und das ergab die Möglichkeit, diese Ladungsfeststellung, dass man bevor das Teilchen einschlägt.

01:46:56.828 --> 01:47:01.466
<v Eberhard Grün>Schon Information hat, genaue Informationen über die Geschwindigkeit,

01:47:01.990 --> 01:47:12.613
<v Eberhard Grün>also man hat dann Gitter vorne beim Eintritt von dem Detektor, wo ich durchfliege, an dem man die Ladung misst und dann in Koinsidenz mit den Einschlagssignalen.

01:47:13.304 --> 01:47:19.788
<v Eberhard Grün>Aha, da war paar Mikrosekunden vorher schon ein Signal da. Und dadurch kann man die Geschwindigk.

01:47:20.996 --> 01:47:24.565
<v Eberhard Grün>Und da kamen wir auf die Idee, äh nicht nur.

01:47:25.190 --> 01:47:32.322
<v Eberhard Grün>Die Geschwindigkeit zu messen, sondern auch die Richtung, indem man jetzt nicht nur ein ganzes Gitter nimmt, sondern einzelne drehte.

01:47:33.135 --> 01:47:38.482
<v Eberhard Grün>Und dann je nachdem wo und zwar in verschiedenen Ebenen, die senkrecht zueinander sind, die drehte.

01:47:39.318 --> 01:47:44.738
<v Eberhard Grün>In verschiedenen Richtungen, äh die Position.

01:47:45.453 --> 01:47:56.047
<v Eberhard Grün>Das Staubtor ist es bestimmt. Und mit der Positionsbestimmung gibt's sofort eine Möglichkeit die Dreiecktore hier zu bestimmen, indem man zwei solche Ebenen hat, XY eben,

01:47:56.366 --> 01:48:04.164
<v Eberhard Grün>hintereinander und einen gewissen Abstand kann man genau sagen, da ist in der ersten Ebene durchklungen und hier an der zweiten und in die vier Richtung.

01:48:02.387 --> 01:48:07.920
<v Tim Pritlove>Mhm. Man triaguliert das sozusagen und dann äh weiß man genau, wo es herkommt.

01:48:09.345 --> 01:48:12.120
<v Eberhard Grün>Noch nicht. Man kriegt die Dreijektor hier raus.

01:48:12.782 --> 01:48:25.028
<v Eberhard Grün>Aber die wird natürlich verändert durch das Gravitationsfeld der Sonne, durch das Magnetfeld des Sonnenwindes und als muss berücksichtigt werden. Aber man kriegt in Hinweise auf die.

01:48:26.260 --> 01:48:27.660
<v Eberhard Grün>Auf die äh.

01:48:28.460 --> 01:48:37.816
<v Eberhard Grün>Der Teilchen auf den Einschlag, das wird direkt gemessen und dann kriegt man Hinweise auf die Bahn, auf den sie finden und damit kriegt man Hinweise auf die ursprüngliche Teilchen.

01:48:37.852 --> 01:48:40.189
<v Tim Pritlove>Das wurde jetzt bei Kassi schon gemacht oder das.

01:48:40.046 --> 01:48:44.988
<v Eberhard Grün>Da hat man Cassini, hat man überhaupt erst gesehen, dass man das techn.

01:48:44.744 --> 01:48:45.868
<v Tim Pritlove>Die Ladung messen kann.

01:48:45.617 --> 01:48:51.023
<v Eberhard Grün>Man die Ladung messen kann, man kann die Geschwindigkeit bestimmen. Das war ein einfaches Gitter, das war noch nicht diese.

01:48:50.723 --> 01:48:55.061
<v Tim Pritlove>Und wenn man so ein Doppelgitter äh in ein Instrument machen würde, hätte man diese Information auch zusätzlich.

01:48:54.172 --> 01:49:00.824
<v Eberhard Grün>Heute ist äh hat sich daraus Idee Staubastronomie zu machen, dass man als Staubteleskop.

01:49:01.810 --> 01:49:08.780
<v Eberhard Grün>Beim richtigen optischen Teleskops sieht man vor Tonen von einer gewissen Richtung kommen,

01:49:09.075 --> 01:49:22.102
<v Eberhard Grün>und man misst die Eigenschaften, die das Spektrum der Foton, die Energie der Foton und kriegt damit Information aus dem äh was dort, aus dem nicht emittierenden Objekt,

01:49:22.385 --> 01:49:27.582
<v Eberhard Grün>was da passiert. Und hier jetzt mit Staubastromie ähm.

01:49:28.412 --> 01:49:40.749
<v Eberhard Grün>Mit einem sogenannten Staubteleskop, was am vorderen Teil aus einem Dreiektoriensensor besteht und hinten ein Einschlagsspektrumeter, was die Zusammensetzung misst, kriegt man Richtung,

01:49:40.959 --> 01:49:48.043
<v Eberhard Grün>und die Materialeigenschaften äh des Staubzeichens. Das ist Staubastronomie.

01:49:48.813 --> 01:49:53.915
<v Tim Pritlove>Das heißt, man könnte wie groß würde man sowas bauen wollen, wenn man jetzt äh freie Wahl hätte.

01:49:52.214 --> 01:49:56.312
<v Eberhard Grün>Das sind solche, das sind solche Größen, die.

01:49:56.956 --> 01:50:05.909
<v Eberhard Grün>Ersten befinden sich direkt im Vorbereitung zum Flug. Ähm, das sind so große Instrumente wie Cassini, also Cassini war ja schon ein ganz schöner Klapper,

01:50:06.210 --> 01:50:11.473
<v Eberhard Grün>Instrument achtzig Zentimeter hoch, vierzig Zentimeter Durchmesser, so ein Topf,

01:50:11.924 --> 01:50:20.679
<v Eberhard Grün>ähm dem das Ganze untergebracht war. Noch auf dem Drehtisch, weil das ja dann in bestimmte Richtungen das misst ja nicht aus allen Richtungen, sondern.

01:50:20.379 --> 01:50:21.538
<v Tim Pritlove>Zeigt immer irgendwo hin.

01:50:21.557 --> 01:50:28.076
<v Eberhard Grün>Als solche Staubteleskope befinden sich in der Entwicklung. Das eine in USA,

01:50:28.539 --> 01:50:40.869
<v Eberhard Grün>von Kollegen, von zuerst bei Casini mitgearbeitet, dem Sascha Kämpf aus, der jetzt in der Staubgruppe von Miha Orani in Bolder ist ähm für die Europa-Clipper-Mission.

01:50:41.909 --> 01:50:47.401
<v Eberhard Grün>Das ist 'ne Mission der NASA zum Jupiter Mond Europa.

01:50:48.850 --> 01:50:58.867
<v Eberhard Grün>Von dem man annimmt, dass der auch aktiv ist. Das ist ja der Mond, der von Eis bedeckt ist, aber offensichtlich an dem noch,

01:50:59.438 --> 01:51:06.720
<v Eberhard Grün>Eis, das Eis zum Teil im Inneren vermutet man geschmolzen ist, dass es unter der Eisdecke Ozean gibt,

01:51:07.190 --> 01:51:11.269
<v Eberhard Grün>und die Idee ist, dass sich dort dann.

01:51:12.255 --> 01:51:23.107
<v Eberhard Grün>Lebensformen entwickelt haben könnte. Und äh das ist ganz spannend, äh da eins der Ziele ist sogar die ähm.

01:51:24.706 --> 01:51:30.198
<v Eberhard Grün>Dieses biologische Material ähm dass man,

01:51:30.697 --> 01:51:40.491
<v Eberhard Grün>äh dort äh messen könnte, wenn's den's gibt, sowohl optisch spektroskopisch, also Infrarot, äh, spektoskopisch.

01:51:41.069 --> 01:51:49.685
<v Eberhard Grün>Oder mit einem und mit Staubteleskop zu müssen. Das ist dieses Staubteilskopf, was für die Europa-Klippermission vorbereitet wird.

01:51:49.560 --> 01:51:54.655
<v Tim Pritlove>Service Dust Maß Analyzer, ist das dann wahrscheinlich? Suda. Mhm.

01:51:54.379 --> 01:52:04.077
<v Eberhard Grün>Und es gibt ein äh für die Destiny Plus Mission, das ist eine japanisch deutsche Projekt.

01:52:04.895 --> 01:52:15.458
<v Eberhard Grün>Wo die Japaner, dieses Raumfahrzeug und den Staat waren und wir das Hauptinstrument nämlich ein Staubteleskop.

01:52:16.311 --> 01:52:23.161
<v Eberhard Grün>Äh entwickelt. Diese Destiny Plus ist für die für die Japaner im Prinzip so eine,

01:52:23.703 --> 01:52:36.959
<v Eberhard Grün>ja eine der ersten Mission um die Fähigkeiten der Japaner zu Interplantage zielte Plantage Mission zu machen die soll zum Asteriden Feton gehen.

01:52:37.596 --> 01:52:41.628
<v Eberhard Grün>Fehlton ist der Ursprungsastorid.

01:52:42.391 --> 01:52:50.370
<v Eberhard Grün>Der Gemeiniden, das Gemeniden Motorschauers und da möchte man den Staub messen,

01:52:50.924 --> 01:52:53.213
<v Eberhard Grün>in Nähe von Feton,

01:52:53.664 --> 01:53:02.635
<v Eberhard Grün>Also, dass man in Gemeniden sitzt, sind Teilchen so im Zentimeter Größe, vielleicht runter bis hundert Mikrometer, also Zehntelzentimeter Größe, noch.

01:53:03.411 --> 01:53:07.996
<v Eberhard Grün>Hadermethoden da möchte man die.

01:53:08.657 --> 01:53:20.140
<v Eberhard Grün>Zusammensetzen des Staubes äh messen und auf dem Weg dahin und hinterher an der Dach dem Vorbeiflug am Feton äh möchte man Interplanetaren,

01:53:20.549 --> 01:53:24.569
<v Eberhard Grün>Intersteller, Staub, chemisch untersuchen.

01:53:25.218 --> 01:53:38.588
<v Eberhard Grün>Durch das Traktorensensor äh kann man diese Teilchen unterscheiden. Ja aufgrund der Bahnen oder Traktoren, die die Teilchen haben, die dann gemessen werden sollen und die.

01:53:39.783 --> 01:53:46.766
<v Eberhard Grün>Durch die Chemie soll man eben Informationen aus über das Material herauskriegen. Das sind prak.

01:53:47.458 --> 01:53:52.420
<v Eberhard Grün>Jetzigen, modernen Instrumente der Staubastronomie. Stop-Telesk.

01:53:52.132 --> 01:53:54.169
<v Tim Pritlove>Also die jetzt auch wirklich konkret geplant sind.

01:53:53.869 --> 01:53:54.872
<v Eberhard Grün>Konkret geplant.

01:53:54.572 --> 01:53:59.055
<v Tim Pritlove>Ob ich das so richtig raushöre, am allerliebsten wäre ich wahrscheinlich so ein dediziertes äh

01:53:58.910 --> 01:54:10.171
<v Tim Pritlove>Staubteeloskop, was man, was weiß ich, an äh Lagrange Punkt zwei äh festnagelt und äh so in die Welt äh reinhorcht, ein paar Jahre einfach die ganze Zeit die Staubpartikel aufnimmt und,

01:54:10.346 --> 01:54:14.251
<v Tim Pritlove>eben versucht herauszufinden, wo jetzt gerade äh was hergeflogen kommt.

01:54:14.083 --> 01:54:20.891
<v Eberhard Grün>Na gut, das ist die Destinemission, tut sowas ähnliches. Sie ist zwar nicht an einem Punkt im Raum äh.

01:54:21.685 --> 01:54:33.066
<v Eberhard Grün>Festgebracht, sondern die fliegt auf einer Bahn ungefähr eine astronomische Einheit, also Erdams statt um die Sonne und macht dann dort, dass dann, dass es saubt, den's dann,

01:54:33.583 --> 01:54:41.700
<v Eberhard Grün>ähm äh der den der auf dieses Instrument auftrifft den analysiert,

01:54:42.236 --> 01:54:45.348
<v Eberhard Grün>die Ursprung, die Bahnen äh,

01:54:45.781 --> 01:54:56.886
<v Eberhard Grün>identifiziert und dann auch äh Informationen über die Zusammensetzung liefert. Also das ist schon so ein eine fast Idealmusion. Ich hätte es gerne noch und das haben wir,

01:54:57.120 --> 01:55:03.856
<v Eberhard Grün>vorgeschlagen, als es der Esa, als drum ging, eine der nächsten großen Missionen, DL zwei Mission,

01:55:04.253 --> 01:55:10.580
<v Eberhard Grün>zu definieren haben wir eine Mission vorgeschlagen die jetzt,

01:55:11.110 --> 01:55:14.612
<v Eberhard Grün>gleichzeitig ein Infrarot-Teleskop trägt.

01:55:15.256 --> 01:55:23.163
<v Eberhard Grün>Denn Infrarot Messung sind komplementär zu unseren Institutionmessungen. Infrarot ist besonders sensitiv auf Staub,

01:55:23.639 --> 01:55:30.939
<v Eberhard Grün>äh die messen Objekte, die bei äh hundert Kellen, also äh,

01:55:31.378 --> 01:55:44.129
<v Eberhard Grün>noch können Objekte festgestellt werden, staub äh Teilchen und so hat man ja mit den ersten Teleskopen, Iras zum Beispiel diese Commit Trails gefunden,

01:55:44.490 --> 01:55:47.957
<v Eberhard Grün>von Teilchen äh in der,

01:55:48.372 --> 01:55:58.016
<v Eberhard Grün>im interplantanen Raum, die so praktisch die Vorläufer der Meteorströme sind, die man dann, wenn sie dann die Erde da durchliegt als Meteorstrom sich zeigt.

01:55:57.073 --> 01:56:02.504
<v Tim Pritlove>Wo dann die schönen Sternschnuppentage äh anstehen.

01:56:02.397 --> 01:56:06.026
<v Eberhard Grün>Genau, aber da hat man, da, da sieht man halt nur die, die.

01:56:06.351 --> 01:56:20.003
<v Tim Pritlove>Wirklich jetzt kollidieren, aber so kann man mit Infrarot kann man sozusagen sehen, so hier hier ist ein Komet vorbeigeflogen. Den sieht man zwar als solchen nicht mehr, aber man sieht halt diesen Trail, weil er eben eine leichte Erwärmung quasi aufweist durch diesen Staub, den er zurückgelassen hat.

01:56:19.703 --> 01:56:33.601
<v Eberhard Grün>Genau, genau und äh warum wollen wir das oberhalb der Ekliptik machen? Weil bisher sitzt man in der Ekleptik, in dem zentralen Bereich der Sodiakalwolke, Staubwolke als Linse vorstellen,

01:56:33.789 --> 01:56:39.118
<v Eberhard Grün>zur Ehre zur Egliptik abgeplagtet ist, weil die ganzen Quellen,

01:56:39.617 --> 01:56:49.268
<v Eberhard Grün>Im Wesentlichen die Kurzperioden Kometen halten eine starke Konzentration zu ergibt. Ja. Von oben könnte man draufgucken und praktischen dreidimensionales Bild mit dem Infrarot,

01:56:49.490 --> 01:56:56.544
<v Eberhard Grün>messen und durch die Bahn dann, die dann immer wieder durchgeht mit dem Teleskop jetzt auch noch chemische Informationen zu haben.

01:56:56.292 --> 01:57:09.103
<v Tim Pritlove>Wie lange äh kann man so einen Kometen Trail nachdem ein Komet vorbeigeflogen ist, vermutlich über Infrarot noch detektieren? Reden wir von Tagen, Wochen, Monaten, Jahren.

01:57:08.840 --> 01:57:18.231
<v Eberhard Grün>Ach so, ja, also ein Umlauf zunächst mal von den Kurzperioden, es ist so in der Größenordnung von äh sechs, sieben Jahren. Das ist einmal rum.

01:57:18.238 --> 01:57:22.952
<v Tim Pritlove>Nee, nicht wie lange der Umlauf braucht, sondern wenn jetzt der Komit irgendwo vorbeigeflogen ist und ich schaue mir diesen Trail an.

01:57:23.153 --> 01:57:24.444
<v Eberhard Grün>Also wir haben, wir haben.

01:57:24.194 --> 01:57:26.079
<v Tim Pritlove>Lange kann ich den wahrnehmen.

01:57:26.674 --> 01:57:35.868
<v Eberhard Grün>Äh Simulationen von dem Trail, der zu ihm auf der Simenko hinterlässt, äh, gemacht und dann sieht man,

01:57:36.072 --> 01:57:36.871
<v Eberhard Grün>das,

01:57:37.118 --> 01:57:48.282
<v Eberhard Grün>der sich erstmal entlang der Bahn, also zuerst mal am Kometen, aber dann verteilen die äh teilstensweise unterschiedliche Umlaufzeiten haben entlang der Bahn.

01:57:48.962 --> 01:57:51.419
<v Eberhard Grün>Und äh da,

01:57:51.690 --> 01:57:59.646
<v Eberhard Grün>kurz vor Jürgen haben wir eben alle in der Nähe des Jupiters vorbeigehen, denn der hat die mal wahrscheinlich auf diese Bahn gebracht,

01:57:59.880 --> 01:58:07.067
<v Eberhard Grün>dir, der natürlich aus Istanbul. Und da äh werden die Teilchen am Video wieder gestreut und praktisch in den Hintergrund,

01:58:07.320 --> 01:58:16.302
<v Eberhard Grün>Interplantanstabs reingestreut und das zu braucht es hunderte tausende von Jahren,

01:58:16.580 --> 01:58:26.578
<v Eberhard Grün>Man glaubt, dass Alter einiger Meteor-Ströbe ist so zehntausend im Extremfall fest, leicht hunderttausend Jahre, wo die Teilchen ausgestoßen wurden.

01:58:26.278 --> 01:58:31.043
<v Tim Pritlove>Aber wenn ihr es einfach so ein Komet so äh an der Erde äh vorbeifliegen würde,

01:58:31.103 --> 01:58:39.690
<v Tim Pritlove>zu weit weg, so und dann ist aber auch schon wieder aus dem Blick heraus. Wie lange könnte man, wenn man jetzt mit Infrarotteleskop auf die Bahn schaut, die er genommen hat,

01:58:39.762 --> 01:58:46.372
<v Tim Pritlove>an dem hinterlassenen Staub wirklich noch ein Signal, ein Wärmesignal feststellen, wie, wie lange würde das halten.

01:58:47.021 --> 01:58:58.048
<v Eberhard Grün>Also der zehntausend Jahre würde ich sofort sagen, das haben die Simulationen. Ja, ja, ja. Äh na ja, es da sich auf der ganzen Bahn dann verteilen.

01:58:59.070 --> 01:59:08.641
<v Eberhard Grün>Das ist der Prozess, dass sie einfach unterschiedliche Anfangsgeschwindigkeiten haben. Fliegen sie auf leicht anderen Bahnen, die einander Umschlaufgeschwindigkeiten haben, als der Körper selber und deswegen,

01:59:08.919 --> 01:59:16.448
<v Eberhard Grün>verteilen sich. So und von den, wenn der Jupiter dann äh streut immer was raus.

01:59:17.656 --> 01:59:26.309
<v Eberhard Grün>Dass es dann äh kleinste Mengen und äh da die Umlaufbahnverhältnis ähm.

01:59:26.970 --> 01:59:29.049
<v Eberhard Grün>Ja, dass das alle zehn,

01:59:29.320 --> 01:59:44.210
<v Eberhard Grün>Jahre vielleicht zwanzig Jahre passiert soll für ein bestimmtes Staubzeichen, dass es mal da in der Nähe ist äh am Jupiter und ist die Abschwächung sehr gering und deswegen glaube ich, dass so äh,

01:59:44.540 --> 01:59:56.900
<v Eberhard Grün>zehntausend Jahre, wir haben da einen sehr schönen Film gemacht von den äh Strom von Sherio Move Gersemenco, wie der sich im Laufe der Zeit äh verändert. Das ist ganz spannend. Es gibt's im Internet.

01:59:56.600 --> 02:00:00.717
<v Tim Pritlove>Aber ich meine, wenn die so eine kurze Umlaufzeit haben und sie bahnen sich so lange nachweisen lässt,

02:00:01.186 --> 02:00:09.916
<v Tim Pritlove>dann heißt es ja, dass das Ding eigentlich so eine ewige Bremsspur äh hinterlässt, also dass man das eigentlich der Weg, den die äh Kometen äh konkret äh nehmen,

02:00:10.386 --> 02:00:21.964
<v Tim Pritlove>permanent markiert ist, also man muss den Kobeten eigentlich gar nicht sehen. Man könnte ja mit Infrarotstrahlung äh Detektoren einfach draufschauen, würde sozusagen die vollständige Bahn wahrnehmen oder zumindest den Teil, wo man hinschaut, ist das so.

02:00:21.737 --> 02:00:35.743
<v Eberhard Grün>Das ist so und das wäre nämlich dann besonders schön, wenn man das von oberhalb oder unterhalb der Ekliptik machen könnte, dann ist man nicht in dem dichten Teil. Also im Nebel sieht man ja auch nur Sachen, die sehr dicht bei einem sind,

02:00:36.002 --> 02:00:42.305
<v Eberhard Grün>sondern man sieht praktisch die ganze Wolke und dann kann dort drin die einzelnen Trails äh.

02:00:42.005 --> 02:00:49.516
<v Tim Pritlove>Also man hat natürlich dann immer noch den Rest der Milchstraße, der natürlich auch noch Infrarote Signale macht, das muss man ja davon auch irgendwie noch trennen können.

02:00:49.216 --> 02:00:56.589
<v Eberhard Grün>Ja natürlich der allerdings das Hauptinteresse wird von den galaktischen Infrarotastronomen kommen, die wollen nach draußen gucken,

02:00:57.136 --> 02:01:09.040
<v Eberhard Grün>sind natürlich, dass es zur DK-Licht erhindert, deswegen den Vorteil hätte eine solche Bahn ebenfalls, dass man nach in das eigene System guckt, aber dann nach außen auch.

02:01:08.746 --> 02:01:10.308
<v Tim Pritlove>Gestern.

02:01:10.086 --> 02:01:16.719
<v Eberhard Grün>Ja. Also das ist so der große Traum eine solche Mission äh zu machen.

02:01:17.267 --> 02:01:23.353
<v Tim Pritlove>Vielleicht mal so zum Abschluss nochmal so eine generelle Frage, was vermuten sie denn, was so.

02:01:24.032 --> 02:01:32.571
<v Tim Pritlove>Was wir noch aus dem Staub noch so alles herausgelesen bekommen werden. Ich habe so ein bisschen den Eindruck, das steht eigentlich noch so gefühlt so ein bisschen alles am am Anfang.

02:01:32.560 --> 02:01:40.611
<v Eberhard Grün>Absolut, absolut. Wir stehen seit, also meine Forschung, die ich selber miterlebt habe, stand fünfzig Jahre am Anfang.

02:01:40.395 --> 02:01:43.050
<v Tim Pritlove>Mhm.

02:01:41.357 --> 02:01:46.548
<v Eberhard Grün>Aber hat sich weiterentwickelt. Also die Staubastronomie.

02:01:47.486 --> 02:01:58.939
<v Eberhard Grün>Äh hat glaube ich eine große Zukunft. Aber mein Teil daran ist erstmal abgeschlossen. Ich kann dazu nichts mehr beitragen, nur mit Wunderung sehen, was die Kollegen tun.

02:01:58.771 --> 02:02:06.702
<v Tim Pritlove>Ja, aber ist natürlich nochmal ein interessanter äh äh Vektor, weil man ja nun ohnehin von dieser äh multiplen Wahrnehmung des äh

02:02:06.487 --> 02:02:13.504
<v Tim Pritlove>Universums äh fiel, da ja sehr viel passiert ist. Die Gravitationswellen sind

02:02:13.295 --> 02:02:32.926
<v Tim Pritlove>äh dazu gekommen. Man kann über Neutrinos auf einmal einen komplett neuen Blick machen. Also so diese Dominanz des Elektromagnetismus ist so ein bisschen äh vorbei und wenn man jetzt sozusagen über die Partikel selber auch noch in gewisser Hinsicht eine eine Information bekommen könnte, mit der man sicherlich nicht so weit in die Vergangenheit schauen kann. Aber zumindest auch den Ist.

02:02:32.686 --> 02:02:41.507
<v Tim Pritlove>Äh äh Zustand mal auf eine ganz andere Art und Weise wahrnehmen kann. Das ist ja so wie wie Meeresströmung in gewisser Hinsicht. Da äh die man dann daraus herauslesen kann.

02:02:41.580 --> 02:02:51.170
<v Eberhard Grün>Das ist absolut richtig. Äh man muss sich vor Augen halten äh den Interplanetarstaub, so wie er,

02:02:51.632 --> 02:02:57.257
<v Eberhard Grün>so wie wir ihn sehen, der ist nicht seit Anfang des Planetensystems da,

02:02:57.672 --> 02:03:10.861
<v Eberhard Grün>sondern die Staubteißen werden. Ich habe jetzt schon einen Effekt benannt, die Streuung an den Planeten, die Bahnen verändern sich äh laufen, Teil wird rausgestreut, verschwindet für immerhin in der Stellerenraum,

02:03:11.282 --> 02:03:21.528
<v Eberhard Grün>teilt, weiter zur Sonne und bisschen schließlich in der Sonne landet und äh supplemiertem Sonnenwind rausgetragen wird, also die Moleküle und Atome,

02:03:21.889 --> 02:03:22.519
<v Eberhard Grün>Ähm,

02:03:22.886 --> 02:03:35.144
<v Eberhard Grün>Beim Interstadan ist auch äh ja, ach so und aus den Untersuchungen der Mondgrade, wo wir den Fluss bestimmt haben, äh konnten wir die Lebensdauer von Interplanetalen Staubteil aufgrund von,

02:03:35.409 --> 02:03:38.443
<v Eberhard Grün>Zusammenstößen bestimmen. Und da haben wir gemerkt.

02:03:39.039 --> 02:03:48.472
<v Eberhard Grün>Dass die kleinsten Teichen, die werden durch den sogenannten Pointing Robotson zur Sonne getrieben. Der Strahlungsdruck durch durch die Strahlung der Sonne auf die Teichen wirkt,

02:03:48.935 --> 02:04:00.106
<v Eberhard Grün>der wird nicht nur eine als Abschwächung, der gravitativen Anziehung in die Sonne, sondern er wird gleichzeitig dient äh führt zu einer Abbremsung der Stellen und Bahn,

02:04:00.484 --> 02:04:05.039
<v Eberhard Grün>Spiralen langsam zur Sonne hin, der sogenannte Pointing Robotsoneffek.

02:04:05.730 --> 02:04:18.806
<v Eberhard Grün>Der andere konkurrierende Effekt und der aufwirksame Effekt sind die Zusammenstöße, die stoßt und dann werden wir zusammen und da wird den Fluss ziemlich gut abschätzen können, könnten wir die Lebensdauer feststellen. Die Staubteilchen.

02:04:19.960 --> 02:04:28.102
<v Eberhard Grün>Die wir so sehen, die haben höchstens also bis zu Millimetergröße haben höchstens.

02:04:28.841 --> 02:04:33.540
<v Eberhard Grün>Zehntausend bis hunderttausend Jahre Lebensdauer. Dann sind sie weg.

02:04:34.887 --> 02:04:39.309
<v Eberhard Grün>Zerkleinert und die kleine Hand noch kürzere Lebenssache, also das Material ist weg.

02:04:40.871 --> 02:04:47.806
<v Eberhard Grün>Einfach entweder in der stillem Raum getrieben oder in der Sonne äh verdampft. Äh.

02:04:50.233 --> 02:05:00.467
<v Eberhard Grün>Weiter draußen natürlich hat, ist die Lebensdauer länger, weil der Pony bei uns länger braucht, eine Dichte ist geringer, deswegen sieht Lebensdauer auch länger,

02:05:01.002 --> 02:05:10.700
<v Eberhard Grün>aber der Intelsteller Staub. Von dem glaubt man, dass der Lebenslauf von hundert Millionen Jahren hat, weil dies so geringe Dichte hat,

02:05:11.241 --> 02:05:16.072
<v Eberhard Grün>äh und die Zerstörungsprozesse sind.

02:05:16.103 --> 02:05:17.857
<v Tim Pritlove>Entsprechend langsamer, ja.

02:05:17.557 --> 02:05:27.315
<v Eberhard Grün>Andere. Deswegen damit kann man zurückblicken in viel längere Zeit und was man und da ist jetzt die große Frage beim Interständern Staub.

02:05:27.940 --> 02:05:30.807
<v Eberhard Grün>Ist das ursprünglicher Sternenstaub.

02:05:31.769 --> 02:05:42.890
<v Eberhard Grün>Der von Kohlestoff streichen oder äh sauerstoffreichen ähm Sternen kommt, je nach Größe und Alter ähm,

02:05:43.378 --> 02:05:49.080
<v Eberhard Grün>gibt's da, die im Endstadium an der Oberfläche in ihren Sternhüllen,

02:05:49.327 --> 02:05:58.737
<v Eberhard Grün>bis zum Kohlenstoff ist die Verbrennung gelangt und die ist an der Oberfläche abgestoßen so praktisch Rußwolken. Ruß sind kleine Staubteiche,

02:05:59.031 --> 02:06:02.607
<v Eberhard Grün>in der in der Stelle einen Raum äh geben,

02:06:03.093 --> 02:06:12.119
<v Eberhard Grün>Und die anderen, die sauerstoffreichen, äh die geben äh mineralischen Staub, Silikate und sowas und,

02:06:12.390 --> 02:06:25.249
<v Eberhard Grün>und und Super Nova eisenreiche äh Staubabweit super Nova entsteht, wenn das Hauptmaterial verbrannt ist und dann äh bis zum Eisen aus Wasserstoff und Helium sich.

02:06:25.862 --> 02:06:37.159
<v Eberhard Grün>Hohe Elemente bis zum Eisen und bei den Explosionen dann noch höhere Elemente gebildet haben, die dann in der Stelle am Raum ausgegeben. Findet man solchen ursprünglichen Sternenstaub.

02:06:37.790 --> 02:06:47.290
<v Eberhard Grün>Der dann wie ich schon sagte, eine chemische und isotopische Situatur zeigen sollte oder findet man den Staub, der dann.

02:06:47.891 --> 02:07:00.666
<v Eberhard Grün>Danach in in molekularen und äh Wolken eingefangen wurde und sich dort abgekühlt hat und Teil dieser Molkar Molekülwolken,

02:07:00.955 --> 02:07:07.679
<v Eberhard Grün>äh hat einen Anteil von ungefähr einem Prozent in Masse, an Staub.

02:07:08.400 --> 02:07:22.269
<v Eberhard Grün>Und dabei treten Veränderungen. Die Staubteichen weiß da so kalt ist in den äh Molekülwolken, kann sich zusammenballen und äh können sich dann durch Feststoffreaktionen neue äh Verbindungen bilden,

02:07:22.533 --> 02:07:31.847
<v Eberhard Grün>und er kann sich verändern und es kann eine Durchmischung geben, die verschiedenen Sternstaubtypen, die ich jetzt schon genannt habe, können sich vermischen und.

02:07:32.424 --> 02:07:38.139
<v Eberhard Grün>Eine Mischung von allem in was im Prinzip dann.

02:07:38.746 --> 02:07:45.331
<v Eberhard Grün>Unser Sonnensystem kann man nicht sagen, das ist alles aus dem Kohlstoff haltigen,

02:07:45.825 --> 02:07:55.433
<v Eberhard Grün>Staub von einem Kohlenstoffstern entstand oder anderen, sondern ist 'ne Mischung von allem. Ist diese Durchmischung erst im Sonnensystem passiert?

02:07:56.503 --> 02:08:03.353
<v Eberhard Grün>Als es dann zusammen kam, in der Nähe der Sonne aufgeheizt wurde, wieder supplemiert ist und andere Mineralien gebildet hat.

02:08:03.371 --> 02:08:04.387
<v Tim Pritlove>Oder hat sich das vor.

02:08:04.405 --> 02:08:18.406
<v Eberhard Grün>Vorher in dem Wolken. Und das ist jetzt die spannende Frage beim interstadieren Staub, die wir noch nicht beantworten können, aber dann hoffentlich mit den Staubteleskopen in absehbarer Zeit dann Hinweise kriegen. Sehen wir noch die ursprünglich Sternenstaubzeichen.

02:08:19.403 --> 02:08:25.478
<v Eberhard Grün>Oder ist das der Bär durch mich duschte Staub, der dann in der Folge,

02:08:25.960 --> 02:08:30.436
<v Eberhard Grün>durch Prozessieren, Molekülwolken äh sich dann gebildet hat.

02:08:31.572 --> 02:08:35.801
<v Tim Pritlove>Ich sehe schon, da ist eine Menge Musik drin noch in so einem Thema

02:08:35.664 --> 02:08:46.186
<v Tim Pritlove>Aber ich würde sagen, für unser Gespräch haben wir erstmal alles ab äh geklappert. Vielen Dank für den tiefen Einblick in die ganze Entwicklung der äh Staubastronomie,

02:08:46.324 --> 02:08:55.740
<v Tim Pritlove>mit dem Begriff gehe ich jetzt äh hier mal neu raus. Das äh finde ich eigentlich ein sehr schönes äh Bild, weil's halt auch immer wieder zeigt, wie eigentlich auch so aus.

02:08:56.671 --> 02:09:00.325
<v Tim Pritlove>Ungerichteten Forschen, was erstmal vielleicht,

02:09:00.361 --> 02:09:13.449
<v Tim Pritlove>versucht irgendeine ganz einfache Frage zu beantworten und dann entwickelt man halt Technologien, kommt dann immer wieder ein Schritt weiter, dass man halt halt auf einmal an irgendeinen Punkt kommt, wo man sich denkt, ah okay, alles klar, das ist jetzt auch nochmal so ein

02:09:13.425 --> 02:09:20.142
<v Tim Pritlove>komplett neue Art und Weise auf das Universum zu schauen, um Fragen zu beantworten, die man vorher noch gar nicht hatte.

02:09:20.907 --> 02:09:29.432
<v Eberhard Grün>Genau, so sehe ich das und ich bin sehr glücklich drüber, dass ich da einen wichtigen Teil dazu beitragen konnte.

02:09:29.463 --> 02:09:36.661
<v Tim Pritlove>Ist ja auch ein Astrid nach ihm benannt worden, wenn ich das richtig sehe, ne. Das ist ja schon mal eine gewisse Ehre. Vielen Dank Herr Grün.

02:09:38.928 --> 02:09:46.102
<v Tim Pritlove>Und natürlich vielen Dank fürs Zuhören hier bei Raumzeit. Ihr wisst, bald geht's wieder weiter.
