Raumzeit
Der Podcast mit Tim Pritlove über Raumfahrt und andere kosmische Angelegenheiten
https://raumzeit-podcast.de


RZ127 Planetary Defence

Das Verteidigung der Erde gegen zerstörerischen Asteroiden ist eine weltumspannende Aufgabe

Auch wenn das All so leer wirkt birgt es große Gefahren für die Erde, denn eine Kollision mit einem größeren Asteroiden könnte verheerende Auswirkungen haben. Das Planetary Defence Office der ESA hat diese Gefahren im Blick und führt neben der permanenten Beobachtung des Weltraums wichtige Missionen durch, um Informationen zu gewinnen und mögliche Strategien zu erarbeiten, die im Falle eines Falles zur Anwendung kommen könnten. Die Raumsonde RAMSES ist die nächste Mission die hier zum Einsatz kommt und schaut sich den großen Asteroiden Apophis genauer an, der demnächst knapp an der Erde vorbei rauscht.

https://raumzeit-podcast.de/2026/04/15/rz127-planetary-defence/
Veröffentlicht am: 15. April 2026
Dauer: 1:34:20


Kapitel

  1. Intro 00:00:00.000
  2. Begrüßung 00:00:34.768
  3. Themenvorstellung 00:02:19.648
  4. Persönlicher Hintergrund 00:03:57.898
  5. Planetary Defence Office 00:06:49.491
  6. Bisherige Missionen zu Asteroiden 00:10:06.612
  7. Verbesserte Beobachtung 00:19:00.902
  8. Meldekette, Kooperation und Maßnahmen 00:26:43.127
  9. Asteroid Apophis 00:49:34.605
  10. Ramses und Osiris-APEX 00:54:46.098
  11. Ausklang 01:31:56.409

Transkript

Tim Pritlove
0:00:34
Richard Moissl
0:01:28
Tim Pritlove
0:01:29
Richard Moissl
0:01:41
Tim Pritlove
0:01:44
Richard Moissl
0:02:02
Tim Pritlove
0:02:13
Richard Moissl
0:02:47
Tim Pritlove
0:02:51
Richard Moissl
0:04:07
Tim Pritlove
0:05:13
Richard Moissl
0:05:22
Tim Pritlove
0:05:23
Richard Moissl
0:05:47
Tim Pritlove
0:05:57
Richard Moissl
0:06:02
Tim Pritlove
0:06:12
Richard Moissl
0:06:24
Tim Pritlove
0:06:25
Richard Moissl
0:06:39
Tim Pritlove
0:06:44
Richard Moissl
0:07:07
Tim Pritlove
0:08:15
Richard Moissl
0:08:24
Tim Pritlove
0:09:40
Richard Moissl
0:09:45
Tim Pritlove
0:10:07
Richard Moissl
0:10:41

Funktioniert, würde ich sagen, hat das von Anfang an im Wesentlichen. Was halt aufgebaut wurde, die Kapazitäten wurden verbessert. Zum einen die Möglichkeit, Objekte aufzuspüren. Das sieht man, dass diese jährlichen Entdeckungszahlen, dass die immer noch so einer schönen exponentiellen Kurve im Groben folgen, wenn man das auf großen Zeitskalen ansieht. Und das liegt daran, dass es halt immer mehr Beobachter gibt, spezialisierte Teleskope, die eben darauf abgestellt sind, das gut zu machen, diese Arbeit. Die Methoden werden verfeinert. Es gibt moderne Methoden, mit denen man halt ganz anders an die Sache rangehen kann als früher. Und deswegen, die Entdeckung ist besser geworden, die Raten sind höher geworden. Auf der wissenschaftlichen Seite dementsprechend auch die Modellierung der Population. Man versteht deutlich besser das Ausmaß der Gefahr. Auf jeden Fall auch wichtig ist, dass eben die Bahnbestimmung sehr präzisiert wurde und die Methoden, die dafür benutzt werden. Also dieses Assessment der Situation von Einschlagswahrscheinlichkeiten und eventuellen Gefährdungen. Und last but not least sind wir jetzt auch so weit, dass dem Ganzen genug Aufmerksamkeit und Bedürfnis. Dann das Äquivalent von Aufmerksamkeit, das was bringt, das Budget, beigemessen wird, dass wir eben jetzt dabei sind, eben diese Abwehrkonzepte, mit wir meine ich jetzt uns weltweit, dass wir dabei sind, diese Abwehrkonzepte zu entwickeln und tatsächlich zu testen. 2022, DART, das war für mich eine Zeitenwende in der Hinsicht. Vorher war man sich relativ sicher, dass es mit dem kinetischen Impaktor, also mit diesem Asteroidenschubsen, dass das machbar ist und dass es effektiv ist. Aber jetzt ist nach Dart, jetzt ist es gezeigt worden. Jetzt wissen wir, dass wir dieses Land haben.

Tim Pritlove
0:12:32
Richard Moissl
0:12:35

Dart war eine Sonde der NASA. Die ist im Spätjahr, im Herbst 2021 gestartet und schon ein Jahr später, 2022, auf dem Didymos-Begleiter, die Morphos, dem Kleinen der beiden, eingeschlagen und hat diesen Bahn um den Großen verändert. Und das war spektakulär. Die NASA hat damals einen Livestream gemacht und man konnte wirklich mit einem Bild pro Sekunde da mit Dart mitfliegen, der zu dem Zeitpunkt schon komplett voll autonom geflogen ist, was auch wichtig war. Und das war der Test, der da gemacht wurde. Ob dieser Anflug klappt. Der Rest war Physik. Obwohl, als er dann eingeschlagen ist, waren wir doch alle sehr überrascht, wie sehr das Ding da gestaubt hat. Also ich kann mich an Kommentare von Kollegen erinnern. So, ja, ist er denn noch da, der Kleine? Und da lag aber auch wirklich eine Erkenntnis drin. Also die Tatsache, dass das Experiment deutlich effizienter geklappt hat als vorher gesagt, hat auch dazu geführt, dass man sieht, dass der kinetische Impaktor nicht das einzige Werkzeug sein sollte, weil es nämlich Umstände gibt, unter denen man vielleicht lieber langsam und kontrolliert schieben will, weswegen wir heutzutage, und da sind wir wieder bei dieser Frage des Fortschritts, was ist denn seitdem passiert? Wir sind jetzt mittlerweile auch dabei, hoffentlich bald in Orbit zu demonstrieren, wie ein Beam-Deflection funktionieren würde. Also dass man einen Asteroiden quasi sanft mit so einem Ionen-Strahltriebwerk anleuchtet und anpustet, aber das über Jahre hinweg macht und dadurch dann den kritischen Effekt der Trajektorienänderung kriegt.

Tim Pritlove
0:14:17
Richard Moissl
0:14:23
Tim Pritlove
0:15:03
Richard Moissl
0:15:05
Tim Pritlove
0:15:11
Richard Moissl
0:15:14
Tim Pritlove
0:15:18
Richard Moissl
0:15:27
Tim Pritlove
0:15:34
Richard Moissl
0:15:38
Tim Pritlove
0:16:12
Richard Moissl
0:16:22
Tim Pritlove
0:16:22
Richard Moissl
0:16:26

Genau, also wir wissen jetzt, wir haben diese Methode, wir wissen, wie lange man gebraucht hat, um es zu bauen, könnte es wahrscheinlich nochmal schneller machen. Man wüsste im Ernstfall, dass man es hochskalieren müsste, aber die Daten waren noch unglaublich wertvoll, die daher kamen. Nur so alles wissen wir noch nicht darüber. Wie sieht er jetzt aus? Hat er sich rekonfiguriert? Woraus war er denn? Weil der Ursprungsplan war ja, dass da von der ESA eine Asteroid Impact Monitoring Mission, AIM, hätte da sein sollen, hätte das ganze System vorher genau charakterisieren sollen und dann hätte man gesehen, was da einschlägt. Das ist, wie man das idealerweise machen möchte. Man möchte nicht in einen unbekannten Körper einschlagen, sondern idealerweise möchte man wissen, worauf man sich da einlässt, dass man eben die Parameter, die man beeinflussen kann, in eine optimale Richtung beeinflusst. Leider hatte das damals aus Budgetgründen nicht geklappt, aber wir machen jetzt, sagen wir mal, das, was man dann macht, wenn man es eben danach angucken muss. Wir fliegen hin mit einer großen Raumsonde, die wirklich tolle Ausrüstung hat, tolle Instrumente, die dann alles ganz genau unter die Lupe nimmt. Das ist HERA. HERA fliegt schon, hat schon wunderschöne Daten geschickt vom Mars-Verbeifluß. Und kommt dann auch im Spätjahr, Dezember nächstes Jahr, also so ungefähr in einem Jahr, kommt Hera dann an und wird erstmal so eine grobe Charakterisierung des Systems machen. Und dann passiert was, was auch wirklich so ein bisschen First ist. Dann klappt Hera zwei Klappen auf und dann kommen die Beibote raus, nämlich die zwei kleinen Cubesats Juventus und Milani. Und dann wird dem Ding mal so richtig zu Leibe gerückt. Das wird dann multispektral aus verschiedenen Blickwinkeln abgeguckt. Dann wird ein Radarexperiment gemacht, wo Hera mit dem großen Radar, den anleuchtet von einer Seite und auf der anderen Seite der Juventa-Satellit, eben das gestreute Radarsignal dann aufnimmt und dadurch Erkenntnisse über das Innenleben des Asteroiden kriegt. Also das wird sehr, sehr spannend.

Tim Pritlove
0:18:29
Richard Moissl
0:18:40
Tim Pritlove
0:18:42
Richard Moissl
0:19:13

Mehr Teleskope, mehr vor allem sogenannte Surveys, also Suchprogramme am Himmel. Oder moderne Methoden, eben wie einfach schlicht und ergreifend bessere Kamera-Hardware, das man einfach tiefer belichten kann mit weniger Zeitaufwand. Das bringt natürlich dann Abdeckung und oder höhere Magnituden, die sich erreichen lassen. Dann ganz neuartige Methoden eben wie Stacking, das viel besser funktioniert jetzt oder jetzt in neuster Zeit Sachen wie Synthetic Tracking, wo man einfach belichtet und dann gucken kann, mit welchen Geschwindigkeiten man zurückstacken müsste um welchen Körper zu kriegen Was belichtet man? Man belichtet ein Sternfeld kann entweder auf ein vermutetes Ziel tracken oder halt stillhalten im Prinzip. Und dann kann man annehmen, dass sich in dem Bild was bewegt hat und gucken, ob man dann mit diesem Zurückrechnen dann quasi virtuell aufstracken oder synthetisch aufstackt. Das ist sehr rechenintensiv. Das geht halt eben auch durch die Weiterentwicklung in der Computer-Hardware. Ja, und eben auch internationale Vernetzung, Verzahnung, dass man Sachen miteinander optimiert. Das Atlas-Netzwerk zum Beispiel, das kombiniert viele Sachen zusammen, das Atlas-Netzwerk. Zum einen die Tatsache, dass moderate Größen mittlerweile viel bezahlbarer geworden sind bei Teleskopen. Dann, dass man die mit Computer gestützt eben im Paket als Array betreiben kann. Und dann, dass man sich weltweit mit verschiedenen Stationen die Surveys so koordinieren kann, dass die ihre Abdeckung dann optimieren. Und das ist natürlich auch noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil, im Gegenteil. Momentan sehen wir so ein bisschen seit zwei, drei Jahren, dass das Wachstum im Moment nicht so stark ist, so ein kleiner Hubbel. Mal gucken, wie wir am Ende des Jahres rauskommen, ob wir wieder mehr haben als vorher, aber das war in den letzten zwei, drei Jahren ein bisschen stagniert. Doch nächstes Jahr erwarten wir dann einen richtig großen Sprung. Dann geht das Vera Rubin Teleskop mit seinem LSST-Survey online. Und die haben schon im Testbetrieb gezeigt, dass das wie so ein Schleppnetz ist, was dann in rauen Mengen Asteroiden reinbringt. Auch NEOs waren dabei. Dafür ist es nicht optimiert, natürlich. Das wird bei den Mainbelt dann halt ganz neue Ernte halten. Aber auch NEOs gab es, ich glaube, 700 Observationen innerhalb einer Woche oder sowas.

Tim Pritlove
0:21:49
Richard Moissl
0:21:51
Tim Pritlove
0:21:55
Richard Moissl
0:22:50
Tim Pritlove
0:23:57
Richard Moissl
0:23:57
Tim Pritlove
0:25:16
Richard Moissl
0:25:19
Tim Pritlove
0:25:22
Richard Moissl
0:25:53
Tim Pritlove
0:26:13
Richard Moissl
0:27:22
Tim Pritlove
0:27:57
Richard Moissl
0:27:59

Wenn das Erdmännchen anruft, dann gucke ich in aller Regel nach. Und das hatten wir auch schon mal. Also insgesamt ist es zwölfmal gelungen, kleine Objekte, die auf die Erde zugeflogen sind, vor dem Eintreten in die Atmosphäre zu entdecken. Letztes Jahr waren es insgesamt vier, dieses Jahr seltsamerweise bisher null. Ist halt Small-Number-Statistics. Aber auf jeden Fall haben wir da eine Möglichkeit, auf direkte Sachen schnell zu reagieren. Aber die Hauptarbeit, das Herz unseres Systems ist Aegis, benannt nach dem Schild des Zeus, der die Menschen vor bösen äußeren Einflüssen schützen soll. Das berechnet Bahn auf 100 Jahre voraus mit allen statistischen Unwägbarkeiten. Also kann auch so die Bereiche, in denen man es finden könnte, wenn man alle Messungenauigkeiten und physikalischen Effekte mit einberechnet, vorhersagen. Und eben diese Systeme, die liefern dann Antworten, gibt es kein Risiko, das ist dann Null, oder gibt es ein Risiko? und für uns ist die Grenze zwischen kein Risiko und Risiko, ist sobald es nicht mehr null ist. Selbst wenn es eins zu einer Million ist, das wird von uns erfasst und auch übrigens ganz öffentlich auf unserem Portal zur Verfügung gestellt. Ich habe geguckt, Stand heute sind es knapp 1900 Objekte auf dieser Risikoliste, von denen wir wissen, dass in den nächsten 100 Jahren eine Chance von nicht null besteht. Die sind da sortiert nach der Einschlagswahrscheinlichkeit, die man hat. Die ist im Allgemeinen, hat man einen riesengroßen Bereich, wo er sein könnte. Und dann fliegt unsere Erde so als kleines Körnle durch. Und der Moment, in dem sie sich dann in dem Dings befindet, das ist ein Risiko. Und so grob kann man sagen, die Größe von diesem Bereich verglichen mit der kleinen Erde, ist dann quasi die Wahrscheinlichkeit. Das geht aber auch manchmal hoch. Und da hatten wir Anfang dieses Jahres einen ganz spektakulären Fall, nämlich den Asteroiden 2024 YR4. Der wurde so um Weihnachten letztes Jahr entdeckt. Und dann war aber relativ früh dieses Jahr klar, dass die Einschlagswahrscheinlichkeit über ein Prozent geht. Und das ist sehr selten noch. Und beim näheren Beobachten ist die dann erstmal nicht runtergegangen. Das ist üblicherweise der Fall. Man hat was mit einer höheren Einschlagswahrscheinlichkeit. Guckt nochmal scharf hin und dann geht das schnell wieder weg.

Tim Pritlove
0:30:29
Richard Moissl
0:30:31
Tim Pritlove
0:30:37
Richard Moissl
0:30:43
Tim Pritlove
0:30:45
Richard Moissl
0:30:56
Tim Pritlove
0:32:02
Richard Moissl
0:32:05
Tim Pritlove
0:33:06
Richard Moissl
0:33:08
Tim Pritlove
0:33:12
Richard Moissl
0:33:16

In gewisser Weise, ja, weil das war das Ganze dann so ein bisschen im Ernstfall. Tatsächlich, die Space Mission Planning Advisory Group wurde letzten Endes, war die nur in Bereitschaft, aber nicht aktiv. Was aber aktiv wurde bei einem Prozent, ist zum einen unsere Protokolle, die wir mit unseren Mitgliedstaaten haben und mit einigen anderen, die quasi auf Anfrage auch daran teilhaben. Wir haben ein eigenes Meldesystem und eine eigene Meldekette, wo wir dann Bericht erstatten, sobald was ist. Da haben wir direkte Kontaktpunkte. Hier in Deutschland zum Beispiel ist das das Weltraumlagezentrum in Uedem und gleich aber auch das Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Mit denen sind wir direkt über operative E-Mail-Adressen vernetzt und die bekommen dann von uns einen Lagerbericht in dem Fall war das dann ein Hinweis also war so wie die gelbe Farbe auf der Wetter-App sozusagen nach dem Motto Achtung da ist was, das verdient Aufmerksamkeit, Allerdings, wie gesagt, Planetary Defense, nicht European Defense oder American Defense. Und dafür, dass die Zahlen da nicht voneinander abweichen, gibt es da das International Asteroid Warning Network, I-1 ausgesprochen. Und da sitzen wir halt in einer relativ großen Gemeinschaft zusammen, und koordinieren uns auch wieder, das heißt wir sagen uns, hey wir haben das gemessen dann sagen die anderen, wir haben das gemessen und wenn die Zahlen auch nur minimal abweichen wir hatten da bei Y4 hatten wir am Anfang täglich Telekonferenzen und haben. Untereinander rausgefunden ah ihr habt das so gemessen wir haben das so gemessen, dann sieht man was sind die Unterschiede in den Algorithmen die Rundungsansätze und sowas. Und dann hat man verstanden, ah ja, okay, euer System kommt auf diese Zahl, unser System auf diese Zahl. Die sind nicht 100% gleich, aber die sind verständlich dann. Und dann einigen wir uns auf so einen, sagen wir mal, gemittelten Wert, der beide Systeme repräsentiert. Und das kann dann von diesem Netzwerk offiziell veröffentlicht werden. Die Idee ist, dass man eben zeigt, nee, das ist weltweiter Konsens und man spricht da mit einer Stimme. Tatsächlich hat dieses Warnnetzwerk dann auch zum allerersten Mal die Möglichkeit genutzt, die Vereinten Nationen, die General Assembly, auch zu informieren. Das war dann so ein Informationstext, der war sehr ähnlich dem, was unsere Mitgliedstaaten dann bekommen haben, an Lagebericht, der wurde den Vereinten Nationen vorgelegt, auch wieder mit dem, Mit der richtigen Klassifizierung, dass es ein Hinweis ist, dass man da jetzt nachgucken muss, dass es noch keine Warnung ist oder kein Alarmzustand. Das hat sehr gut funktioniert, das ist auch sehr gut aufgenommen worden. Das war zeitnah zu einer UN-Sitzung in Wien und das wurde auch positiv kommentiert, auch wirklich über alle weltpolitischen Lage hinweg. Und das ist das, was dann auch wirklich dann weitergegangen wäre. Der hat dann bei 4 Prozent ungefähr seinen Höchststand gehabt, was ihn zum Rekord-Asteroiden macht. Selbst Apophis 2004 hat es nur auf 2,7 Prozent geschafft, wenn ich mich richtig erinnere. Und es war auch der, der am längsten über einem Prozent war, der Y4. Und der war tatsächlich 60 Meter, wie sich herausgestellt hat mittlerweile. Same Page hat nur halt ein bisschen ruhiger reagiert und gesagt, bis dahin haben wir die Apparition, ob wir jetzt in der Mitte der Apparition oder einen Monat später irgendwas machen.

Tim Pritlove
0:36:48
Richard Moissl
0:36:50
Tim Pritlove
0:38:13
Richard Moissl
0:38:14
Tim Pritlove
0:38:17
Richard Moissl
0:38:21
Tim Pritlove
0:38:36
Richard Moissl
0:38:42
Tim Pritlove
0:38:57
Richard Moissl
0:39:06
Tim Pritlove
0:39:08
Richard Moissl
0:39:21
Tim Pritlove
0:39:23
Richard Moissl
0:39:36
Tim Pritlove
0:40:00
Richard Moissl
0:40:08
Tim Pritlove
0:40:30
Richard Moissl
0:41:23

Ach nee, noch lange nicht. Wir sind so mittendrin in der ganzen Arbeit. Also wie vorhin schon erwähnt, die Surveys, es wird zwar mehr und besser und wir erreichen neue Bereiche, aber das müssen wir noch umsetzen. Das Flyer-Teleskop ist momentan zum Austesten und zum Einregeln in Matera stationiert, während das Observatorium auf dem Monte Mufara in Sizilien gerade gebaut wird. Und das ist eins von diesen Teleskopen. Insgesamt planen wir bis zu vier. Nummer zwei ist quasi auch schon in Arbeit, da wird jetzt auch schon geguckt, wo steht es dann, welche technischen Verbesserungen macht man, welche Lehren zieht man aus der ersten Iteration und das ist einiges, das sieht schon deutlich anders aus, das FlyEye 2 technisch gesehen. Wurde unheimlich optimiert. Neom hier muss noch vollends bewilligt werden. Wir sind in der Studienphase, gebaut werden. Neosurveyor ist zwar schon weiter, aber muss auch noch gut ankommen. Und dann, wenn diese ganzen neuen tollen Surveys da sind, dann schütten die uns mit Daten zu. Vera Rubin first and foremost da in der Richtung. Und dann geht es aber auch darum, das alles nachzuverfolgen, weil ein Asteroid ist in erster Linie eine Punktquelle, wirklich eine eindimensionale. Und so ein Pixel von so einem Detektor ist, wenn man es weit genug weg projiziert, ein riesen Rechteck, aber Himmel und da ist ja dann am Anfang irgendwo drin. Das heißt, man braucht eine gewisse Zeit, um den zu bestimmen. Und wenn man wissen will, was in den nächsten 100 Jahren passiert, muss man diesen Körper, der da mit zig Kilometern pro Sekunde durch den Weltraum rast, abmissen auf Genauigkeiten von Millimetern pro Sekunde. Und das braucht dann eben halt auch Ressourcen, um das nachzuverfolgen. Da sind wir auch dabei, da kann man dann auch nicht mit beliebig vielen Teleskopen arbeiten, sondern man muss auch da immer weiter Methoden verfeinern, das weltweite Vernetzen miteinander verfeinern, dass jeder jedem sagen kann, hey, du bist gerade in der besten Position, hast das beste Wetter, bitte mach du jetzt schnell diese Beobachtung. Das sind die wertvollsten Daten in dem Moment. Da haben wir in den letzten Jahren auch enorme Fortschritte gemacht und eben durch diese Asteroiden, die wir jetzt kommen sehen vor dem Einschlag, Die sind wie ins Fitnesscenter gehen. Da exerzieren wir wirklich diese ganze Kette von Ereignissen im Schnelldurchlauf, innerhalb weniger Stunden, was normalerweise Monate brauchen kann, durch und daraus lernt man dann enorm viel. Auch die Daten selbst sind wissenschaftlich hochinteressant. Also da wird einiges gemacht. Dann eben die Meldeketten noch ein bisschen straffen, organisieren, da sind wir auch dabei wirklich Prozeduren zu entwickeln, auch mit den einzelnen Ländern zusammen nationale Vorbereitungspläne auszuarbeiten. Deutschland ist schon recht weit, aber wir sind auch da noch am Ausarbeiten von genaueren Sachen dran. Ja, und letzten Endes dann die Reaktionsmöglichkeiten verbessern. Das ist das, wo auch noch eine Riesenbaustelle ist, weil wir wissen jetzt, man entdeckt einen Asteroiden. Man braucht Monate, bis man rausbekommen hat, dass er eine Gefahr ist und dann geht er eventuell weg. Er ist eventuell jahrelang weg, YR4. Wir versuchen zwar schon Anfang nächstes Jahr mit dem James-Webb-Teleskop wieder draufzuhalten, Aber konventionellen Beobachtungen wäre erst 2027, 2028 wieder zugänglich. Und das ist alles Zeit. Hoffentlich, und das ist ja die Grundidee, haben wir im Ernstfall Jahrzehnte Vorwarnzeit, sodass wir was machen können. Aber man braucht auch bei einem größeren Körper, wenn wir mal mehrere hundert Meter Durchmesser haben, das ist enorm viel Masse, das ist enorm viel kinetische Energie, die da gebunden ist und dementsprechend ein enorm hoher Aufwand, um diesen Impuls in eine andere Richtung zu lenken, den die haben. Der kinetische Impaktor ist gut, aber um einen großen Körper abzulenken, bräuchte man mehrere. Man bräuchte ein Gesamtkonzept mit kinetischen Impaktoren, man braucht viele Raketen, die dann auch wegen heliozentrischer Trajektöre nicht schnell wiederverwertbar sind in den meisten Fällen. Es sei denn, wir haben irgendwann mal ganz große, die da Nutzlasten hochschießen können. Also muss eben dann da weiter an dieser internationalen Koordination gearbeitet werden. Wir sind noch in dieser Übung der Space Mission Planning Advisory Group, um eben diese Strukturen zu fördern des weltweiten Zusammenarbeitens, weil niemand kann dann alleine das machen. Das ist illusionär. Da muss jeder seinen Teil machen. Und dann eben, wie schon erwähnt vorhin, insbesondere für tatsächlich kleinere bis mittlere Bedrohungen, andere Ablenkungsmöglichkeiten, wenn sich da Sachen ergeben, wo man mit einem kinetischen Impaktor eben nicht…. Effizient genug abwehren kann. Ich mag da nicht so sehr in Details gehen. Es gibt Limitationen. Zum einen kann man nur in eine Richtung ablenken. Theoretisch hat man beide Richtungen zur Verfügung. Man kann entweder so schnell machen, dass er vor der Erde vorbeirauscht oder abbremsen, dass er erst nach der Erde am kritischen Punkt ankommt. Der kinetische Impactor kann normalerweise nur bremsen. Aber ein Ionenstrahltriebwerk, das kann von jeder Richtung einwirken. Das hat einfach einen Freiheitsgrad mehr, mindestens. Und man verhindert auch, weil es ist ja enorm viel Energie auf einmal. In einem Bruchteil einer Sekunde wird da alles gegeben, was mitgebracht wird. Das sind große Mengen Energie. Und die können eben dazu führen, dass das Ziel sich zum Beispiel teilweise zerstört. Also jetzt, ich bemühe da manchmal gar an dieses Bild von der Hydra aus der grüchischen Mythologie. Es kann passieren, dass man denkt, man hat dem Drachen einen Kopf abgeschlagen und dann sind es plötzlich zwei getrennte Schwerpunkte, die dann bei den nächsten Einschlägen getrennt voneinander behandelt werden müssten, aber noch so nah sind, dass sie beim Erdeintritt wieder als Gesamtmasse fungieren würden. Beim Atmosphäreneintritt in die Erde ist das genau genommen. Und deswegen, Abwehrkonzepte müssen weiter verfeinert werden und die Reaktionszeit. Weil, um zu verhindern, dass man das falsche Mittel benutzt, sollte man idealerweise wissen, wo der Asteroid ist. Und jetzt stellen Sie sich vor, wir brauchen zurzeit vier Jahre, um eine Aufklärungsmission oder Abwehrmission zu bauen und irgendwo hinzukriegen, in einem guten Fall. Man bräuchte vier Jahre zur Aufklärung und dann reagiert man und dann braucht man vier Jahre zur Abwehr, das sind acht Jahre und dann ist es auch wieder so, dass das nicht wie von Hollywood skuriert so ist der kommt und dann wird der aus dem Weg geschlagen, sondern das ist immer noch ein Berg, in den so ein Fiat Cinquecento reinrast, der hat zwar einen Effekt, aber der Effekt ist sehr klein, das sind auch wieder diese Millimeter bis Zentimeter pro Sekunde in die gewünschte Richtung, und mit der Zeit kann sich das natürlich schön aufaddieren. Wenn man zehn Jahre vor einem Einschlag ablenkt, braucht man viel, viel weniger Veränderung und viel weniger Aufwand, als wenn man drei, vier Jahre vor einem Einschlag was abbaut.

Tim Pritlove
0:48:20
Richard Moissl
0:48:23
Tim Pritlove
0:48:30
Richard Moissl
0:48:34
Tim Pritlove
0:49:15
Richard Moissl
0:49:25
Tim Pritlove
0:49:31
Richard Moissl
0:49:47
Tim Pritlove
0:50:24
Richard Moissl
0:50:28
Tim Pritlove
0:50:30
Richard Moissl
0:50:31
Tim Pritlove
0:50:36
Richard Moissl
0:50:37
Tim Pritlove
0:50:38
Richard Moissl
0:50:40
Tim Pritlove
0:50:53
Richard Moissl
0:50:56
Tim Pritlove
0:51:04
Richard Moissl
0:51:09
Tim Pritlove
0:52:20
Richard Moissl
0:52:22
Tim Pritlove
0:53:03
Richard Moissl
0:53:06
Tim Pritlove
0:53:11
Richard Moissl
0:53:13
Tim Pritlove
0:53:25
Richard Moissl
0:53:28
Tim Pritlove
0:53:42
Richard Moissl
0:53:46
Tim Pritlove
0:53:52
Richard Moissl
0:53:54
Tim Pritlove
0:54:46
Richard Moissl
0:54:55
Tim Pritlove
0:55:02
Richard Moissl
0:55:07
Tim Pritlove
0:56:29
Richard Moissl
0:56:42
Tim Pritlove
0:56:54
Richard Moissl
0:57:04
Tim Pritlove
0:57:41
Richard Moissl
0:57:48
Tim Pritlove
0:58:10
Richard Moissl
0:58:17
Tim Pritlove
0:58:30
Richard Moissl
0:58:39
Tim Pritlove
0:58:56
Richard Moissl
0:59:10
Tim Pritlove
0:59:32
Richard Moissl
0:59:35
Tim Pritlove
1:00:45
Richard Moissl
1:00:52
Tim Pritlove
1:01:40

Nee, aber man merkt natürlich schon, dass jetzt ... Die ESA und Raumfahrt an sich, glaube ich, ein bisschen ernster genommen wird, als das so in den letzten Jahrzehnten an manchen Stellen so zu spüren war. Das hat natürlich viele Gründe, so die geopolitische Lage. Aber ich denke, dass auch generell die Bedeutung von Raumfahrt so in den letzten zehn Jahren mit so Projekten wie Starlink und so weiter, also auf einmal so ganz neue Capabilities dazugekommen sind, natürlich auch ganz andere Probleme, auch gerade jetzt für Situational Awareness, also die ganzen Satelliten da draußen und die Probleme, die das macht. Und jetzt in zunehmendem Maß natürlich auch alte Systeme, die ausfallen und vielleicht eben noch keine Reserven haben, um ordentlich abgestürzt zu werden etc. Ich denke, es setzt sich langsam ein bisschen die Erkenntnis durch, dass es vielleicht mal ganz gut wäre, sich darum zu kümmern, weil wenn man es nicht macht…, Droht ja im Prinzip die ganze Raumfahrt an sich zu scheitern. Also wenn man dann irgendwann wirklich nur noch Weltraummüll da draußen hat, mal jetzt von den Asteroiden mal ganz abgesehen und einfach überhaupt nichts mehr starten kann oder bewahre, wenn jetzt eine größere Kollision stattfindet, die da so eine Kettenreaktion im Orbit auslöst. Das wäre ja auf so vielen Ebenen katastrophal, da möchte man gar nicht drüber nachdenken. Aber kommen wir zurück zu Ramses. Also ihr habt jetzt diese Mittel. Was wollt ihr jetzt genau machen? Was ist schon gemacht worden? Was wird jetzt in dieser Mission alles umgesetzt werden?

Richard Moissl
1:03:15
Tim Pritlove
1:03:55
Richard Moissl
1:04:08
Tim Pritlove
1:04:30
Richard Moissl
1:04:33
Tim Pritlove
1:04:37
Richard Moissl
1:04:37

Also auf jeden Fall auch wieder dieses Konzept, was bei HERA ist, die Navigation und die operative beziehungsweise wissenschaftliche Datenaufnahme mit demselben Instrument zu machen, um alles schön schlank und funktional optimiert zu halten. Es ist auch wieder diese beiden Cube-Sats mit an Bord, Also zwei kleine Aktenkoffer, von denen einer auch wieder einen Radarempfänger hat. Beim anderen wird das Payload noch nicht 100% ausgeknobelt. Da ist noch alles ein bisschen, noch nicht alles, aber da wird noch an Details gefeilt tatsächlich. Auch an Payloads of Opportunity. Das soll jetzt auch möglichst schnell geregelt werden. Und die Idee ist dann, das alles jetzt in dem sportlichen Zeitrahmen bis 2028 startfähig zu kriegen und dann im April, Mai 2028 wirklich zu starten. Das soll dann quasi nur einmal rumgehen und soll dann schon im Frühjahr 2029, ein bis zwei Monate vor dem 13. April eben, ankommen und dann eben halt den Asteroiden begleiten mit niedrigen Relativgeschwindigkeiten. Das sind immer so diese kleinen hyperbelförmigen Vorbeiflüge, dass man auch wenn was schief geht, niemals mit dem Objekt kollidiert und da soll er dann genau unter die Lupe genommen werden und charakterisiert werden, wie er denn genau aussieht, wie ist die innere Struktur, was ist die spektrale Zusammensetzung aus der Nähe beobachtet. Und dann kommt eben dieser spannende Moment, wenn der nah an der Erde vorbeifliegt, da wird dann hoffentlich in den höchstmöglichen, äh Modus geschaltet Bilder zu produzieren also wir hoffen da auf so eine Art kleinen Film ähm, Wo dann eben live geguckt wird, was passiert mit dem Ding, wenn er da an der Erde vorbeifliegt.

Tim Pritlove
1:06:33
Richard Moissl
1:06:55
Tim Pritlove
1:07:36
Richard Moissl
1:07:40
Tim Pritlove
1:07:47
Richard Moissl
1:07:54
Tim Pritlove
1:07:55
Richard Moissl
1:08:54
Tim Pritlove
1:10:17
Richard Moissl
1:10:22
Tim Pritlove
1:10:23
Richard Moissl
1:10:24
Tim Pritlove
1:10:27
Richard Moissl
1:10:36
Tim Pritlove
1:10:42
Richard Moissl
1:10:45
Tim Pritlove
1:10:53
Richard Moissl
1:11:08
Tim Pritlove
1:11:34
Richard Moissl
1:12:01
Tim Pritlove
1:12:58
Richard Moissl
1:13:03
Tim Pritlove
1:13:14
Richard Moissl
1:13:23
Tim Pritlove
1:13:24
Richard Moissl
1:13:31
Tim Pritlove
1:13:53
Richard Moissl
1:13:56
Tim Pritlove
1:14:45
Richard Moissl
1:14:50
Tim Pritlove
1:15:04
Richard Moissl
1:15:08
Tim Pritlove
1:15:33
Richard Moissl
1:15:34
Tim Pritlove
1:15:58
Richard Moissl
1:16:22
Tim Pritlove
1:16:44
Richard Moissl
1:17:13
Tim Pritlove
1:17:15
Richard Moissl
1:17:21
Tim Pritlove
1:17:29
Richard Moissl
1:17:38
Tim Pritlove
1:18:08
Richard Moissl
1:18:35
Tim Pritlove
1:18:54
Richard Moissl
1:18:59
Tim Pritlove
1:19:08
Richard Moissl
1:19:14
Tim Pritlove
1:19:22
Richard Moissl
1:19:30
Tim Pritlove
1:20:11
Richard Moissl
1:20:26

Ja.

Tim Pritlove
1:20:27
Richard Moissl
1:20:32
Tim Pritlove
1:20:40
Richard Moissl
1:20:43
Tim Pritlove
1:20:44
Richard Moissl
1:20:53
Tim Pritlove
1:21:28
Richard Moissl
1:21:47
Tim Pritlove
1:22:51
Richard Moissl
1:23:44
Tim Pritlove
1:23:45
Richard Moissl
1:23:47
Tim Pritlove
1:23:59
Richard Moissl
1:24:02
Tim Pritlove
1:24:02
Richard Moissl
1:24:03
Tim Pritlove
1:24:08
Richard Moissl
1:24:12
Tim Pritlove
1:25:24
Richard Moissl
1:25:49
Tim Pritlove
1:26:05
Richard Moissl
1:26:11
Tim Pritlove
1:26:21
Richard Moissl
1:26:22
Tim Pritlove
1:26:42
Richard Moissl
1:26:54
Tim Pritlove
1:26:59
Richard Moissl
1:27:29
Tim Pritlove
1:28:37
Richard Moissl
1:28:40
Tim Pritlove
1:29:20
Richard Moissl
1:29:22
Tim Pritlove
1:29:26
Richard Moissl
1:29:27
Tim Pritlove
1:29:36
Richard Moissl
1:29:45
Tim Pritlove
1:30:18
Richard Moissl
1:30:25
Tim Pritlove
1:30:26
Richard Moissl
1:30:29
Tim Pritlove
1:30:33
Richard Moissl
1:30:36
Tim Pritlove
1:31:31
Richard Moissl
1:31:40
Tim Pritlove
1:31:45
Richard Moissl
1:31:46
Tim Pritlove
1:31:57
Richard Moissl
1:32:02
Tim Pritlove
1:32:05