RZ089 Kerbal Space Program

Wie Missionsanalysten mit einem Spiel ihre eigene Arbeit besser kennenlernen

Es hat nicht lange gedauert und das vor einigen Jahren veröffentlichte Kerbal Space Program hat weltweit viele Freunde gefunden. Und dazu gehören auch viele, die selbst in der Raumfahrt arbeiten. Denn obwohl in dem Spiel nicht das tatsächliche Sonnensystem oder gar unser Universum modelliert wird, bildet es die physikalischen Gesetzmäßigkeiten korrekt ab und erlaubt es jedem, selbst Raketenprogramme aufzusetzen, Satelliten zu starten und im Orbit zu halten, Landemissionen auf anderen Planeten anzuführen und alle diese Raumfahrzeuge zusammen arbeiten zu lassen.

Dauer:
Aufnahme:

Bruno Teixera de Sousa
Bruno Teixera de Sousa

Bruno Teixera de Sousa ist Teamleiter für die Cluster II Mission der ESA und arbeitet am Europäischen Weltraumkontrollzentrum (ESOC) in Darmstadt. Doch neben seiner Hauptmission fährt er in der Freizeit noch zahlreiche Missionen im Kerbal Space Program und setzt die Software zum Beispiel auch ein, um Schüler auf Praktikum in die Welt der Missionsanalyse und -kontrolle einzuführen. Denn obwohl Kerbal eine ganz eigene Welt zeichnet sind die Lehren nahezu uneingeschränkt in die professionelle Raumfahrzeug-Steuerung zu übertragen und so schärfen auch die Profis ihre Fähigkeiten mit der Software.


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Transkript
Tim Pritlove
Hallo und herzlich willkommen zu Raumzeit, dem Podcast über Raumfahrt und andere kosmische Angelegenheiten. Mein Name ist Tim Pritlove. Und heute, weil ich mal wieder aufreisen und äh konnte mich endlich mal wieder an äh Orte des Geschehens begeben. Das ist auch sehr schön. Und zwar hat mich der Weg geführt nach Darmstadt da wo ich schon so oft war und auch immer wieder gerne hinkomme nämlich an das europäische, Raumfahrtkontrollzentrum, das ESOG, also die Niederlassung der Esa, in Deutschland, sie ist ja quer über Europa verteilt und hier werden die Flugzeuge, also die Raumflugzeuge gesteuert, die äh ja uns den ganzen Tag über den Kopf fliegen. Und warum bin ich hier? Ja, ist es ein ganz besonderes äh Thema, was vielleicht so auf den ersten Blick erstmal gar nicht so viel mit den ganzen Folgen zu tun hat, die wir bisher so gemacht haben, aber von dem ich denke, dass es äh trotzdem Relevanz hat, denn wir möchten heute eigentlich über ein Spiel sprechen. Konkret über das Curble Space Programm und dazu begrüße ich erstmal meinen Gesprächspartner, nämlich den äh Bruno Tischer Dessusa. Hallo. Ähm du arbeitest hier bei der ESA, beim ESOG, Aber wie es hier so ein bisschen meine Art, das muss ich echt mal fragen, wie bist du denn zur Raumfahrt gekommen? Bist du äh auch so einer von diesen jungen Begeisterten, die schon irgendwie, Mit fünf Jahren mit Planeten in der Hand durch die Gegend gelaufen sind oder was hat dich getrieben. Mhm. Battle, Battle Star Galaktika. Oh ja. Erste Mal. Mhm. Also es war Luft, Luft und Raumfahrt in als Luft- und Raumfahrtingenieur. Mhm. In Lissabon nehme ich an. Mhm. Dass er schon ganz schön weit weg vom Astronauten, ne? Ja. Die doofen, langweiligen Deutschen. Macht man das mal. Das ist ja hier auch so ein kleines Raumschiff, also ihr so, super international. Du bist ja das beste äh Beispiel und bei Labe eben nicht das Einzige. Ich habe hier schon mit so vielen Leuten gesprochen, die aus aller Welt hierher gekommen sind und äh Englisch ist ja hier sowieso äh eigentlich so die Tagessprache, da fühlt man sich eigentlich auch erstmal gar nicht so, als wäre man in Deutschland. Du bist gekommen, um zu bleiben sozusagen. Was geschehen. Okay. Mir die Gelegenheit gleich mal wieder auf ein paar alte Sendungen äh zu verweisen in Raumzeit sechsundvierzig habe ich mit Jörg Fischer äh gesprochen über Venus äh. Habt ihr zusammen, okay? Und äh auch der Solar-Orbiter war natürlich hier schon ein äh Thema. Da haben wir, damals habe ich mit äh Paulo Ferdi gesprochen. Kurz bevor er die Leitung des ganzen Bereichs übernommen hat, Ja, das heißt jetzt bist du hier als was war nochmal die offizielle Bezeichnung, Spacecraft, Operationsmanager, das geht ja schon relativ nah an Astronaut ran, oder? Mhm. Okay. Ja, die Prozedur ist mir wohl äh bekannt. Gib mir gleich die Gelegenheit, nochmal auf eine Sendung zu äh verweisen. Raumzeit elf, Astronauten, Ausbildung war das Thema und da habe ich dann halt äh mit der Person gesprochen, die dich rausgeschmissen hat, nämlich Samantha. Christopher Retti. Ja, die äh das auf jeden Fall verdient hat, da durchzukommen. Okay, aber bis jetzt nicht unglücklich als äh. Ja, das ist eigentlich top. Die wahren Ast. Ja Fern äh Fernarbeit ist ja sozusagen voll im Trend und, Von daher ist das ja im Prinzip so, dass dass die die Heimarbeit des Astronauten, Ähm ja, das ist eigentlich auch nochmal ein ganz gutes ähm Thema, bevor wir dann äh so auf unser Kernthema gehen, also wir sprechen heute Anfang September zwanzig zwanzig und natürlich hat's auch in Darmstadt den Lokdown gegeben. Ich hab das so ein bisschen Augenwinkel beobachtet, wie das hier organisiert wurde, also was ja im Prinzip auch alle zu Hause, nur jetzt ist natürlich nicht so, dass man mal soeben seine Arbeit, zwei Wochen lang sein lassen kann, weil dann fallen ja die ganzen Satelliten vom Himmel Wie hat das funktioniert? Wie habt ihr euch da äh organisiert kommen in der kurzen Zeit, wie ist das äh gelaufen, wie macht man das auch so Sicherheits äh technisch, weil normalerweise ist hier so ein ja so ein äh Bereich, wo man äh allerlei Checks und Controls äh durchgehen muss, alles eingezäunt und einmal sitzen auf einmal alle zu Hause und steuern die Satelliten, wie läuft das. Und beim Tee und beim TLR haben die Wissenschaftler äh alle geheult wahrscheinlich, ja. Hast du äh hast du eine Zahl im Kopf? Wie viele Objekte ihr gerade von diesem Ort aussteuert? Ja. Zweiundzwanzig. Also nicht zweiundzwanzig Missionen, sondern zweiundzwanzig. Okay, dass du das jetzt eine etwas präzisere Antwort, als ich sie erwartet hätte, aber okay, das muss man wahrscheinlich im Kopf haben. Okay, aber das ist ja eine eine Menge Holz und ich meine, wir hatten ja hier schon eine ganze Menge äh Gespräche bei Raumzeit, so über Missionsanalyse und was so getan werden muss. Das macht man sich ja, glaube ich, auch meistens nicht klar. Die meisten Leute sehen halt dann so den Start und dann ist es halt oben und dann was was soll man da noch machen? Nee, aber dann fängt die Arbeit ja eigentlich erst an und man muss halt permanent hier Flugbahnen kontrollieren und vor allem eben, wie du schon gesagt hast, die wissenschaftlichen Daten einsammeln et cetera und alles die ganze Zeit in irgendeiner Form auch auf Anomalin und und irgendwelche Andeutung überprüfen, ob da vielleicht irgendwas aus dem Ruder äh läuft, weil man muss es ja dann auch früh genug erkennen, Also so ein permanenter Blick auf die Daten. Das heißt, das hat dann, wenn ich's richtig verstehe, eigentlich ganz gut funktioniert, weil in dem Moment, wo man den Zugang hier zu dem äh Netz hatte, konnte man im Prinzip auch zu Hause arbei. War das dann eher entspannt oder eher anstrengend. Mhm. Okay. Alles klar. Kinder seid mal ruhig, ich muss hier kurz einen Satellitenform abstürzen, bewahren. Gut, von diesen äh fünfzehn Missionen, äh die ihr hier derzeit am Laufen habt, ist eine davon heißt Cluster oder Cluster zwei. Ist das jetzt die zweite Phase oder was. Zweitausend. Zweitausendneunzehn neunzig. Sechsundneunz. Ist quasi so eine dreidimensionale oder vierdimensionale Beobachtung des Einflusses, des Sonnenwinds aufs Erdmagnetf. Das heißt ihr stürzt euch sozusagen richtig auf so einen Sonnenwindeffekt dynamisch drauf. Also man beobachtet, sieht da passiert was und dann schaut man sich das bewusst an. Es ist nicht so eine permanente Beobachtung und da passiert mal was. Genau, weil es ein richtiges Problem im Prinzip oder ein potenzielles Problem zumindest so. Das potentielle Problem. Mh. Ich hatte das äh äh Thema vor kurzem hier in Raumzeit äh fünfundachtzig habe ich mich mit Volker äh Botmar äh unterhalten, und äh da vom Institut für Astrophysik in Göttingen das mehr so die die Seite sozusagen auf der äh Sonne, die wir dort äh beleuchtet haben. Die Clustermission ist dann sozusagen ein Teil der Beobachtung der Sonne quasi auf der Erde. Okay ähm. Für eure kontinuierliche Arbeit sozusagen. Ja, gut, dass es dann nicht runtergefallen ist in der Corona-Zeit. Und dann ist der Treibstoff alle. Wie ist denn das so, wenn man wenn man so eine Mission so lange begleitet hat? Also weiß ja jetzt wahrscheinlich noch nicht, wenn's dann mal zu Ende ist so. Weißt du schon, was das nächste ist oder entscheidet sich, dass. Probe. Probe. Mhm. Entspannt. So, jetzt wollen wir dann nochmal auf das eigentliche Thema äh schreiten. Wann bist du denn. Da muss er irgendwann mal zu viel Zeit gehabt haben. Ähm also vielleicht sollte man es kurz nochmal sagen, Curble Space Programm ist eine, Simulation, an physikalische Simulation, wenn ich das richtig sehe primär die Erde und ihre Umgebung, es ist keine interstellare, wir fliegen in andere Galaxien äh Simulationen, das kommt dann vielleicht in der Zukunft noch, und ist äh auf der einen Seite äh ja ganz verspielt. Es gibt da kleine grüne Männchen, die äh dort eine gewisse Rolle spielen, ähm aber vor allem ist es halt eine Umgebung, in der man im Prinzip seine eigene Raumfahrt betreiben kann. Wie bist du da drauf gekommen? Was kannst du davon erinnern, wie. Dann versteht man das erst. Aber erklären wir doch erstmal so ein bisschen, wie diese Software äh was eigentlich so der Ansatz ähm ist. Also das läuft ja auf allen möglichen Plattformen mittlerweile, al äh ist ja dann sehr erfolgreich äh geworden und ähm ja, der Zugang dazu ist äh quasi eigentlich auf jedem Rechner möglich. Was was bildet denn Curble als erstes erstmal? Also woraus besteht quasi dieses kleine Universum. Bleiben wir nochmal bei der Bauphase. Also das ist jetzt im Prinzip so ein riesiger Werkzeugkasten, der so alles äh zur Verfügung stellt, was bisher so die Raumfahrttechnik hatte und vielleicht noch ein paar Sachen, die die Raumfahrttechnik noch nicht äh hatte, nehme ich mal an. Also gibt's, gibt's da jetzt auch irgendwelch. Weil man halt sich irgendwas zusammenbauen kann, was man erstmal zusammenstecken und starten kann, aber dann kann's ein wie zehn Minuten später gleich um die Ohren fliegen, weil man halt irgendwie. Gebaut hat, irgendwelche Hitzeverteilungen, nicht berücksichtigt hat oder. Weißt du denn, was der Hintergrund der ursprünglichen Entwickler äh war, wo die dieses Wissen hergenommen haben oder war das erstmal komplett spielerisch und hat sich erst später in so ein wissenschaftliches Werkzeug verwandelt. Das heißt, man muss nicht nur mit dem arbeiten, was da ist, sondern es gibt so ladbare Module, alles Mögliche. Jeder, der irgendwas baut, kann das allen dann zur Verfügung stellen. Ja. So ein bisschen wie man das auch von Mindcraft äh kannte, ne. So ein bisschen, dass dass das mit Mindcraft für Space so, ne? Mhm. Na ja, ich wollte nochmal so ein bisschen rausfinden, was man in dieser Bauphase alles so äh bedenken kann. Also wenn man vielleicht jetzt einfach mal versuchen, so eine Mission, so eine Selb ausgedachte Mission, vielleicht bleiben wir einfach mal bei deinem äh Duden Wüsten äh äh Planet sozusagen. Also Das ist jetzt quasi nicht unser Sonnensystem, sondern es sind andere Planeten, die jetzt äh in in Körbe vorhanden sind, OK ähm so du hast ja gesagt OK jetzt brauchen wir erstmal 'ne Kapsel für die Astronauten. Die Astronauten sind die Kurbels. Ja, das sind diese kleinen grünen äh. Aber wie kann man jetzt, kann man sich hier so einen Dom einfach selber bauen oder muss es den mehr oder weniger als vorgefertigtes Modul schon äh geben. So ein bisschen so Space Lego. Steckt die zusammen und dann hat das irgendwie auch eine Funktion. Wie viel Planeten gibt's denn. Und haben dir dann auch ähnliche Eigenschaften wie die Planeten der Erde, äh das äh des Sonnensystems ähm oder. Ja, aber auch Atmosphären. Atmosphäre. Also sind sie nicht so wie unsere Planeten? Weil ich meine, so richtige Atmosphäre haben wir ja eigentlich nur auf der Erde. Pluto halt auch sowas ähnliches. Die Planeten haben dann auch alle viele Monde und so, also es gibt schon so einige Objekte, wo man hinfahren kann und äh man muss nicht so viel Zeit investieren, das ist schon mal ganz praktisch. Okay. Und Juden ist einer davon. Der Wüstenplanet. Na ja ok. Okay, also es hat auch diese typische Science-Fiction äh Integration sozusagen noch mit dabei. Moin, müssen, wir wollen nochmal bauen. Also wir fliegen nach Duden. Ähm so jetzt äh braucht man ich, ich fand diese Idee ganz gut, dass man quasi so das das Bauen eines, Spacecraft quasi rückwärts denken muss, so und äh das heißt man will erstmal zurückkehren und man will mit mit äh Astronauten, also mit Körbitz zurück äh kehren. Also braucht man erstmal eine Kapsel, wo genau die Anzahl von, reinpasst, muss man dann, da muss man sich ja dann quasi auch noch über deren Versorgung Gedanken machen, also muss ja irgendwie genug Sauerstoff zum Atem, also atmen die, genauso wie wir, also sind sie so mehr so wie Menschen oder haben die irgendwie so ein anderes Mannhaar, mit dem die überleben. Nichts. Das heißt, so langsam sichert quasi so diese echte Space Engineering Realität äh äh. Also sie gehen quasi mit dem Performance-Gewinn der Rechner und Grafikkarten. Mhm. Ja, das liegt wahrscheinlich auch da dran, dass es wahrscheinlich bei allen äh Raumfahrtstandorten der Welt äh besonders viel und besonders schnell Freunde gefunden hat. Da bist du ja wahrscheinlich das beste Beispiel dafür, dass wenn irgendwie also ich habe so ein bisschen so den Eindruck, am Anfang war es so, Okay, wir tun mal so ein bisschen wie Weltraumfahrt so, ja und äh bring so ein paar spielerisch spielerische Elemente rein, haben aber irgendwie so den Ton getroffen, dass es eben dann auch die äh Profis und Leute, die so ein bisschen mehr Einblick haben, so interessiert, ja, man könnte ja das noch machen, könnte das noch machen entwickelt sich das sozusagen langsam zu so einer richtigen Simulation. Ja viel scheitert bevor man sozusagen dahin, Ähm will nochmal versuchen so ein bisschen Chronologie reinzubringen. Also wenn man jetzt wir wollen jetzt zu June äh fliegen, so jetzt da haben wir also äh quasi, man baut sich halt eine Rakete zusammen so und das ist ja im Prinzip genauso wie es auch im in der richtigen Raumfahrt ist man braucht eben diese ganzen Elemente, man muss sie zusammenbringen und am Ende muss man sie halt auch noch auf eine Art und Weise zusammenbringen. Das ist eben dann die entsprechenden realen Herausforderungen des Weltraums beziehungsweise vor allem auch erstmal des Staats auch wirklich überleben kann. Wie kann man das dann, testen, also gibt's sozusagen auch so ein, so ein Teststand, also wenn man jetzt hier äh was zusammenbaut, dann geht das ja alles erstmal zum Astace nach äh Holland und wird auf Herz und Nieren geprüft, sind diese ganzen Testcenter-Elemente dort auch äh vorhanden. Überall. Umgekippt und so. Aber Körper und Space X sind auch in etwa gleich alt. Mhm. Aber äh genau, aber man braucht diese Geduld und man ist halt so das klassische Trial and Aero, man probiert's halt irgendwie aus und dann sieht man so, okay, alles klar, jetzt bin ich soweit gekommen, aber weiter komme ich jetzt nicht, weil ich habe ja irgendwas Wichtiges. Okay, dann lass mal weiter den Flug äh äh nach Dunen äh äh machen. Also wir haben jetzt sozusagen oben die Kapsel zum Bummeln rückkehren. Wir haben den Treibstoff, um zurückzukehren. Wir haben den Treibstoff um auch irgendwie erstmal hinzufliegen, was brauchen wir noch? Man muss ja irgendwie landen und wie du schon sag, Spaß haben, also nimmt man halt noch so ein Rover äh mit, weil hat man ja sozusagen heutzutage. Ohne Over ist ja nix. Da gibt's dann irgendwie, also kann man diese Raketen beliebig groß bauen oder haben die nicht irgendwie, ich meine, gibt's da irgendwelche Beschränkungen. Ja. Aber. Das meinte ich eigentlich auch. Also ich meine, was was sie was beschränkt denn die Physik dann an der Stelle. Auseinanderzufallen und. Mhm. Okay, dann starten wir doch jetzt mal mit unserer tollen neuen äh äh Rakete. Da sagt man einfach so, jetzt geht's los, Start und dann kriegt man auch sofort einen Slot. Und dann ähm beim Stadt kann ja eine Menge schief gehen. Also was muss man dann machen? Also muss man dann irgendwie die Treibstoffmenge selber berechnen, muss man die Kühlung berücksichtigen, al. Mhm. Mhm. Geht kaputt. Genau und nicht weniger. Gibt's denn dann auch so einen Zufall? Also ich meine, wenn man jetzt sagt, Redundanz, nicht? Dann heißt das ja, okay, ich habe zwar eigentlich das richtige Ding eingebaut, aber manchmal gehen die Sachen halt auch einfach kaputt, sie nicht richtig gebaut wurden und so weiter. Also gibt's dieses Zufallselement, dass dann Dinge auch einfach mal versagen auch im Spiel? Sonnenwind. Oh, super. Das ist endlos. Ist denn also wenn so eine Simulation mit wo man sagt okay dicke Atmosphäre und ohne die Flügel kriege ich das Ding nicht gelandet, wie, wie richtig, wie korrekt ist diese Physik, die da zur Anwendung kommt. Ich meine, das weiß man ja jetzt sozusagen nicht wirklich wie so ein anderer Planet, also Venus hat ja auch immer viel Überraschung und das dort zu landen und so weiter, ist ja auch bisher ja, ist schon mal geglückt, aber halt, große Herausforderung, ne? Druck, Sturm et cetera und ähm. Wie wie wissenschaftlich ist, sind sind diese physikalischen Simulationen, die in in Kerbal sind. Runtergeschrumpft sozusagen auf die richtige, ja. Das heißt, man müsste. Irgendwann auch mal in der Lage sein quasi so richtige Simulationen damit zu fahren. Ich meine ihr setzt doch in der Raumfahrt auch, solche Software erhalten. Ich meine, im Prinzip ist ja die ganze Vorausplanung einer Mission. Ich kann mich erinnern, hier äh mit äh Elsa habe ich mal hier äh Bipicolumbo besprochen, was ja auch so eine unglaubliche Herausforderung ist, überhaupt. Etwas erstmal bis bis zum Merkur zu bekommen, weil man halt diese außergewöhnliche Herausforderung hat, dass so ein, totaler Miniplanet so äh direkt in der Nähe äh der Sonne, also maximale Grafitation, minimale Gravitation. Das äh ich glaube das Bild, was sie liefert, ist aber man muss halt irgendwie so eine Murmel, zehn Jahre durchs äh Weltall äh schicken und dann äh versuchen in einer Schüssel, so äh so hinzuschnippen, dass es mal kurz in so einer kleinen Kerbe hängen bleibt am Schloss. Und ähm auch das ist ja Da kommt ja auch sehr viel Software hier zum Einsatz, die ja im Prinzip nichts anderes macht, die genau die tatsächliche Physik, die Gravitation, die Einführungskraft, Hitze, Atmosphäre, et cetera, all diese ganzen Dinge auch mit berechnet, Ist das derselbe Ansatz wie bei äh Körbel. Ja, eure Simulationen dauern ja auch Wochen und Mona. Kommen wir nochmal zu unserem Flug hier zur äh June. So, also jetzt starten wir äh diese tolle Rakete, die alle äh Feuchtungen und Features äh hat und oben sind noch die drei äh Kurbel, super äh Helden am Start, die alles mitmachen. Und sich mit allem zufrieden geben. Gut, sagen wir mal, der Start hat jetzt funktioniert und es ist noch nichts auseinander äh geflogen. Wie lange dauert denn jetzt sozusagen, dass äh also also wie lange sitzt man da und gleitet durchs Nichts. Ja. Mhm. Bisschen auch als äh wie bei weitem Mission, wo man dann auch sagt, allein schon wegen Energie sparen, jetzt gehen wir hier mal drei Jahre in Halba Nation. Wir fliegen einfach nur durch die Gegend irgendwann wacht das Ding dann wieder. Gut, dann kommen wir jetzt irgendwie an bei unserem äh äh Planeten und hat man ja dann sozusagen dieses spezifische Problem, dass man ja dann richtig gezielt haben muss, Also wenn man jetzt nicht genau mit der richtigen Geschwindigkeit an der richtigen Stelle zum richtigen Zeitpunkt ankommt, dann ist ja meistens schon alles vorbei. S. Aber wie wird man dabei unterstützt? Also. Da ist man dann wirklich Astronaut. Mhm. Und das geht wahrscheinlich auch tausend Mal schief, bevor man dann wirklich äh gelandet bekommt. Heute findet man dann irgendwas auf diesem Planeten, ist das dann so ein bisschen wie bei Star Wars, dass es da noch so eine Bar gibt, wo dann. Aber es gibt keine anderen Außerirdischen oder so. Also es gibt da jetzt keine noch nicht, das kommt alles noch. Fehlt. Aha. Okay, machen die Körbels dann irgendwas, wenn sie dann da sind, also so da sitzen die eigentlich immer nur brav rum und tun was. Also. Mhm. Ich vermute mal, Strahlenbelastung ist noch kein kein Thema derzeit. Die halten alles aus, die Kurbels. Unverwüstlich. Okay. Und dann muss man jetzt quasi, um wieder zurückzukommen, muss man nochmal so eine Startphase äh starten. Jetzt ist es ja so, dass äh die E, also NASA auch, aber äh auch die Esa mit Körbel so, weiß nicht, so eine Kooperation ist vielleicht soweit das Wort äh, eingegangen ist, aber äh man kann jetzt quasi Esa Mission nachspielen. Aber wenn das jetzt schon vorgebaut ist, wo es dann noch die Herausforderung, als es dann sozusagen nur noch so zuschauen, wie es war oder muss man dann auch noch irgendwelche Herausforderung. Mhm. Was ist die Mission der Welt? Mhm. Und sind da jetzt auch original Bilder jetzt von dem Cometen verwendet worden oder ist das nur so ein. Mhm. Und die NASA macht das auch. Ich glaube, die Nase hat ähm was mit Astrid äh beigetragen schon. Relativ früh. Mhm. Jetzt frage ich mich. Wenn man jetzt also was ja eigentlich Körbe ist, ist so ein bisschen so ein kreatives, Mission selber zu planen. So, ne? Und dabei hat man äh eine ganze Menge Freiheiten, klar, man bewegt sich so grundsätzlich in diesem Grundgerüst von, was, das, was hat man, Raketen et cetera, aber diese ganze äh Logik mit, Wann fliege ich in welche Richtung und vor allem, was für Kette ich miteinander, was du ja schon angedeutet hast mit diesen ganzen Submissionen? Und gerade sich jetzt mal anschaut, so auf dem Mars, was da derzeit los ist. Das ist ja, das sind wir ja eigentlich auch schon weg von dieser Vorstellung, dass so eine Mission immer so für sich ein Ding ist und dann geht's wieder zurück. Wenn man heute zum Maß fliegt, dann, fahren da schon ein paar Rover äh rum, dann gibt's da irgendwie eine Batterie von äh Orbitern, die unterwegs sind, mit denen man ja Kooperationen machen kann. Da können Landepunkte, werden verlorene Rover äh wiedergefunden werden. Man kann bestimmte Messungen von anderen äh Missionen machen lassen, um das dann wieder äh Einfluss nehmen zu lassen. Ich könnte mir jetzt so vorstellen, das ist jetzt so ein bisschen meine äh verrückte äh, Denkfeld, wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass jetzt einfach viele ähm, Leute, die sich einfach spielerisch, vielleicht auch jüngere Leute halt äh auf Körbe äh einlassen, einfach auch auf ganz andere Ideen kommen könnten, wie man Missionen miteinander verstrickt, in welcher Reihenfolge, welcher Dimensionierung man das macht, weil grad so immer diese Frage mit, mach ich viele kleine, mache ich eine Große, das sind ja auch immer so die so ganz grundlegende Designentscheidungen die bei so einer Missionsplanung auch, teilweise ein Jahrzehnt, zwei Jahrzehnte zurückliegen und dann irgendwann auch nicht mehr geändert werden können. Ähm, hältst du das für für möglich, drängt sich das in gewisser Hinsicht an. Also ist das sozusagen so das Trainingstool, um auch einfach auf andere Ideen zu. Aber nur in meiner eigenen lokalen Welt. Immer weiter getragen, ja. Mhm. Auch noch berücksichtigen, ja. Aber das wäre ja auch ein Element, was im Körbel noch mit reinkommen könn. Einfach andersrum macht, als wir es bisher gemacht haben, ja. Oder noch nicht. Mhm. Ja, du hast ja schon vorhin schon äh erwähnt, dass Basics eine ganze Menge anders äh macht. Ich hatte äh hier bei Raumzeit auch äh in Raumzeit äh dreiundachtzig hätte ich mich mit Hans äh Königsmann unterhalten von Space X, der da sehr früher Mitarbeiter war und da haben wir auch sehr viel darüber gesprochen, dass bei Space X eben Dinge einfach auch generell anders zugelassen werden, dass man einfach sehr schnell auf neue äh Ideen und Anregungen eingeht und das alles eine sehr agile äh Entwicklung ist. Und das ist ja dann im Prinzip auch schon so eine. Spielsimulation in gewisser Hinsicht innerhalb des Unternehmens, mit dem sie auch relativ Erfolg gehabt haben, weil sie halt auch das Scheitern quasi ähm, akzeptiert haben, was ja oft ein Problem ist, auch so mental ist so, oh ja, was ist, wenn es schiefgeht? So äh in so einem Spiel ist dieses schiefgehen, ja im Prinzip der Treiber. Man kann's halt die ganze Zeit schiefgehen lassen, so Fail ist einfach Part of the Game und in dem Moment äh kann man halt einfach mal frei spielen, benutzt du ja auch Kurbel um andere Leute an dieses Thema äh Weltraum heranzuführen. Kannst du mal deine Erfahrung in dem Bereich ein bisschen schildern. Wo kommen die her? Also Schüler. Mhm. In die Praxis übergeht. Mhm. Ja, ich meine, das ist super, wenn man so ein, so ein Tool äh hat. Meine, wir können jetzt nicht so viel über die neue Version äh reden, die angekündigt ist, ähm aber es ist eine angekündigt, also diese Version, Du hast es schon erwähnt, ne? Scheint mir dann nochmal so ein, so ein neuer Wurf äh zu sein, ne? Mit Interstellaren, Reisen und allen anderen äh Möglichkeiten und, hab so ein bisschen so den Eindruck, dass da einfach so viel Druck dahinter ist, dass äh dass ich das eben so langsam eben auch wirklich in so ein richtiges, Ja, ich will jetzt nicht sagen, Planungstool entwickeln kann, aber vielleicht nochmal so dieses Beispiel mit Bipi Columbo rauszubringen, also das, Mission heißt ja nicht ohne Grund BP Columbo, weil halt der BP äh das eben, der ja selber Missionsanalytiker war, äh überhaupt auch erstmal auf die Dreh gekommen ist. Wie kombiniere ich jetzt nach einem Start diese ganzen Flybys, also wo muss ich überhaupt hinfliegen und hole mir von welchem Planeten jetzt wie viel Energie äh das ist ja äh das ist ja nicht vorgezeichnet, ja nicht klar, Alu, du hast ja auch gerade Rosetta äh erwähnt und eigentlich viele äh Missionen, die jetzt weit führen, insbesondere die halt auch sehr nah an die Sonne ranführen, kritische Bremsphase ist, die man am Ende, also eigentlich will man ja sehr schnell dahin kommen. Aber wenn man dann da ist, will man auf einmal nicht mehr schnell sein. So und wie wie kann man halt schnell sein, und am Ende nicht mehr schnell sein ohne halt eine eine vollkommen irrealistische Bremsmasse quasi also Treibstoffen mitzunehmen. Und das äh erscheint mir dann aber schon ein ganz interessanter Ansatz zu sein, halt einfach mit Körbel diese ganzen Dinge herauszuspielen und dann einfach auch irgendwo komplett neue, Ansätze zu kommen, wie man irgendwo hinkommen kann. So ein bisschen Space Billard, ne? Also. So, wenn jetzt irgendwie jemand äh unbedingt auch mal Körbe äh ausprobieren äh möchte, was aus was würdest du denn so äh äh raten, wie man da am besten einsteigt, wie man da, was man sich denn so als erstes für Ziele setzen sollte. Bevor man jetzt auch irgendwie eine eine Rakete baut, äh erstmal quasi die Bewegung im All lern. Ja auch so die ganzen Standardraketen wahrscheinlich vorm Skretch oder? Volk und neun und los geht's. Du hast den YouTube-Kanal von dem Scott Mandy äh bereits erwähnt, gibt's noch andere äh Orte, wo man äh Hilfe holen kann, gute Foren. Okay, das können wir dann in den Shownots noch nachtragen, ja. Mhm. Ich werde das zusammen machen. Mhm. Der macht im Prinzip genau das Gleiche. Nachdenken, dann fällt's dir ein. Ja, aber ist das schon so die primäre äh Quelle, an die man sich ranhängen sollte? Hast du denn selber irgendwie was. Entdeckt gelernt oder bist du selber schon in irgendeiner Form oft 'ne Idee gekommen die du vielleicht in deiner professionellen Arbeit in gewisser Hinsicht so noch nicht gesehen hast oder hast du schon noch den Vorsprung. Mich erinnert das ja alles extrem an Programmierung an sich, am Computer, Weil man hat's ja mit ähnlichen äh Dingen zu tun, ne? Man muss sich da auch so ein bisschen sein äh Rüstzeug äh zusammenstellen. Man muss vor allem auch mit den Ressourcen, die man hat umgehen und man hat eben äh tausend verschiedene Ansätze und äh wenn's nicht klappt, dann crasht es. Mhm. So wie man. Ja und es gibt ja auch noch genug äh Herausforderungen, die äh kreativer Lösungen, bedürfen, also wenn man zum Beispiel mal das Beispiel Weltraumschrott nimmt, ja? Wo es ja wo die Vorstellung von Mission auf einmal auch eine ganz andere äh wird, ja? Insofern wäre es vielleicht ja auch mal ganz, schön, wenn wenn dieses Körbel sozusagen nicht immer nur, dass man nicht alleine ist sondern dass man eben so eine so eine Art Share Curble Universe äh hat, wo man alle anderen äh auch gleichzeitig noch mit rumfliegen sieht. Ist natürlich ganz andere Herausforderung auf die Berechnung davon, aber äh man kann ja quasi die ganzen anderen Objekte nehmen und wenn ich mir jetzt diesen ganzen Weltraumschrott, der äh herumfliegt, äh so nehme und dann eben Missionen baue mit, wie bekomme ich jetzt diesen Schrott wieder auf die Erde zurückgeführt mit minimalen Ressourcen. Wie kann das sozusagen technisch äh funktionieren, damit es eben am Ende vielleicht auch überhaupt erst, bezahlbar wird im äh im echten Leben, das. Äh Wie ist denn eigentlich die Kommunikation umgesetzt? Ich meine im realen Raumfahrtwesen hat man sehr viel mit Bodenkontrollstationen zu tun und man äh verwendet verschiedene Kommunikationssysteme, man hat natürlich auch dieses Problem der Kommunikationslatenz, wie ich das bisher immer rausgeführt habe ist so ja okay, wenn ich irgendwas steuere, dann steuere ich das quasi in Körbel immer sofort, so ich sage jetzt, du flixt jetzt irgendwie da lang und und dann tut es das dann halt auch in dem Moment und klar, das ist das, was man irgendwie will, aber die reale Herausforderung ist ja, dass man dann halt wieder irgendwie am Heimarbeits äh ist sozusagen auf seinem eigenen Planeten und dann neben diesen ganzen Kommunikationsdeleg ja äh auch noch mit reinberechnen muss, ne? So im Maß äh dauert's halt eine Viertelstunde, bis da eine Botschaft. Das ist noch nicht dabei. Gut, da ist noch viel Raum für Erweiterung. Da ist man sozusagen selber der Computer. Ich sehe nur noch eine ganze Menge Potenzial, was äh quasi alles noch modelliert werden könnte äh in der Zukunft, was äh derzeit noch gar nicht dabei ist, aber halt so im äh echten Leben noch eine richtige Rolle spielt, Ja Ich denke, jetzt haben wir es ganz gut äh aufgerollt schon. Gibt's noch irgendeinen Aspekt, den wir äh vergessen haben äh bei der ganzen Aufzählung, der vielleicht noch der Erwinnung äh wert wäre. Umfangreich dabei. Ja, hast du vielleicht noch einen äh Tipp, wie man die Frustrations äh Momente. Jetzt noch süchtiger. Dann sag ich vielen Dank für die Ausführung hier zu deinem Leben und dein Spieleleben. Ja kein äh Problem. Ja und ich sage äh vielen Dank fürs äh Zuhören hier bei Raumzeit und. Heute geht aber bald wieder weiter. Wie es immer weitergeht bei Raumzeit.

Shownotes

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16 Gedanken zu „RZ089 Kerbal Space Program

  1. Toller Beitrag! Ich liebe diese Spiel und habe schon hunderte von Stunden darin verbracht. Insbesondere freue ich mich auf den Nachfolger „Kerbal Space Program 2“ der Ende 2021 erscheinen soll. Besonders möchte ich hier die absoluten Cracks erwähnen, die jede Menge tolle Videos auf Youtube veröffentlicht haben. Wer also einmal sehen möchte, was alles in diesem Spiel möglich ist und wie umfangreich Raumfahrt ist, der sollte hier unbedingt einmal rein schauen.

    Matt Lowne – https://www.youtube.com/channel/UCiW7-IEQCTqS9l7223whHZA

    Scott Manley – https://www.youtube.com/playlist?list=PLYu7z3I8tdEliHg8YzN5AbMk2hXSmG0mE

  2. Tolle Folge für ein tolles Educational Game! Vielleicht ergänzend: Das Spiel kann viele Realismus Aspekte die ihr angeschnitten habt über Mods hinzufügen. Lebenserhaltung, Kommunikationsdelay. Selbst Strahlung. Danke für das Spotlight auf dieses tolle Spiel!

  3. Wieder eine tollen Folge!
    Neben dem obigen verlinkten xkcd mit Bezug zu Kerbal Space Program sollten auch die folgenden beiden xkcd zu KSP erwäht werden:
    Six Words: https://xkcd.com/1244/
    KSP 2: https://xkcd.com/2204/

    In der Linkliste fehlt mir der Link zur ESA-Seite zum KSP-Update 1.10 „Shared Horizon“: https://www.esa.int/About_Us/Partnerships/Kerbal_includes_Ariane_5_and_real_ESA_missions_for_gamers

    Mit der Nasa wurde in 2014 die Asteroid Redirect Mission für KSP entwickelt: https://steamcommunity.com/games/220200/announcements/detail/1315356550594321621
    Dabei wurden auch STS-Komponenten in KSP integriert: https://wiki.kerbalspaceprogram.com/wiki/0.23.5

    Das Spiel wird durch die tolle Modding-Community stark aufgewertet. Mods können sehr einfach via Comprehensive Kerbal Archive Network (CKAN) installiert werden: https://github.com/KSP-CKAN/CKAN

    Neben den bereits erwähnten Youtube-Kanälen möchte ich noch auf die folgenden beiden Videos hinweisen:
    KSP Build Fly Dream Trailer (2013): https://www.youtube.com/watch?v=RkDOOsGg-9I
    KSP Build Fly Dream Trailer – Community Edition (2018): https://www.youtube.com/watch?v=tr14GS3NXE0

    Auf diesen beiden setzt der offizielle Trailer zu KSP2 auf:
    Kerbal Space Program 2 Cinematic Announce Trailer https://www.youtube.com/watch?v=P_nj6wW6Gsc

    Achtung: Wer sich einmal näher mit KSP bzw. Orbital Mechanics beschäftigt hat, kann sich manche Weltraumfilme aufgrund der unrealistischen Manöver kaum noch ansehen.

  4. Was für eine Überraschung. Eine Sendung über ein Weltraumspiel. Super Idee. Habe Kerbal natürlich auch gespielt, aber leider macht es nicht so viel Spaß auf dem Macbook weil sofort der Lüfter losgeht.

    Danke für den super Podcast.
    vg

  5. Super Folge und toller Interviewpartner. Auch der Teil die erste halbe Stunde die eigentlich nichts mit dem Spiel zu tun hatte war sehr interessant.

    Wäre nur mal interessant ob das ein Computerspiel ist welches Tim mal für eine Zeit spielt.

  6. Hi,
    sehr interessante Folge!
    Ich liebe ja solche Spiele, die einem unendlich Zeit stehlen können und bisher kannte ich KSP noch nicht. Insbesondere der Realitätsnähe der Spiels finde ich super – ich muss nur noch den folgenden Punkt für mich aktzeptieren 😉 …

    Ich war schon drauf und dran auf „kaufen“ zu klicken, habe beim Checken der Nutzerreviews auf Steam den Hinweis auf die Bestimmungen zur Privatspäre in der EULA gelesen. Im Grunde kann TakeTwo die Nutzerdaten wohl sehr weitreichend nutzen und weitergeben (ich habe dies aus Zeitgründen noch nicht genauer geprüft, werde dies in den nächsten Tagen nachholen – aber vielleicht habt ihr ja noch weitere Infos daszu).

  7. Voraussetzung für KSP Sucht scheint mir ein Physik Studium mit anschließender „Travail Attractif“ in einer Raumfahrtagentur. Doch der Trend wendet sich ja nun an die nachfolgenden Generationen. Damit gehört Pritlove nicht mehr zur Zielgruppe. Sicher jedoch ein Spiel das er seinem jüngeren Ego anzuspielen empfiehlt, hätte er sonst diesen Podcast gemacht. Die Demo kostet ja nichts. Apropos, die Sache mit dem Weltraumrecht wurde in RZ070 thematisiert 🙂

  8. Danke Bruno Teixera de Sousa für dieses tolle Gespräch. Habe ich auf KSP gefreut aber der unerwartete Lebenslauf von Bruno hat mich wirklich überrascht und sehr für ihn und seine Familie gefreut.
    Danke Tim für die richtigen Fragen 🙂

  9. Hallo. Danke für diese interessante Folge. Werde KSP jetzt auch mal antesten.

    Jetzt würde ich Herrn Pritlove aber bitten doch auch mal das kostenlose ORBITER – A SPACE FLIGHT SIMULATOR vorzustellen. Hier baut man nicht, dafür ist das Fliegen und Planen der Flüge wohl anspruchsvoller und realistischer.

    http://orbit.medphys.ucl.ac.uk/

  10. Ich habe vor einigen Jahren ein komplettes Wochenende damit verbracht docken im Orbit zu lernen. Ich glaube das war nach dem Update als es zum ersten mal Docking-Ports im Spiel implementiert waren.
    Ich gebe zu, ich war ein bisschen erleichtert als ich später von Astronauten und Youtubern wie Scott Manley erklärt bekommen habe, das einer meiner Fehler auch schon damals von den ersten Astronauten gemacht worden ist. Konkret das zu früh direkt auf das Ziel feuern und dabei durch die Orbitalmechaniken immer genau vorbeizufliegen. Es ist einfach so verlockend wenn man das anvisierte Raumschiff schon vor Augen hat. 🙂

    Hat viele alte Spielerinnerungen geweckt die Folge,
    Danke dafür und „Fly Safe“,

    Johannes

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