Das Röntgen-Weltraumteleskop XMM-Newton ist nicht nur eine wichtige Mission für die Wissenschaft, sie ist auch eine der technisch erfolgreichsten und langlebigsten Missionen der ESA überhaupt. Obwohl der Satellit jetzt schon länger im Betrieb ist als geplant, könnten bestimmte Maßnahmen die Laufzeit sogar noch deutlich verlängern.
Mit Hilfe von XMM-Newton können Wissenschaftler mit sehr zielgerichtet und mit hoher Präzision ferne Sterne und Galaxien im Frequenzbereich der Röntgen-Strahlung untersuchen. Nachdem der Satellit ROSAT als Pionier der Röntgenastronomie eine Landkarte der Röntgenstrahlung im Universum geliefert hat, hebt XMM-Newton die Forschung in diesem Bereich auf eine neue Stufe.
Im Gespräch mit Tim Pritlove berichtet der für den Flugbetrieb von XMM-Newton zuständige Spacecraft Operations Manager Marcus Kirsch über Ziele und Aufgaben des Röntgen-Weltraumteleskops und erzählt auch von den großen Herausforderungen, vor dem das Team stand, als der Satellit einmal eine Woche nicht mehr zu erreichen war.
Dauer: 01:15:59
Aufnahme: Januar 2013
Download: MP3, MP4, Vorbis, Opus.




Jippieee! \o/
Ich hatte schon richtig Angst, ihr würdet den Podcast einfach sang und klanglos einstellen.
Freut mich sehr, das es weitergeht.
Danke für diese herrliche Podcast-Reihe!
Ja, hatte ich auch schon befüchtet.
Prima, dass es eine neue Folge gibt!
Danke für eine weitere Folge dieses großartigen Podcasts. Wieder mal ein Gast, der seinen Job wirklich gerne macht
Grandiose Ausgabe mit einem wirklich guten Gesprächspartner. Da merkt man wieder einmal die Liebe zum Thema. Besonders spannend waren für mich sowohl die Tricks zur Missionsverlängerung (Drallräder) als auch die Wiederaufnahme des Kontaktes nach dem Schalterversagen.
Es ist für mich immer der aufregendste Teil bei Euren Podcasts wenn gezeigt wird wie Hirnschmalz, Hingabe und Durchhaltewillen einen Brocken potentiellen Weltraumschrotts wieder in ein grandioses wissenschaftliches Instrument verwandelt.
Mich würde aber doch interessieren, mit welcher Leistung auf den XMM geballert werden musste, damit der Fehler mit dem Antennenschalter behoben werden konnte.
Gut,dass es weitergeht, ich fange schon wieder von vorne an;)! Danke an alle Beteiligten!
Juchhu, endlich eine neue Folge. Da freu ich mich doch schon auf die Nachtschicht.
Gratulation für diese kurzweilige, spannende, lehrreiche und dabei unterhaltsame Folge sowie für diesen Podcast per se!
Es ist immer wieder schön, einen Menschen von Aspekten seiner Arbeit erzählen zu hören, der diese wirklich mit Fleisch und Blut “lebt”, der ganz in seinem Job ist und Freude daran hat und diese beim Erzählen auch vermitteln kann!
Und wie schon die Vorredner bemerkten: spannende Details, die man tatsächlich erst durch diesen Blick “von Innen” überhaupt erfährt.
Bitte immer weiter so, Tim Pritlove und tolles Projekt, DLR!
… das hört sich wahrlich unglaublich spannend an, mit den alten aus-der-Rente-geholten Entwicklern-Recken an einem Software-Update zu arbeiten, um die Missionszeit zu verlängern. Interessant wäre noch gewesen: in welcher Sprache ist so ein “Space Craft” programmiert? Forth?
Großartige Folge! Bitte immer immer immer weiter so!!!